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Lisi Osls zweiter Streich - Sieg beim Racer Bikes Cup in Lugano

Heisser Triumph für das GHOST Factory Racing Team beim zweiten Wertungsrennen des Racer Bikes Cups: Sieg von Lisi Osl und dritter Platz von Katrin Leumann.

Gute Stimmung im GHOST Factory Racing Team (Foto: Martin Schlüter)

Gute Stimmung im GHOST Factory Racing Team (Foto: Martin Schlüter)

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www.ghost-factory-racing.com

Dass man bei der Siegerehrung am Sonntag um 14 Uhr in der Hitze von Tesserete/Tessin das wichtige italienische Wort „Congratulazione“ in Kreisen des GHOST Factory Racing Teams mehrfach hörte, war nicht nur der Tatsache geschuldet, dass das GHOST Team mit dem Sieg von Lisi Osl und dem dritten Platz von Katrin Leumann einmal mehr das Podest beim zweiten Wertungsrennen des Racer Bikes Cups gestürmt hatte.
Vielmehr war es die gute Stimmung im Team, die die Fahrerinnen wieder als Hauptgrund mit anführten: „Es ist praktisch im Team, denn wenn die eine einmal ausfällt, springt die andere für sie auf´s Podest“, so Katrin Leumann, die Mitte des Rennens mutig die Initiative ergriff und auf Angriff schaltete.: „Als ich Cécile und Sabine vor mir sah, erhielt ich einen „Second Wind“, und das motivierte mich total“.

Überglücklich über ihre Bravourleistung meinte Lisi Osl noch am Zielstrich: „Ja gibt’s denn des aahh? Ich muss mich einfach nur ums Rennenfahren kümmern, den Rest erledigt das Team.“ Kein Problem waren für Lisi die heißen Temperaturen um 30 Grad: „Ob Hitze oder Kälte, mir gelingt es meistens, mich den äußeren Bedingungen gut anzupassen. Einzig die Nachtruhe war nicht so erquicklich. Im Hotel wurden um Mitternacht noch 23 Grad gemessen.“ Auf dem tückischen und technisch anspruchsvollen Kurs rund um den „Torre di Redde“ unterstrich die Weltranglistenerste ihren souveränen Auftritt überdies durch ein Zeitpolster von 45 Sekunden, mit dem sie ab der dritten Runde die Konkurrenz nach Belieben beherrschte.

Auf der 7-stündigen Heimfahrt im Teambus indes, saß Anja Gradl unglücklich neben Manager Tom Wickles und haderte mit dem Schicksal. Bereits in der zweiten Runde war sie über einen Ast gestürzt, landete knallhart auf dem Hinterteil, wurde von den nachfolgenden Fahrerinnen überrollt und erlitt schwere Rippenprellungen. „Aufgeben gibt’s bei mir nicht“, so Anjas Credo. Ihr gelang mit Platz 12 immerhin der Kraftakt, sich im Schlussspurt mit 6 Zehntel an Hann Klein vorbeizuschieben und damit zweitbeste deutsche Frau an diesem Tag zu werden. Nach ihrem Trainingsunfall vor einer Woche heißt es nun Wunden lecken und nach zwei schweren Stürzen schnell eine Antwort auf die Frage „Auf welcher Seite soll ich denn eigentlich schlafen?“ zu finden.

Auch Juniorenfahrerin Johanna Techt hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt. Bei ihr lief nach dem tollen Saisoneinstieg mit Platz zwei in Schaan buchstäblich gar nichts. Von Anfang an geplagt mit Übelkeit und Kopfschmerzen fand sie nie ihren Rhythmus. Wer aber die Lindauer Frohnatur kennt weiß, dass sie sich nicht daran festbeißt, sondern sich getreu dem Motto „Abhaken und nach Vorne schauen“, aufs kommende Wochenende in Münsingen konzentriert.
Erstmalig in dieser Saison wird dort auch Mona Eiberweiser nach ihren Rückenproblemen starten. Definitiv wieder mit dabei ist der geschätzte und intensive gelebte „GHOST Teamspirit“.

Artikel vom 11.04.2011

 

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