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Medvedev und Leumann gewinnen Alpentour Trophy

Der Russe Alexey Medvedev und die Schweizerin Katrin Leumann gewinnen die 13. Alpentour Trophy 2011. Vorjahressieger Uwe Hochenwarter als bester Österreicher auf Platz drei im Gesamtklassement.

Gesamtsieger Alexey Medvedev (RUS) Foto: Alpentour Trophy

Gesamtsieger Alexey Medvedev (RUS) Foto: Alpentour Trophy

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Am vierten und letzten Tag der Alpentour Trophy über 50 Kilometer und 2.000 Höhenmeter lachte den Teilnehmern des Etappenrennens in der Schladming-Dachstein-Region vom Start weg die Sonne. Und die konnten die 276 verbliebenen Starter aus aller Herren Länder nach den feucht-kühlen Bedingungen vom Anfang gut gebrauchen.
„Ich liebe die Sonne“, fand denn auch der Italiener Johnny Cattaneo sofort eine Erklärung, warum er im Finale so viel bessere Beine hatte als die Tage zuvor. Mit einer fulminanten Leistung im Downhill konnte sich der Full-Dynamix-Fahrer im Schlussteil der Etappe aus jener Vierergruppe lösen, die etwa zur Halbzeit die Führung übernommen hatte und fuhr nach 2:14:19 als Tagessieger ein.
Mit rund 20 Sekunden Rückstand folgte ein Trio bestehend aus Ilias Periklis (GRE), der damit tatsächlich noch den heiß ersehnten zweiten Platz in der Gesamtwertung erringen konnte, Alexey Medvedev (RUS) und Kristian Hynek (CZE). „Heute war es nochmal sehr hart für mich, weil ich im ersten Downhill Krämpfe bekam. Insofern freue ich mich sehr über den dritten Tagesrang“, so Medvedev. Noch mehr freute sich der Russe mit Wahlheimat Italien aber natürlich über seinen Gesamtsieg. Den Grundstein hierzu hatte er mit zwei Tagessiegen am Donnerstag und Freitag gelegt, letztlich triumphierte der 24-Jährige mit deutlichen 8:28 Minuten Vorsprung. „Das war ein großartiges Rennen in einem großartigen Land mit großartigen Menschen“, outete sich der Profi in Diensten von Elettroveneta Corratec als Österreich-Fan und hofft, dass seine Glückssträhne noch eine Woche anhält – dann nämlich ist Marathon-EM in Kleinzell/OÖ …

Bester Österreicher: Uwe Hochenwarter Muskel-Kater Genesis Team, Platz 3
Groß war der Jubel beim Kärntner Uwe Hochenwarter, als er erfuhr, mit zwei Sekunden Vorsprung Platz drei im Gesamtklassement gerettet zu haben. „Das habe ich ausschließlich meinem Teamkollegen Matthias Leisling zu verdenken. Der ist heute die ganze Etappe für mich gefahren“, so der Vorjahressieger. Nach einem rabenschwarzen Tag gestern konnte der 24-Jährige heute nochmal seine letzten Kräfte mobilisieren. Platz zwei Overall holte sich zwar dennoch Ilias Periklis – lediglich 16 Sekunden hatten die beiden am Morgen getrennt - insgesamt ist der Muskelkater Genesis-Racer aber mit seiner Leistung zufrieden – zumal er gemeinsam mit Matthias Leisling (GER) und dem Vorarlberger Hannes Metzler die Teamwertung gewinnen konnte. 3 mal platzierte sich das Muskel-Kater Genesis Team unter den Top 10: Uwe Hochenwarter wird Dritter, Matthias Leisling auf Platz 6 und Hannes Metzler auf 10.

