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Alban Lakata krönt sich zum MTB Marathon Weltmeister

Souverän holte sich der Osttiroler beim Südtirol Sellaronda HERO seinen zweiten Weltmeistertitel im Marathon. Mit Gunn-Rita Dahle-Flesjå siegte bei den Damen eine weitere Ikone des Mountainbike-Sports.

Die Weltmeister 2015 Alban Lakata und Gunn Rita Dahle-Flesjå (Bild: sellarondahero wisthaler.com)

Die Weltmeister 2015 Alban Lakata und Gunn Rita Dahle-Flesjå (Bild: sellarondahero wisthaler.com)

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www.sellarondahero.com

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87 km und 4.700 hm in der landschaftlich spektakulären Kulisse der Dolomiten, lange Anstiege und nicht zu heiße Wetterbedingungen - ein Szenario wie geschaffen für den "Albanator". Am Start in Wolkenstein stand alles was Rang und Namen hat - Olympiasieger, Weltmeister, etc. Von Beginn weg konnte Lakata das Feld von der Spitze kontrollieren. Schon nach der Passage des Dantercepies und des Grödner Jochs konnte er sich leicht vom Rest des Feldes absetzen, am Passo Campolongo war der Vorsprung auf die dahinter folgenden Periklis Ilias und Kristian Hynek bereits auf 40 Sekunden angewachsen. Über Sourasass und das Pordoijoch ging's dann ins Fassatal, wo der letzte harte Anstieg auf den Passo Duron bevorstand. Diesen überquerte Lakata bereits mit einem Vorsprung von über 2 Minuten auf eine Dreierverfolgergruppe mit Leonardo Paez, Christoph Sauser und Ilias. Lakata ließ nichts mehr anbrennen, finishte in einer Zeit von 4:24:46 und krönte sich damit 2 Tage nach seinem 36. Geburtstag zum verdienten Champion. Altmeister Christoph Sauser spielte seine ganze Routine aus, attackierte Paez eingangs der letzten Abfahrt und brachte den kurzen Vorsprung vor dem Kolumbianer ins Ziel (+ 2:07 bzw. Paez +2:15).

„Das heutige war ein großartiges Rennen, vielleicht eines der besten, die ich in meiner Karriere gefahren bin“, so Lakata in einer ersten Stellungnahme. Er fühle sich in Gröden wohl, habe sich nicht von den steilen Anstiegen beeindrucken lassen und auch die äußeren Bedingungen mit nicht zu hohen Temperaturen seien ihm entgegen gekommen. Bei jedem Aufstieg habe er versucht, Tempo zu machen, weil er gewusst habe, dass seine ärgsten Verfolger, Leonardo Paez und Christoph Sauser, nicht locker lassen würden. „Ich wollte diesen Sieg und hatte heute wirklich gute Beine“, so Lakata, der lakonisch ergänzt: „Ich habe meinen Job gemacht.“ Nach St. Wendel 2010 war dies das zweite Regenbogentrikot im MTB-Marathon für den Osttiroler, der 2009, 2013 und 2014 jeweils Silber holte und übrigens bei allen 13 bisherigen Marathon-WMs am Start war!

Christoph Sauser nach seinem (angeblich) letzten bewerbsmäßigen Rennen: „Mit Lakata hat heute der Beste gewonnen. Der Kampf um Platz zwei ist hart gewesen: Ich bin ein cleverer Fahrer, nur manchmal ein bisschen faul, deshalb habe ich bis zur letzten Abfahrt mit dem Angriff gewartet. Meine Karriere mit einem zweiten Platz zu beenden, ist sehr, sehr schön.“

Leonardo Paez zeigte sich angesichts der Nachwehen seiner bei der Alpentour vor 2 Wochen erlittenen Verletzungen über den dritten Platz zufrieden.

Starke Leistung von Daniel Gaismayer, er platzierte sich inmitten der Weltspitze auf Rang 11 (+ 12:34).

