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Neue Streckenrekorde beim Engadin Radmarathon

1.500 Teilnehmer starteten bei der 8. Auflage über die beiden Distanzen 211 km bzw. 97 km. Michael Kastinger und Doris Posch siegen auf der langen Strecke.

Die Teilnehmer beim zweiten Alpencup-Rennen (Foto: radmarathon.com)

Die Teilnehmer beim zweiten Alpencup-Rennen (Foto: radmarathon.com)

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18.06.2015

Engadin Radmarathon - Der Rennradklassiker für Jedermann

Zernez, den 7. Juli 2013 – Um 7.00 Uhr fiel heute Morgen der Startschuss zum 8. Engadin Radmarathon. Rund 1.500 Teilnehmer aus 38 Nationen starteten unter guten Wetterbedingungen über die 97-Kilometer-Distanz mit 1325 Höhenmetern und über die 211-Kilometer-Distanz mit 3827 Höhenmetern. Die Strecke führte rund um den Schweizer Nationalpark über faszinierende Pässe: Die kurze Route führte die Teilnehmer über den Ofen-, Forcola- und den Berninapass, die lange Strecke zusätzlich über den Flüela- und den Albulapass. Eine Strecke die wunderschön aber auch anspruchsvoll ist. Die ersten Podestplätze gingen in diesem Jahr komplett nach Österreich. Gleichzeitig wurden damit auch gleich drei neue Streckenrekorde aufgestellt.

Die Strecke führte zunächst durch Teile des Schweizer Nationalparks Richtung Ova Spin. Weiter ging es über die italienische Grenze durch Livigno in den Anstieg zum Forocolapass. Über La Motta führte die Strecke zurück in die Schweiz hinauf über den 2.338 Meter hohen Berninapass mit Ausblicken auf den Morteratsch Gletscher, der von den beiden Eisriesen Piz Bernina (4.049 m) und Piz Palü (3.905 m) gespeist wird. Nach der Abfahrt folgte ein flaches Teilstück Richtung Zernez, wo sich die Strecke teilte: Für die kurze Distanz folgte die Zieleinfahrt, für die lange Distanz der kurvenreichen Anstieg zum Flüelapass. Über die serpentinenreiche Abfahrt ging es über Davos hinunter nach Alvaneu Bad. Hier begann der rund 25 Kilometer lange Anstieg zum 2.315 Meter hohen Albulapass. In rasanter Abfahrt führte die Strecke über La Punt ins Ziel nach Zernez.

Rennverlauf mit Defekten bei den Favoriten
Gleich zu Beginn des Rennens wurde ein hohes Tempo angesetzt, das viele Teilnehmer halten konnten: Bei Livigno, ca. 30 Kilometer nach dem Start, bestand die Führungsgruppe aus rund 150 Teilnehmern, die rund fünf Minuten Vorsprung auf die Verfolger herausgefahren waren. Im Anstieg zum Forcolapass begann sich das Feld dann auseinanderzuziehen. Spannung versprach von Anfang an die Konstellation des Teilnehmerfelds, das mit Top-FahrerInnen aus der Jedermann-Szene besetzt war. Darunter die Schweizerin Milena Landtwing, die Österreicherin Lisa Pleyer und Monika Dietl aus Deutschland, die über die lange Distanz starteten. Bei den Herren waren die Österreicher Klaus Steinkeller, Emanuel Nösig, Michael Kastinger und Johannes Berndl unter den Favoriten. Ein Defekt bei der Lokalmatadorin und Titelverteidigerin Milena Landtwing am Berninapass führte allerdings zum Ausscheiden aus dem Rennen. Lisa Pleyer, ebenfalls durch einen Defekt gebremst, musste die Gruppe um Milena Landtwing früh ziehen lassen und hatte – enttäuscht über den Verlust des Anschlusses – kurzerhand die Kurzstrecke gewählt, ohne zu wissen, dass Landtwing längst mit Defekt aus dem Rennen ist.

Auch Favorit Emanuel Nösig hatte mit einem Defekt zu kämpfen, fuhr aber mit dem geliehenen Hinterrad eines Teamkollegen weiter und versuchte auf die beiden Führenden Klaus Steinkeller und Johannes Berndl aufzuschließen. Steinkeller, der über die 211-Kilometer lange Zeit allein an der Spitze fuhr, musste sich am Albulapass jedoch gegen den Vorjahressieger Michael Kastinger geschlagen geben.

Gleich drei neue Streckenrekorde wurden in diesem Jahr aufgestellt: Allen voran der Österreicher Johannes Berndl über die kurze Distanz, der den Sieg in der Kategorie Herren in sensationellen 2:29:34 Stunden einfuhr. Über die lange Distanz setzte der Österreicher Michael Kastinger mit einer Zeit von 6:14:00 Stunden neue Maßstäbe. Bei den Damen sorgte Doris Posch aus Imst/Österreich für einen neuen Streckenrekord und bewältigte die 211 Kilometer in 6:57:01 Stunden. Der Sieg über die 97-Kilometer-Distanz ging ebenfalls nach Österreich: Lisa Pleyer setze sich mit 2:42:04 Stunden durch.

Alle Ergebnisse unter: services.datasport.com/2013/velo/engadin

Die Alpencup-Serie wird am 8. September mit dem Eddy Merckx Classic in Eugendorf finalisiert.

Artikel vom 09.07.2013

 

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