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Race Around Austria: Brasilianerin Genovesi und Deutscher Hager gewinnen Solostrecke

Bei den Herren gewinnt Markus Hager bei seinem dritten Antreten das härteste Radrennen Europas. Der Sieg in der Damenwertung geht an die aus Rio de Janeiro stammende Daniela Genovesi. Das Race Around Austria mit Start- und Zielort in St. Georgen im Attergau fand heuer zum neunten Mal statt.

Solosieger Markus Hager im Ziel nach 3 Tagen 20 Stunden und 28 Minuten (Bild: Felix Roittner)

Solosieger Markus Hager im Ziel nach 3 Tagen 20 Stunden und 28 Minuten (Bild: Felix Roittner)

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„Ich kann das, was ich jetzt in den letzten vier Tagen erlebt habe, noch gar nicht realisieren. Dafür benötige ich jetzt mal eine Nacht mit viel Schlaf“, berichtet Markus Hager auf der Zielbühne des Race Around Austria. Drei Tage 20 Stunden und 28 Minuten benötigte der 48-Jährige für die 2.200 Kilometer und 30.000 Höhenmeter rund um Österreich und saß dabei beinahe ohne Unterbrechung im Sattel: „In den ersten drei Nächten habe ich gar nicht geschlafen und insgesamt haben mein Betreuerteam und ich nur zwei Stunden Pause gemacht.“ Nach einem fünften Platz 2013 und dem dritten Rang im vergangenen Jahr fuhr der Oberammergauer bei seinem dritten Anlauf zum Sieg: „Dieser Triumph hat einen sehr hohen Stellenwert für mich, weil dieses Rennen im Ultracycling einzigartig ist, da wir Athleten im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen.“

Steirer Lukas Kienreich bester Österreicher
Der Luxemburger Ralph Diseviscourt fuhr bei seiner ersten Teilnahme beim Race Around Austria auf den zweiten Platz. „Es war schwerer als ich erwartet hatte und eines der schwierigsten Rennen, die ich jemals gefahren bin“, zeigte sich der 41-Jährige, der im vergangenen Jahr das Race Arcoss America als Vierter beendetet, von den hohen Anforderungen während des Rennens etwas überrascht. Vor allem die teilweise widrigen Wetterbedingungen mit Hagel und Schneeregen auf Österreichs höchsten Pässen machten dem Luxemburger zu schaffen.

Mit Lukas Kienreich fuhr der beste Österreicher auf Rang drei. Kienreich hat bereits einen zweiten Platz im Zweierbewerb des vergangenen Jahres zu Buche stehen. „Ich bin sehr glücklich bei meinem ersten Solorennen über eine so lange Distanz auf dem Podium zu stehen“, freute sich der Grazer. „Ein großer Dank gilt meiner Begleitmannschaft, die mich über die letzten 100 Kilometer immer wieder motiviert und großartig unterstützt hat“, unterstreicht Kienreich die Wichtigkeit seiner Helfer bei diesem Rennen.

Brasilianerin gewinnt Damenwertung
Daniela Genovesi heißt nach 2.200 Kilometern und 30.000 Höhenmetern die Siegerin der Damen. Als einzige von drei gestarteten Frauen auf der Extremdistanz erreichte die Brasilianerin das Ziel und benötigte dafür fünf Tage und vier Stunden. „Das Rennen hat mir sehr gut gefallen. Es ist nur schade, dass das Wetter nicht ganz mitgespielt hat“, erzählt die aus Rio de Janeiro stammende Extremsportlerin, der die kalten Bedingungen vor allem bei den Abfahrten zu schaffen machten, „aber ich habe mich sehr über den herzlichen Empfang der vielen Fans hier in St. Georgen gefreut.“

Emotionaler Empfang für RAA 1500 Sieger Alexander Pillinger
2 Tage 19 Stunde 34 Minuten - So lange benötigte der Sieger des Race Around Austria 1500 für die „kurze“ Umrundung Österreichs ohne Westteil. Der Lokalmatador Alexander Pillinger erlebte beim Empfang in seiner Heimatgemeinde St. Georgen im Attergau „unglaubliche Momente.“ Zahlreiche Fans erwarteten ihn nach 1.500 Kilometern und 17.500 Höhenmetern, die der Extremsportler nonstop mit nur 40 Minuten Schlaf als Schnellster absolvierte. „Bei der Zieleinfahrt war ich sprachlos. Auf den letzten 10 Kilometern haben mich so viele Fans am Straßenrand angefeuert. Der Empfang im Ziel war dann unglaublich“, beschreibt der Oberösterreicher die letzten Momente seiner Siegesfahrt.

