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Eduard Fuchs gewinnt zum dritten Mal das RAA

Der Vorjahressieger - Mitte des Rennens schon aussichtslos zurück - konnte in einem dramatischen Finish noch nach vorne fahren und die 100-Stunden Schallmauer brechen.

Edi Fuchs feiert seinen Tripplesieg beim Race Around Austria 2012 (Foto: www.racearoundaustria.at)

Edi Fuchs feiert seinen Tripplesieg beim Race Around Austria 2012 (Foto: www.racearoundaustria.at)

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95 Athleten begaben sich auf das Abenteuer Race Around Austria. 31 Herren, 1 Dame und 16 Teams (Sechs Zweierteams und zehn Vierergespanne) starteten in St. Georgen im Attergau. Die Route führte die Radsportler nonstop durch 9 Bundesländer, über 2.200 Kilometer gespickt mit 28000 Höhenmeter.

Bei den Solofahrern führte der Bad Radkersburger Joachim Ladler vom Start weg das Rennen an. Gefolgt von bekannten Namen der Ultraradfahrszene: Edi Fuchs, Simon Ruff, Johann Eisenbraun, Pierre Bischoff, Gerald Bauer, David Rihtaric, Josef Ebner und Thomas Stindl.

David Misch musste aufgrund von Lungenproblemen in aussichtsreicher Position im Burgenland aufgeben. Am Großglockner auch das Ende für Severin Zotter.

Finale Entscheidung in der letzten Nacht
Vor Einbruch der Dunkelheit lag Fuchs noch auf dem vierten Rang, in Lauerstellung auf das Führungstrio Ladler, Ruff und Eisenbraun. In der Nacht brach schließlich der bisherige Führende Ladler ein und musste das Rennen frühzeitig beenden. Eduard Fuchs und sein Team nutzten die Situation und konnten mit der Erfahrung aus den letzten beiden Jahren den drittplatzierten Johann Eisenbraun und den Schweizer Simon Ruff überholen. "Ich bin überglücklich das Race Around Austria wieder gewonnen zu haben, bei Halbzeit des Rennens hatte ich schon nicht mehr damit gerechnet“, erklärte der zufriedene Steirer. Er hatte schon früh mit Knieschmerzen zu kämpfen und so waren die letzten 70 Kilometer die härtesten der letzten Tage, konnte er nur mehr im Sitzen das Rad Richtung Ziel in St. Georgen bewegen. Nach 95 Stunden in denen er kaum geschlafen hat, konnte er sich am Ende in 3 Tagen, 23 Stunden und 2 Minuten mit einem neuen Streckenrekord zum dritten Mal in Folge am Podium in St. Georgen feiern lassen.

Knapp dahinter schaffte Simon Ruff die Sensation und feierte seinen bisher größten Erfolg. Eine Schlafpause in der letzten Nacht, die sein Team aus Sicherheitsgründen beschlossen hat, kostete ihm den Sieg. "Ich bin glücklich, gesund im Ziel zu sein und freue mich riesig über den zweiten Platz", meinte der Schweizer.

Völlig erschöpft radelte Johann Eisenbraun aus Vorarlberg in das Ziel. Er duellierte sich lange Zeit mit dem Langzeitführenden Joachim Ladler, musste dann aber auch dem schnellen Anfangstempo Tribut zollen und brach auf den letzten Kilometern ein. 70 Kilometer vor der Ziellinie wollte er schon aufgeben, sein Team boxte ihn aber noch bis nach St. Georgen durch.

Als einzige weibliche Starterin schaffte es Nicole Fehr-Reist (SUI) ins Ziel in St. Georgen. Sie ist damit die Nachfolgerin ihrer Landsfrau Trix Zdraggen. Mit Freudetränen in den Augen ging sie auf die Bühne und feierte ihren bisher größten Erfolg mit ihrer gesamten Crew.

Team Atterbiker machen den Sack zu – Triumph in St. Georgen im Attergau
2 Tage, 21 Stunden und 31 Minuten – so lautet die Siegerzeit des Teams "www.atterbiker Variotherm". Mit dieser Zeit konnten sie souverän die 4er-Teamwertung des Race Around Austria 2012 für sich entscheiden. Die Lokalmatadoren ließen von Anfang an nichts anbrennen und gaben die Führung in keiner einzigen Sekunde während den 2.200 Kilometern ab.

Bei den Zweierteams schafften die Wiener Matthias Müllner und Stephan Glanz (Team Zimmer 17) souverän den Triumph in neuer Rekordzeit von 3 Tagen 10 Stunden und 33 Minuten. Sie waren auf Teilen der Strecke sehr spartanisch unterwegs, so teilten sie sich an den Anstiegen ein gemeinsames Rad.

Erwähnenswert ist sicherlich, dass das Race around Austria heuer extrem schnell war. Die ersten drei Fahrer blieben unter der magischen Rekordzeit von unter 100 Stunden.
Wie sehr dieses Rennen an die physischen und psychischen Grenzen der Fahrer geht beweist sicher der Fall Joachim Lalder. Er war der große Dominator des Rennens und wurde bereits als sicherer Sieger angesehen. Bis 135 km vor dem Ziel! Dann konnte er von niemanden mehr bewegt werden seine Fahrt fortzusetzen und somit - aus der Traum.

Ergebnisse RAA 2012

Herren Solo:
1. FUCHS Eduard 3:23:02 22,62 km/h Schnitt
2. RUFF Simon 4:00:13 22,40
3. EISENBRAUN Johann 4:02:03 22,03
4. BISCHOFF Pierre 4:05:30 21,17
5. BAUER Gerald 4:08:20 20,60
6. RIHTARIC David 4:09:56 20,29
7. EBNER Josef 4:17:00 19,02
8. STINDL Thomas 4:20:15 18,49
9. SINEK Christian 4:22:42 18,11
10. MURARI Giorgio 5:00:13 17,88

Damen Solo:
1. FEHR-REIST Nicole 5:20:25 15,31

2er Teams:
1. ZIMMER17 SPORTS 3:10:33 26,11
2. SPORT KAISER 3:14:58 24,78
3. BIKE IN TEAM SINZIG 3:23:54 22,47

4er Teams:
1. www.atterbiker.at VARIOTHERM 2:21:31 31,03
2. DINERS CLUB BLACK TUSK TEAM 2:23:13 30,18
3. BODYFORM SALZBURG 2:23:54 29,99

Alle Ergebnisse auf http://race.xloc.at.

ORF SPORT PLUS sendet die Highlights vom Rennen 2012 am 29. September 2012!

Artikel vom 23.08.2012

 

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16.08.2011

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20.08.2010

 

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