Einzige Österreicherin am Start war Christina Verhas (Trek Mountainbiker.at). Mit konstant guten Leistungen über alle vier Wettkampftage sicherte sich die Wienerin Platz 6 in der Elite-Klasse. Das spannende Duell um den Gesamtsieg in der Damen-Sportklasse – vier Sekunden lagen zwischen der Niederländerin Wendy de Graaf und der Deutschen Hana Bergh nahm ein überraschendes Ende: Holland siegte, die Deutsche allerdings musste Rang zwei sogar noch an die Italienerin Nadia Foutrero abtreten.

Schweizer Gesamtsiegerin
Für die Amerikanerin Mary McConneloug hat sich im Finale der Alpentour Trophy ein Herzenswunsch erfüllt. Nach 2:46:19 überquerte sie die Ziellinie als Tagesschnellste. „Ich habe im hügeligen Teil verhalten begonnen, am langen Anstieg gute Pacemaker gefunden und sehr auf meinen Körper und die Energiezufuhr geachtet. Erst am Gipfel des Hauser Kaibling war mir klar, dass ich es schaffen könnte“, so die begnadete Downhillerin.
Zufrieden auch Gesamtsiegerin Katrin Leumann aus der Schweiz, die nach zwei ersten und einem dritten Platz heute mit einer halben Minute Rückstand als Zweite einfuhr. „Eigentlich war die Alpentour Trophy nur ein Ersatz-Event für die abgesagte Tour de France der Biker. Aber jetzt bin ich sehr froh, hierher gekommen zu sein. Es hat Spaß gemacht und war ein gutes Training für meine Saisonhöhepunkte, die Cross Country-EM und –WM“, so das Resümee der amtierenden XC-Europameisterin.

Trainingsrennen, Fernreise, Teambuilding
Als ideale Belastung vor den nächsten anstehenden Rennen sieht auch Robert Novotny (CZE) die Alpentour Trophy. Der Masters-Sieger hat nur am ersten Tag dem Italiener Mauro Bettin den Vortritt gelassen („wollte im Downhill nicht zu viel riskieren“) und glaubt sich nun gerüstet für die nächsten Bewerbe des tschechischen Cups und die Zillertal Bike Challenge.
Andere wiederum, wie die Zweitplatzierten der Adventure Trophy, Roman Cech und Klaus Hannawald, oder Sportklasse-Gesamtsieger Daniel Jung (ITA), nützten das Viertagesrennen im Ennstal als Vorbereitung für die Transalp. „Dieses Jahr war es härter als 2010, aufgrund der schwierigen Giglachsee-Etappe und weil meine Konkurrenten viel stärker waren. Aber ich komme auch 2012 sicher wieder“, so der Südtiroler, der heute trotz dreier Defekte seine Führung in der Sportklasse verteidigen konnte.
Wiederzukommen, das überlegen auch ungleich weiter gereiste Teilnehmer wie die U23-Auswahl des australischen Radsportverbandes. Ähnlich wie die Südafrikaner, die ihren Europa-Aufenthalt auch gleich nützen, um Werbung für eines neuen Kettenwachs zu machen, zeigten sich die Aussis von den Anforderungen der Alpentour Trophy begeistert und genossen, sofern im Rennbetrieb möglich, die landschaftlichen Reize der Schladming-Dachstein-Region.

Konzept kommt an
Und noch etwas unterscheidet das Stage Race in der Steiermark von anderen Rennen dieser Welt und macht es auch 2012 zum Pflichttermin für viele der knapp 300 Teilnehmer aus 24 Nationen: „Es ist so gemütlich, fix in Schladming stationiert zu sein. Kein Hotelwechsel, die Familie kann problemlos mit, und du lernst total viele Leute kennen“, so SK 3-Fahrer Reini Woisetschläger.
Die sozialen Aspekte eines Etappenrennens besonders intensiv genossen haben die Zweier-Teams der Adventure Trophy. „Du hast immer jemanden an deiner Seite, der dir zuhört, dich versteht und deine Eindrücke mit dir teilt“, so Daniel Polman (CZE), der diese Kategorie gemeinsam mit Landsmann Ondrej Mikule gewinnen konnte. Nach zwei Teilnahmen als Einzelfahrer hat er den direkten Vergleich und ist sich sicher: „Zu zweit ist die Alpentour Trophy noch lustiger.“
Ob all dieser begeisterten Stimmen ist auch Race-Organisator Gerhard Schönbacher mit der 13. Auflage der Alpentour Trophy zufrieden: „Mit rund 300 Startern hatten wir heuer einen neuen Teilnehmerrekord. Das Rennen war spannend, und auch das Zeitfahren wurde von den Fahrern gut angenommen. Unser Dank gilt allen Sportlern und deren Begleitern, aber natürlich auch den Sponsoren, Helfern und allen, die die Alpentour Trophy ermöglicht haben.“

