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Cape Epic - The Race is over

In der Wertung der Profis siegten die beiden Deutschen Weltcup-Fahrer Karl Platt und Stefan Sahm. Noch ein Top-Ten-Platz für Kienast und Hornegger zum Abschluss.

1.200 Athleten aus 46 Nationen im südlichsten Teil von Afrika (Foto: www.sportograf.de)

1.200 Athleten aus 46 Nationen im südlichsten Teil von Afrika (Foto: www.sportograf.de)

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Die Cape-Epic 2009 ist Geschichte. Unter dem tosenden Beifall der unzähligen Fans sind die diversen Zweierteams aus insgesamt 46 Nationen gestern im landschaftlich wunderschön angelegten Lourensford-Golf-Club und Wine-Resort ein letztes Mal über die Ziellinie gerollt.
Mitten drinnen die beiden Österreicher Andreas Kienast und Martin Hornegger.

Auch auf der letzten Etappe waren die zwei Biker noch einmal im unmittelbaren Spitzenfeld zu finden. So gelang zum Abschluss noch ein ausgezeichneter 10. Tagesendrang.
In der Gesamtwertung scheinen die beiden Ausdauersportler somit nach mehr als 700km Fahrstrecke bei knapp 15.000 Höhenmeter auf dem 15. Endrang auf.
„Natürlich wäre grundsätzlich mehr drinnen gewesen. Nach dem 6.Platz am ersten Tag hat es ja super ausgeschaut. Leider haben wir schon am zweiten Tag alle Chancen auf einen Spitzenplatz verhaut. Vom 40. Platz weg aufzuholen ist halt nicht immer einfach. Dennoch können wir mit unserer Leistung vollauf zufrieden sein. Für ein Antreten in den nächsten Jahren müsste man aber vor allem in der Vorbereitung einiges ändern. Da sind wir aus unserer Region am meisten benachteiligt“ zieht der Bad Ischler Andreas Kienast völlig ausgepumpt in Lourensford eine äußerst positive Bilanz.

Trotz ihrer gemeinsam fast 95 Lebensjahre und viel Rennerfahrung war dieser Bewerb für Andi und Martin mit viel Neuland verbunden.
„Man kann zwar die gute Kondition vom Skibergsteigen und vom Heimtrainer mitbringen. Das ist eigentlich Voraussetzung. Aber wie hier die Post speziell auf den Flachpassagen abgeht, ist schon bemerkenswert. Die Leute trainieren eben fast das ganze Jahr am Bike. Das Gefühl für die vielen technisch so enorm schwierigen Strecken ist dann halt viel besser“ zeigt sich auch Martin Hornegger vom Rennen an der Südspitze Afrikas beeindruckt.
Und Andreas Kienast fügt fast ehrfürchtig an: „Ich habe noch nie so viele extrem gute Damen bei einem Mountainbike-Event gesehen wie hier! Das mag schon einiges heißen…..
Schaut man auf die Endwertung der Masters-Kategorie mit den 140 gestarteten Zweierteams, so sieht man fast ausschließlich die Fahrer vom afrikanischen Kontinent sowie jene aus südlichen Herkunftsländern an der Spitze.

In der Wertung der Profis ließen die beiden Deutschen Weltcup-Fahrer Karl Platt und Stefan Sahm nichts mehr anbrennen und fuhren neben knapp 5.000 Euro Preisgeld einen sicheren Gesamtsieg ein.
Nach der anstrengenden Woche und der großen Hitze werden Andreas Kienast und Martin Hornegger inklusive den Betreuern noch einige Tage am Strand von Kapstadt zur Regeneration anhängen.
Ein großes Abenteuer war es aber für beide Sportler allemal. Man hat sich für die Anfang Mai beginnende Rennsaison in der Heimat gut vorbereitet und wird dann auch dort die gesammelten Erfahrungen einbringen können.
Falls bis dahin auch in Mitteleuropa die Temperaturen annähernd an jene von Südafrika heran kommen….

Cape Epic Update - 7. Etappe
Top-Platzierung erreicht! Erstmals "normale" Temperaturen - Stockerlplatz von Kienast und Hornegger hauchdünn verfehlt - 5. Tagesrang in der Endwertung der Masters-Kategorie.

Voller Tatendrang und mit viel positiver Energie gingen Andreas Kienast und Martin Hornegger heute auf das 7. Teilstück der Cape-Epic 2009 in Südafrika.

Erstmals seit der Ankunft in Kapstadt vor etwas mehr als einer Woche waren auch in der letzten Nacht die Temperaturen im südafrikanischen Spätsommer mit knapp 15 Grad angenehm und für Europäer einfach „normal“.
Auf den 86km während des heutigen Rennens ging es aber wieder einmal richtig „heiß“ her.
Schon bald nach dem Start konnten sich die zwei Ausdauerathleten im vorderen Drittel des riesigen Starterfeldes quasi „festbeißen“.
Zudem blieb man auch auf der gesamten Etappe von technischen Gebrechen völlig verschont. Als Ergebnis sprang ein großartiger 5. Tagesrang in der Endwertung der Masters-Kategorie heraus.
Auf der einen Seite das bisher beste Tagesresultat, auf der anderen Seite ist das Duo aber so knapp wie noch nie am Siegerpodest vorbeigeschrammt.
So fehlten Andi und Martin heute auf den angestrebten 3. Rang genau 1 Minute und 17 Sekunden!!!

