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Lisi Osl setzt mit Höhentrainingslager neuen Reiz

Österreichs Vorzeigemountainbikerin peilt mit einem dreiwöchigen Trainingslager im Engadin für 2015 Top-Platzierungen an. News vom GHOST Factory Racing Team.

Lisi Osl steckt mitten in den Vorbereitungen für die neue Saison ©Marius Maasewerd/EGO Promotion

Lisi Osl steckt mitten in den Vorbereitungen für die neue Saison ©Marius Maasewerd/EGO Promotion

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www.ghost-factory-racing.com

Das Jahr 2015 hat kaum begonnen, da steckt Lisi Osl schon wieder mittendrin in den Vorbereitungen für die neue Saison, schließlich werden im Winter die Grundsteine für eine erfolgreiche Sommersaison gelegt.

Während vieles im Trainingsalltag der Gesamtweltcup-Siegerin von 2009 beim Alten bleibt, setzt sie mit ihrem ersten Höhentrainingslager einen neuen Reiz. Bei ihrem dreiwöchigen Trainingslager im Engadin folgt Lisi Osl dem Prinzip „Live High – Train Low“, schläft also auf einer Seehöhe von 2.400m und trainiert größtenteils auf 1.800m Höhe. „Ich bin gespannt, wie ich auf das Training in der Höhe ansprechen werde und freue mich, mal etwas ganz Neues auszuprobieren.“ Langlaufen, joggen, Skitouren und Rollen-Training prägen ihren derzeitigen Trainingsalltag und dienen speziell der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften in Andorra, die im September auf etwa 1.800m stattfinden werden. Dort möchte sie, wie auch im Weltcup, endlich wieder zu den Top10 gehören. Mit Top-Platzierungen will die 29jährige ihren Startplatz für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sichern und wird bei ihrem Vorhaben von Trainer Toni Uecker unterstützt.

Nach ihrer Rückkehr aus der Schweiz möchte Lisi Osl noch einmal die Trainingsmöglichkeiten ihrer geliebten Heimat, den Kitzbüheler Alpen, nutzen und ihren Zielen mit einer Kombination aus Skitouren- und Koordinationstraining näher kommen. „Das Tourengehen hat sich in den letzten Jahren bewährt und gehört für mich einfach zum Winter!“ schwärmt sie. Und auf das Koordinationstraining mit Andreas Winkler von Empower in Kitzbühel setzt sie seit vergangenem Winter. „Andi schafft es immer wieder, mich mit seinen Übungen herauszufordern. Und dass ich von einer verbesserten Koordination profitieren kann, hab ich letzte Saison schon bemerkt!“

Trainingslager und Sunshine Cup auf Zypern
Mitte Februar geht es dann mit ihrem GHOST Factory Racing Team ins alljährliche Trainingslager nach Zypern, wo sich Lisi Osl im Rahmen des Cyprus Sunshine Cups mit den ersten Rennen auf die Saison einstimmen wird. „Ich bin voll motiviert und freue mich auf die Saison 2015 mit all ihren Herausforderungen!“ Die Tatsache, dass sie ein weiteres Jahr als Leistungssportlerin beim Bundesheer bleiben darf, gibt sicherlich einen weiteren Motivationsschub.

SIGMA SPORT neuer Partner des GHOST Factory Racing Teams
Das GHOST Factory Racing Team präsentiert mit SIGMA SPORT einen neuen Teampartner für die Ausrüstung mit Pulsmessern, Trainingscomputern und Beleuchtung. „Wir freuen uns, diese erfolgreiche UCI Damen-Mannschaft unterstützen zu dürfen. Das international aufgestellte Team hat einen guten Spirit. Es steht für Teamgeist, Fairness sowie Bike-Begeisterung und passt hervorragend zur Marke SIGMA SPORT“ bringt es Pamela Busch, Senior Marketing Managerin bei SIGMA SPORT, auf den Punkt.

Katrin Leumann verletzt sich beim Training schwer
Lisi Osls Schweizer Teamkollegin stürzte beim Techniktraining auf dem Indoor Bike-Park in Pfäffikon nach einem Sprung schwer und brach sich – wie 2014 schon Lisi Osl - am linken Ellbogen das Radius-Köpfchen, zusätzlich noch das Kinn und das Kiefergelenk. „Am Kinn wurde ich mit vier Stichen genäht. Der Gips soll vier Wochen bleiben. Ich hoffe, ich kann bald wieder auf die Rolle, meine absolute Lieblings- und Hauptbeschäftigung“, so Leumann, die sich zum ersten Mal in ihrem Leben etwas gebrochen hat, mit ironischem Unterton. Sie entschied sich dazu, ihre von Geburt an zu engen Nasenscheidenwände in diesem Zuge mit weiten zu lassen. „Ich kann durch die Nase ja eigentlich kaum atmen und wenn ich schon eine Narkose erhalte, dann lasse ich das auch gleich machen“.

Aufgrund des späten Weltcupauftakts bleibt die Europameisterin von 2010 aber noch gelassen und glaubt, dass die Vorbereitung auf die Saison nicht so stark betroffen sein wird: „Ich kann ja Lisi fragen wie ich den Arm am besten zu pflegen habe. Sie hatte letzten Sommer die gleiche Verletzung und ist zwei Weltcups damit gefahren, also werde ich hoffentlich schon recht bald wieder auf der Straße rollen können. Wenn es mit dem ersten Trainingslager zu knapp wird, fliege ich einfach früher nach Zypern…“

Auf Zypern wird das Team die ersten Wettkämpfe bestreiten und wichtige PR Termine wahrnehmen. Von dort geht es unmittelbar zurück auf das europäische Festland, wo weitere Vorbereitungsrennen auf das Team warten ehe im Mai die Weltcupsaison beginnt.

Artikel vom 03.02.2015

 

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