Ergebnisse Gesamtwertung nach 4 Etappen
Herren Elite
1. Alexey Medvedev (RUS) Elettroveneta Corratec 9:00:42
2. Ilias Periklis (GRE) Team Protek 9:09:10
3. Uwe Hochenwarter (AUT) Muskelkater Genesis Team 9:09:51
4. Kristian Hynek (CZE) Ceska sporitelna–Specialized MTB team 9:09:53
5. Jukka Vastaranta (FIN) Milka-Trek mountainbike racing team 1 9:12:28

Damen Elite
1. Katrin Leumann (SUI) Ghost Factory Racing 11:21:03
2. Mary McConneloug (USA) Team KENDA/Seven/No Tubes 11:34:08
3. Mirre Stallen (NED) Cub – Nutswerk MTB Team 11:54:01

Masters Elite
1. Robert Novotny (CZE) Ceska sporitelna – Sweep cycling 10:05:05
2. Mauro Bettin (ITA) Team Full-Dymix 2 10:19:33
3. Markus Bless (SUI) Tower Sports-VC Eschenbach 10:26:03

Team Elite
1. Muskelkater Genesis Team Uwe Hochenwarter (AUT)
Hannes Metzler (AUT)
Matthias Leisling (GER)

Team SK
1. Weltmeisterteam Benjamin Karl (AUT)
Mario Färberböck (AUT
Martin Feichtegger (AUT)

Herren SK 1
1. Daniel Jung (ITA) Mountain Heroes 10:04:27
2. Mario Färberböck (AUT) Weltmeisterteam – RC Bikepalast 10:08:29
3. Micha Van den Eynde (BEL) MTB Rudi-Bike Inn Team 10:10:16

Herren SK 2
1. Martin Feichtegger (AUT) Weltmeisterteam – rc arbö weichberger 10:35:59
2. Sebastian Ortmann (GER) Team-Stein-Bikes 10:51:39
3. Kris Willemsens (BEL) Team sporthulp 10:52:57

Herren SK 3
1. Ewart van der Putten (NED) www.bikedoctor.nl 10:46:39
2. Reini Woisetschläger (AUT) Saalbach Racing 10:51:37
3. Mark Rongen (NED) fietssportief.nl 10:58:21

Herren SK 4
1. Erich Pross (AUT) Zweirad Janger Simplon 11:17:09
2. Peter Potocnik (AUT) Zweirad Janger Simplon 11:55:06
3. Rudi Geentjens (BEL) MTB Rudi – Bike Inn Team 12:05:20

Damen SK
1. Wendy de Graaf (NED) Licht Verzet Mixed 16:22:07
2. Nadia Fautrero (ITA) Team Santisyak 16:32:46
3. Hana Bergh (GER) CICLOPIA 16:35:11

Alpentour Adventure Trophy
Herren
1. lide&Hory Duratec Daniel Polman (CZE), Ondrej Mikule (CZE)
Masters

1. Heuvens Kliekske 1 Stefan Achten (BEL), Stefan Vaes (BEL)
Mixed

1. Brainwash Sanne Van Passen (NED), Bastin Van Alten (NED))

Alle Ergebnisse: www.alpen-tour.at

Bestof Galerie sportograf.com

Artikel vom 06.06.2011

 

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