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Österreichischer Sieg beim Alpenbrevet

Der Kirchdorfer Walter Lehki (RC DANA Pyhrn-Priel) gewann sensationell das Schweizer Alpenbrevet über 276 km und 7.031 Höhenmeter in der neuen Rekordzeit von 9:34:54 Stunden.

Walter Lehki bei der Zieldurchfahrt in Meiringen

Walter Lehki bei der Zieldurchfahrt in Meiringen

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www.alpenbrevet.ch

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Über die lange Distanz, die sogenannte Platin-Tour mit 7031 Höhenmetern, triumphierte sensationell der Kirchdorfer Walter Lehki (RC DANA Pyhrn-Priel) in der neuen Rekordzeit von 9:34:54.

Nach dem Start in Meiringen im Berner Oberland ging es bei frischen 5 Grad zuerst über den Grimsel- (2.164m) und den Nufenenpass (2.476m), wo sich eine 7-köfpige Spitzengruppe bildete. Neben Lehki war hier auch der ehemaligen Tour-de-France-Etappensieger und Tour-de-Swiss-Gesamtsieger Urs Zimmermann vertreten, der als ehemaliger Zeitfahrspezialist bis Biasca im Tessin ordentlich für Tempo sorgte.

Das dritte Hindernis des Tages, der Lukmanierpass (1.980m), war zwar der niedrigste Pass der Runde, mit 1.700 Metern Höhendifferenz, 40 km Länge und Temperaturen an die 30 Grad aber durchaus zermürbend. Einige Tempowechsel und Attacken brachten auch Lehki in Schwierigkeiten, er konnte sich aber in der bis zur Passhöhe auf drei Mann geschrumpften Gruppe halten. Beim Aufstieg zum Oberalppass (2.044m) musste schließlich der letzte verbliebene Schweizer abreißen lassen, sodass nur mehr Lehki und er Deutsche Sten Währisch gemeinsam den letzten Pass, den „Susten“ (2.224m) in Angriff nahmen. Der Deutsche verschärfte gleich zu Beginn das Tempo, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Überraschend hatte er dann gegen Mitte des Anstiegs einen kleinen Einbruch und Lehki konnte auf den letzten 700 Höhenmetern rund 4 Minuten Vorsprung herausfahren. Auf der über 20 km langen Abfahrt und den letzten Kilometern zurück nach Meiringen hielt Lehki den Deutschen auf Distanz und konnte trotz der Strapazen mit 3:17 Minuten Vorsprung die Zieleinfahrt bei perfektem Radwetter schon wieder etwas genießen.

Das Alpenbrevet war nach der schweren Verletzung im Jänner das erklärte Jahresziel des gebürtigen Schlierbachers. „Dass es so perfekt aufgeht, davon hätte ich nicht zu träumen gewagt. Gemeinsam mit dem Peakbreak-Rundfahrtsieg 2011 ist das zweifellos der größte Erfolg.“

Artikel vom 09.09.2013

 

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