Queen Gunn-Rita Dahle-Flesjå, Christina Kollmann in den Top Ten
Auch bei den Damen erfolgte die Vorentscheidung auf der 60 km langen Strecke (3.400 Höhenmeter) früh im Rennen. Gunn Rita Dahle-Flesjå holte sich bereits beim ersten Anstieg eine halbe Minute Vorsprung heraus und fuhr quasi einen Start-Ziel-Sieg ein. Der norwegischen Mountainbike-Legende konnte bei ihrem Husarenritt über die anspruchsvolle Strecke niemand folgen. Dahinter kämpften Titelverteidigerin Annika Langvad und Sabine Spitz auf den Plätzen 2 und 3. Exakt diese Reihenfolge dann auch im Ziel, Dahle siegte in einer Zeit von 3:34:13 vor Langvad (+ 3:18). Spitz (+ 9:29) komplettierte das weibliche Podium, das mit der geballten Routine von insgesamt 116 Lebensjahren die jüngeren Fahrerinnen in die Schranken wies.

Für Gunn Rita Dahle-Flesjå war es bereits der sechste WM-Titel (nach 2004, 2005, 2006, 2008 und 2013) im Marathon. So wie Alban Lakata hat sie sich akribisch auf das Rennen vorbereitet und die Strecke im Vorfeld gründlich besichtigt. „Mountainbike ist immer hart, aber diese Strecke ist noch um eine Spur härter“, so die frischgebackene Weltmeisterin. Sie sei an den letzten Anstiegen schon ziemlich ausgepowert gewesen, habe aber mit dem Blick auf ihre Verfolgerin Annika Langvad nicht locker gelassen: „Ich habe weiter gepusht, weil ich wusste, dass Annika näher kommen und mir gefährlich werden kann.“

Annika Langvad: „Ich musste schon beim ersten Anstieg abreißen lassen, vielleicht auch, weil ich in den letzten Tagen gesundheitlich angeschlagen war. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Vizeweltmeistertitel, auch weil mir die Silbermedaille in meiner WM-Kollektion noch gefehlt hat.“

Sabine Spitz zeigte sich zufrieden: „Ich bin diese Strecke nie unter Rennbedingungen gefahren, wusste deshalb nicht ganz so genau, wie ich das Rennen einteilen sollte, schließlich weiß man nie, wo der Mann mit dem Hammer steht“.

Christina Kollmann finishte trotz eines Crashs in der ersten Abfahrt als beste Österreicherin auf dem starken 8. Rang (+ 19:19). Sabine Sommer erreichte im top besetzten Feld den 15. Platz (+ 35:16).

Ergebnisse UCI MTB Marathon WM

Endstand Elite Herren

1. Alban Lakata AUT 4:24:46
2. Christoph Sauser CH 4:26:53
3. Hector Leonardo Paez Leon COL 4:27:01
4. Periklis Ilias GRE 4:29:1
5. Damiano Ferraro ITA 4:29:40
...
11. Daniel Geismayer AUT 4:37:20
29. Manuel Pliem AUT 4:50:26
32. Hermann Pernsteiner AUT 4:51:13

Endstand Elite Damen
1. Gunn Rita Dahle-Flesjå NOR 3:34:13
2. Annika Langvad DAN 3:37:31
3. Sabine Spitz GER 3:43:43
4. Ariane Kleinhans CH 3:45:27
5. Sally Bigham GB 3:45:56
...
8. Christina Kollmann AUT 3:53:33
15. Sabine Sommer AUT 4:09:30
29. Verena Krenslehner AUT 4:24:37
50. Irina Krenn AUT 4:42:51
59. Christina Verhas AUT 4:57:27

Alle Ergebnisse:
services.datasport.com/2015/mtb/sellaronda

Fotos:
www.sellarondahero.com/de/race/sellaronda-hero-marathon/multimedia/gallery

Videos:
www.sellarondahero.com/de/race/sellaronda-hero-marathon/multimedia/video-gallery

Sellaronda HERO Bike Festival
Die sechste Auflage des Südtirol Sellaronda HERO war nicht nur wegen der Kombination mit der Marathon-Weltmeisterschaft eine besondere. Vielmehr konnte der HERO in diesem Jahr auch einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen. 2010 noch mit 400 Teilnehmern gestartet, waren heute 4015 Mountainbiker aus nicht weniger als 50 Nationen am Start. Um die WM-Krone haben dabei 217 Elite-Fahrer aus 40 Nationen gekämpft, darunter drei Olympiasieger, neun Weltmeister und fünf ehemalige HEROes.

Große Teile des Rennen wurden Live im TV übertragen, tolle Bilder lieferten vor allem die e-Biker, die mit ihren Helmkameras den SpitzenfahrerInnen mit dichtem Abstand folgten.

Artikel vom 28.06.2015

 

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