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MTB WM: Schweizer Totaltriumph im Cross Country Herren

Gesamtweltcupsieger Nino Schurter feiert sein 2. WM-Gold, vor seinen Landsmännern Lukas und Mathias Flückiger. Bei den Damen holt sich Olympiasiegerin Julie Bresset souverän den WM-Titel.

Start XCO Herren: Mittendrin der spätere Weltmeister Nino Schurter (2)

Start XCO Herren: Mittendrin der spätere Weltmeister Nino Schurter (2)

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www.saalfeldenleogang2012.at

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Dreifacherfolg für die Eidgenossen beim WM- Rennen der Herren in Saalfelden. Gesamtweltcupsieger Nino Schurter feiert sein zweites WM- Gold nach 2009: „Das war meine Olympiarevanche und die Krönung einer erfolgreichen Saison“, jubelt der Olympiasilberne, der sich mit einer taktischen Meisterleistung in der fünften von acht Runden zunächst gegen Marco Fontana (ITA) absetzen kann. Fontana verliert nach einem Sturz weiter an Substanz und muss den beiden Flückiger Brüdern schließlich das Podium überlassen: „Es ist einfach genial eine WM- Medaille zu gewinnen. Das Podium dann noch mit dem eigenen Bruder und den Teamkollegen teilen zu können, ist absoluter Wahnsinn“, erklärt Lukas, der ältere der beiden Flückigers.

Bester Österreicher wird Karl Markt als 17., zeitlich nicht weit hinter Olympiasieger Jaroslav Kulhavy gelegen ist es das beste WM- Ergebnis des Tirolers: „Ich bin sehr zufrieden. Die tausenden von Menschen an der Strecke haben das Rennen heute zum besten Rennen gemacht, das ich je erlebt habe.“
Als zweitbester Österreicher klassiert sich Uwe Hochenwarter auf Platz 33, auch für den Kärntner war es das bisher beste WM-Abschneiden.

1. Nino Schurter (SUI) 1:40:55
2. Lukas Flückiger (SUI) +00:29
3. Mathias Flückiger (SUI) +00:51
4. Julien Absalon (FRA) +01:04
5. Fabian Giger (SUI) +01:16
...
13. Jaroslav Kulhavy (CZE) +04:01
...
17. Karl Markt (AUT) +04:48
33. Uwe Hochenwarter (AUT) +08:47
58. Hannes Metzler (AUT) -3LAP
67. Daniel Geismayr (AUT) - 3LAP

Auch die Veranstalter jubeln über die Cross Country Entscheidungen in Saalfelden: „Wie schon am Hauptveranstaltungstag, dem Downhill in Leogang, waren auch heute wieder über 12.000 Zuschauer vor Ort. Jetzt freuen wir uns auf den krönenden Abschluss, den Cross Country Elminiator im Stadtzentrum von Saalfelden“, freut sich OK-Leiter Christian Rothart.

Olympiasiegerin Julie Bresset sichert sich auch WM-Gold
Mit einer souveränen Vorstellung sichert sich die Französin Julie Bresset nach WM Gold 2011, Olympiagold 2012 in Saalfelden ihren nächsten Titel bei einem Großereignis.

Die Französin feiert auf den sechs Runden in der Bürgerau einen Start-Ziel-Sieg und lässt die Konkurrenz mit weiten Abständen zurück: „Ich bin überglücklich und kann es noch immer nicht fassen. Die Goldmedaille habe ich heute sicherlich in den technischen Bereichen der Strecke für mich entscheiden können.“ Für die Norwegerin Gunn-Rita Dahle Flesjaa ist die WM- Silbermedaille eine Olympiarevanche: „Vor wenigen Tagen bin ich noch wegen einer Grippe im Bett gelegen. Wenn mir vor einer Woche jemand gesagt hätte, dass ich heute Silber gewinne, hätte ich in ausgelacht“, strahlt die Norwegerin. Dritte wird – wie auch schon bei den Olympischen Spielen – die US-Amerikanerin Georgia Gould. Pech hatte die Deutsche Sabine Spitz. Nachdem sie in den ersten beiden Runden noch auf Podiumskurs gelegen war, wurde die Olympia-Silberne von einem Defekt im Hinterrad gestoppt und musste einen weiten Weg in die Wechselzone zurücklegen. Die Aufholjagd der Deutschen endete auf Rang 6.

Österreichs einzige Starterin, Lisi Osl, wird heute 16.: „Es war ein sehr hartes und spannendes Rennen. Ich habe bis zuletzt gekämpft und alles gegeben. Bei dieser Dichte kommt vieles auf die Tagesverfassung an. Ich war nach meinem gestrigen Trainingssturz leicht verunsichert. Ich werde weiter kämpfen, schließlich gehöre ich noch nicht zum alten Eisen. Die Stimmung an der Strecke war heute einfach ein Wahnsinn. Ich hatte das Gefühl, alleine auf der Strecke zu sein, weil so viele meinen Namen gerufen haben. Absolutes Gänsehautfeeling.“

1. Julie Bresset (FRA) 1:32:25
2. Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (NOR) +01:47
3. Georgia Gould (USA) +03:12
4. Esther Süss (SUI) +03:22
5. Irina Kalentieva (RUS) +03:23
...
16. Elisabeth Osl (AUT) +05:11

U23-WM-Gold geht an die Schweiz und Tschechien - Pech für Alex Gehbauer
Der 20jährige Tscheche Ondrej Cink sichert sich vor 5000 Zuschauern in Saalfelden den U23 Weltmeistertitel. Pech für Österreichs Medaillenhoffnung Alexander Gehbauer: ein Defekt im Vorderrad verhindert die WM- Medaille.