Niederösterreicher dominieren Teambewerbe
Sowohl in der Zweier- als auch in der Viererwertung ging der Sieg an Teams aus Niederösterreich. Den Zweierbewerb entschied das Team kkcycling.at by Drott mit Philipp Kaider und Bernhard Kornherr für sich. Die beiden erreichten im vergangenen Jahr den zweiten Platz. „Wir haben uns das Rennen heuer sehr gut eingeteilt. Dieser Sieg ist bestimmt der Höhepunkt unserer Sportlerkarriere“ resümiert Bernhard Kornherr im Ziel.

Der RSC Krems mit Erwin Gabler, Hans Mittelhofer, Fritz Rautner und Gerhard Wögerer entschied das Rennen der Viererteams für sich. „Wir waren von Beginn an überraschend in Führung und konnten diesen Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Die Zieleinfahrt war dann sehr emotional und jetzt als Sieger hierzustehen ist ein Traum“, freuen sich die vier Extremsportler nach dem Rennen.

Niederösterreicher Dominik Schickmair und Vorarlbergerin Anna Bachmann gewinnen CHALLENGE
„Ich bin überwältigt, habe absolut nicht damit gerechnet. Nach 135 Kilometer wollte ich eigentlich schon abbrechen. Aber ich habe es dann durchgezogen und der Sieg und die Rekordzeit sind jetzt einfach nur großartig“, freut sich Sieger Dominik Schickmair im Ziel. 17 Stunden und 28 Minuten fuhr der Ernsthofner ohne Pause rund um Oberösterreich und bewältigte die 560 Kilometer und 6500 Höhenmeter somit schneller als je ein Fahrer zuvor.

Platz zwei ging den Freistädter Michael Hölzl, der sich auch von einem technischen Defekt am Start nicht aus der Ruhe bringen ließ: „Das Schaltgetriebe meines Begleitfahrzeuges ist gebrochen, deshalb musste ich die ersten 40 Kilometer alleine fahren. Auch deshalb ist der zweite Platz für mich echt sensationell.“

Einen gewissen Heimvorteil kann man den beiden nicht absprechen, kamen sie doch in den Genuss ihre Heimatorte mit dem Rennrad zu passieren. Auch der Drittplatzierte Manuel Geyer konnte während des Rennens auf die Unterstützung seiner Fans zu Hause in Scharnstein bauen: „Ich bin sogar bei meiner Wohnung vorbeigefahren, wo viele Freunde und Verwandte gewartet und mich angefeuert haben. Das war wirklich schön.“

Schnellste Dame kommt aus dem Ländle
Mit Anna Bachmann kommt die schnellste Dame auf der Strecke aus Vorarlberg. „Es war für mich eine unglaubliche Überraschung, dass es so gut gegangen ist. In den Morgenstunden war es recht hart, die Nacht zu fahren war aber wirklich schön und ein großartiges Erlebnis. Es ist einfach eine unglaublich geile Veranstaltung mit Fanzonen und super Stimmung an der Strecke“, konnte sich auch die Feldkircherin über zahlreiche Unterstützer freuen. Mit 21 Stunden und 25 Minuten stellte auch Bachmann eine neue Fabelzeit auf und verbesserte den bisherigen Rekord bei den Damen um mehr als zwei Stunden.

Mühlviertler Team Sareno gewinnt spannendes Duell um den Sieg
Bei den Zweierteams bleibt der Sieg in Oberösterreich. „Es war ein brutales Rennen, wir haben uns bis zum Schluss mit den Zweitplatzierten duelliert. Wir sind jetzt richtig froh, als Sieger hier zu stehen“, freuen sich die beiden Mühlviertler Michael Hofer und Christian Oberngruber. Das Duell um hat zu der Siegerzeit von 15 Stunden und 17 Minuten geführt, womit ein weiterer Streckenrekord gebrochen wurde.

Knapp geschlagen auf Rang zwei kam das Team Pabinger mit Felix Hermanutz und Markus Hertlein ins Ziel. „Wir sind fix und fertig und können es immer noch nicht so ganz glauben. Am Schluss war das Rennen richtig knapp, aber es war ein traumhaftes Erlebnis.“ Rang drei belegten Simon Kislinger und Christoph Mitterbauer vom Team Alpha. „Wir hätten keine Sekunde mehr schneller fahren können, sind mit dem dritten Platz sehr glücklich.“

Der Sieg in der Race Around Austria Business Challenge ging an das Duo Weinturm Fever-Tree mit Eigentümer Jürgen Penzenleitner und Bernhard Windhager.

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Artikel vom 14.08.2017

 

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