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Südtirol Sellaronda Hero 22. Juni 2013

Der Mountainbike-Marathon in den Dolomiten ist für viele Profis der letzte Härtetest vor Weltmeisterschaft. Die Streckenlängen wurden den UCI-Bestimmungen angepasst.

2 Strecken mit 84 km und 4300 hm bzw. 62 km und 3.300 hm mit spektakulärem Bergpanorama

2 Strecken mit 84 km und 4300 hm bzw. 62 km und 3.300 hm mit spektakulärem Bergpanorama

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www.sellarondahero.com

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Gröden (Südtirol/Italien), Mai 2013 – Der Südtirol Sellaronda HERO findet heuer am Samstag, den 22. Juni statt. Der Mountainbike-Marathon in den Dolomiten wurde erstmals in die UCI Marathon World Series aufgenommen. Um den Regeln des internationalen Radsportverbandes zu entsprechen, wurden die Strecken verlängert. Sie führen über 84 Kilometer/4.300 Höhenmeter bei den Herren und 62 km/3.300 hm bei den Damen. 3013 Teilnehmer aus 30 Nationen werden am Rennwochenende in Gröden erwartet. Bereits mehrere Topstars haben sich angekündigt.

Der Südtirol Sellaronda HERO gehört international zu den härtesten und spektakulärsten Marathons. Heuer kommt ihm eine besondere Bedeutung zu, weil es der letzte Marathon vor der Weltmeisterschaft sein wird. Diese findet eine Woche später in Kirchberg in Tirol statt. Für viele Profis ist das Langstreckenrennen in den Dolomiten deshalb ein willkommener, aber harter Test für die WM.

Die große Herausforderung des HERO besteht in seiner Länge und den Höhenmetern. Mit 84 km und 4300 hm zählt er zu den schwierigsten MTB-Marathons weltweit. „Wir haben einige Änderungen an der Strecke vorgenommen, um sie den Kriterien des internationalen Radsportverbandes UCI anzupassen“, sagt Rennleiter Peter Runggaldier. So wurde der Parcour um zwei Kilometer verlängert. Das bedeutet einen zusätzlichen Höhenunterschied von 150 Metern“. Der neue Abschnitt wurde auf der Abfahrt vom Campolongo-Pass nach Arabba in die Strecke eingebaut. Insgesamt 87 Prozent der Gesamtstrecke verlaufen auf Singletrails und Forstwegen, der Rest auf asphaltierten Straßen.

„Die Strecke kommt mir sehr entgegen“, sagt der Sieger der World Series 2012, Steffen Thum aus Deutschland. „Beim Sellaronda Hero muss man sich jeden Meter selbst erarbeiten, weil es kaum möglich ist, im Windschatten zu fahren“. Und Vorjahrssieger Leonardo Paez aus Kolumbien meint: “Um den Hero zu gewinnen, muss man in den Anstiegen besser sein als die Gegner“.

Die kurze Strecke über 52 km und 2600 hm wurde um 10 km verlängert, um sie für die Frauen bis zu den World Series Marathon-tauglich zu machen. Jetzt misst sie 62 km und weist einen Höhenunterschied von 3.300 Meter auf. Das sind 700 hm mehr als in den vergangenen Jahren.

„Anstiege sind meine große Leidenschaft“, sagt Sally Bigham, die Siegerin der Marathon World Series 2012. „Und in den Dolomiten bergauf zu fahren, das ist meine Vorstellung vom Himmel! Ich liebe das spektakuläre Bergpanorama und die gute Bergluft”, so die Britin.

Das MTB-Langstreckenrennen durchquert alle vier Dolomitentäler rund um den Sellastock: Gröden, Alta Badia, Arabba, Fassatal und die Seiser Alm. „Derzeit liegt noch viel Schnee auf der Strecke“, sagt Peter Runggaldier. „Wir müssen warten bis er auftaut, damit wir mit den Vorbereitungsarbeiten beginnen können“, so der ehemalige Skirennläufer.

Die erfolgreichste Athletin beim Südtirol Sellaronda HERO war bisher Katrin Schwing. Die 41-Jährige Deutsche hat ihn zwei Mal gewonnen (2012, 2011). Je einmal erfolgreich waren Leonardo Paez (KOL/2012), Mirko Celestino (ITA/2011) und der Südtiroler Klaus Fontana (ITA/2010). Die erste Ausgabe bei den Frauen hat 2010 die Italienerin Anna Ferrari gewonnen.

Artikel vom 19.05.2013

 

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