Ondrej Cink fährt ein taktisch kluges, solides Rennen und hat im Duell gegen den Niederländer Michiel Van Der Heijden in der letzten von sechs Runden die Nase vorn: „Wir haben uns ein hartes Duell geliefert. Der Sieg ist etwas Besonderes. Es waren viele tschechische Zuschauer vor Ort, die einen unheimlichen Lärm gemacht haben, das hat motiviert.“

Großes Pech hatte Österreichs Medaillenhoffnung Alexander Gehbauer. Nachdem der 22jährige Kärntner trotz Mittelhandbruches des Ringfingers in den ersten beiden Runden die Spitze anführt, muss der 22jährige in der dritten Runde aufgrund eines Defekts in die Technical Zone abbiegen: „Ich habe schon in der ersten Runde Luft im Vorderreifen verloren und in den Abfahrten viel Zeit liegengelassen. In der dritten Runde habe ich mich dann dazu entschieden, den Reifen zu wechseln, weil der Abstand nach hinten abgesichert war. Der Reifenwechsel hat leider über eine Minute gedauert und ich hatte nicht mehr die Beine, den Rückstand wieder aufzuholen.“ Gehbauer muss den Italiener Daniele Braidot im Kampf um Bronze ziehen lassen: „In der letzten Runde haben mich dann noch Krämpfe geplagt, weil ich aufgrund meiner Handverletzung Schmerzmittel einnehmen musste. Es war heute einfach nicht mein Tag und ich bin logischerweise sehr enttäuscht.“

Bei den U23 Damen setzt sich die Schweizerin Jolanda Neff mit einem souveränen Rennen vor der Ukrainerin Yana Belomonya und der Polin Paula Gorycka durch. Die Salzburgerin Lisa Mitterbauer schlägt sich zunächst ausgezeichnet, liegt zu Beginn des Rennes sogar noch auf Rang 6 - ein Sturz kostet sie allerdings wertvolle Zeit. Letztendlich reicht es für die junge Salzburgerin nur für Rang 25.

Siege für Schweiz und Neuseeland bei den Junioren
Auch bei den Juniorinnen präsentierte die Schweiz ihren starken Nachwuchsbereich. Andrea Waldis gewann vor den beiden Deutschen Sofia Wiedenroth und Lena Putz.

Der Neuseeländer Anton Cooper konnte die europäische Dominanz der XCO-Bewerbe durchbrechen und siegte mit Respektabstand vor einem französischen "Paket", angeführt von Victor Koretzky und Titouan Carod.

Cross Country Teambewerb bringt Gold für Italien
Mit einem spannenden Zielsprint sicherte sich Italien Gold im Teambewerb, der ersten WM- Cross Country Entscheidung in Saalfelden. Die Veranstalter freuen sich über 2000 Zuschauer in der Bürgerau.

Die Italiener mit Marco Aurelio Fontana, Beltain Schmid, Eva Lechner und Luca Braidot starten dank dem Olympiabronzenen Marco Aurelio Fontana stark. Die Franzosen können in der zweiten Runde mit Juniorenweltmeister Victor Korezky aber Zeit gutmachen. Ausgerechnet Frankreichs Olympiasiegerin Julie Bresset verliert als dritte Starterin aber aufgrund eines Defekts wertvolle Zeit. Eine Chance, die die Italienierin Eva Lechner nützt. Sie lässt zunächst die Kanadierin Catherine Pendrel hinter sich und kommt Kopf an Kopf mit Bresset zum Wechsel. In einem spannenden Zielsprint setzt sich der junge Schlussfahrer, der Italiener Luca Braidot, schließlich gegen den arrivierten Franzosen Maxime Marotte durch. Es ist das zweite WM Gold der Italiener nach 2009: „Wir sind natürlich überglücklich, dass wir nach 2009 wieder WM Gold gewinnen konnten. Wir waren heute als Team einfach unschlagbar. Das ist einfach wunderbar“, jubelt Eva Lechner.

Bronze geht an Team Deutschland: In den ersten drei Runden nie in den Top drei gelegen, bringt Schlussfahrer Manuel Fumic das deutsche Team von Rang sechs zurück auf Medaillenkurs: „Ich wusste, dass Bronze drin ist. Ich hatte gute Beine und konnte eine starke letzte Runde fahren“, erklärt Manuel Fumic: „Wie im Fußball nicht immer gut am Anfang, aber im Laufe des Turniers können wir uns immer steigern, vielleicht war das bei uns heute auch der Fall“, freuen sich die Deutschen über die nächste WM- Medaille nach Silber, 2011.

Zufrieden über den 10. Platz zeigt sich auch die österreichische Mannschaft: „Für uns ist es überraschend gut gelaufen. Wir sind nicht auf Platzierung gefahren“, erklärt Lisi Osl: „Ich habe mich heute sehr gut gefühlt und in den technischen Passagen Ruhe bewahrt, obwohl diese heute extrem schwer zu fahren waren. Der größte Druck ist erst einmal weg und ich bin hinsichtlich Samstag sehr zuversichtlich.“

Alle Ergebnisse auf http://www.saalfeldenleogang2012.at

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Artikel vom 10.09.2012

 

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