Wenn man sieht, wie hier in dem riesigen Partyzelt vor mehr als 1.000 Personen die Ehrung der Tagessieger und Platzierten am Abend zelebriert wird, ist das Ergebnis wieder ein wenig ärgerlich…….
„Sicher ist es schade, weil wieder mehr drinnen war. Aber heute hatte Martin eine kleine körperliche Schwäche. Wir sind aber als Team hier und vor einigen Tagen war es umgekehrt“ zog Andreas Kienast nach der Etappe dennoch eine recht positive Bilanz

Viel Brisanz liegt auch bei den Profis in der Luft. Heute ging der Tagessieg an den holländischen Olympiasieger Bart Brentjens mit Partner Chris Jongewaard aus Australien. Damit schmolz der Vorsprung der momentan Gesamtführenden Karl Platt/Stefan Sahm aus Deutschland (heute 4. Tagesrang) vor der letzten Etappe auf knappe 4 Minuten. Auch hier ist somit alles möglich. Genauso wie bei Kienast und Hornegger.
„Für morgen werden wir noch einmal alles geben. Es nützt nichts, jetzt über diesen schrecklichen zweiten Tag immer nachzudenken. Wir wissen selber, dass wir mit dem „Verfahrer“ viele Körner unnötig verschossen haben. Vielleicht können wir zum Schluss noch einmal voll angreifen“ strahlt auch der Annaberger Martin Hornegger viel Zuversicht aus.
Die von Hornegger angesprochene Schlussetappe nach Lourensford ist zwar mit 60km die kürzeste der gesamten Rundfahrt. Dennoch sollten auch zum Schluss die 1.750 Höhenmeter und da vor allem der gefürchtete „Gametoo-Pass“ nicht unterschätzt werden.

Cape Epic Update - 6. Etappe
Es wäre zu schön gewesen! Nach dem gestrigen 8.Platz in der Masters-Wertung noch euphorisch, wurden Kienast und Hornegger wieder vom Defektteufel heimgesucht.

Wollte man doch die Gunst der Stunde nützen und heute einmal an den Podesträngen „schnuppern“. Daraus wurde aber leider nichts. Waren die beiden Mitteleuropäer aufgrund ihrer Stärke am Berg noch am Weg zum einem Top-Resultat, so schwanden kurz danach die Hoffnungen mit dem ersten „Platten“ bei Martin Hornegger recht schnell.
In späterer Folge hatte Hornegger weitere drei Reifenschäden zu beklagen!!!

„Natürlich bin ich verzweifelt. Es ist nach dem Start wie gestern echt gut gelaufen. Dagegen ist man eben machtlos. Es bleibt durch diese Rückschläge einfach zu viel Zeit liegen, um ein entsprechendes Ergebnis einzufahren“ meinte der 47-Jährige Annaberger nach der Zielankunft.
In der Tageswertung gab es für die Athleten von Adidas-Kuota-Mauna Loa dennoch den beachtlichen 8. Rang.

Schaut man aber genauer auf die aktuelle Ergebnisliste, fällt eines sofort auf: Heute wurde mit Sicherheit ein Stockerlplatz verschenkt. Die Paarung Soares/Aliperti aus Brasilien kam knappe 13 Minuten vor Kienast und Hornegger ins Ziel! Sogar Daniel Aliperti taten die zwei Österreicher leid. „Sie waren heute sicher stärker als wir. Aber so haben wir für Brasilien das erste Podium überhaupt bei der Cape-Epic eingefahren“ meinte der 42-Jährige aus Sao Paulo.
Andi Kienast blieb zwar heute von jeglichen Defekten verschont, konnte aber natürlich nicht ohne den Teamkollegen weiter fahren. Zwischen den beiden Athleten darf bei der Zielankunft maximal ein Zeitunterschied von zwei Minuten liegen.

Für das vorletzte Teilstück morgen Freitag wollen die beiden Österreicher trotzdem nochmals alles versuchen, um einen weiteren Spitzenplatz in der Tageswertung zu erzielen und in der Gesamtwertung vielleicht doch noch das eine oder andere Team zu überholen.
Wie gefährlich und technisch schwierig es heute war, zeigt auch der Sturz von Triathlon-Weltmeister Faris Al Sultan. Der Deutsche zog sich bei einem Überschlag Abschürfungen nahezu am ganzen Körper zu und musste auch genäht werden. Dennoch möchte Faris morgen mit seinem Grazer Teampartner Werner Leitner unbedingt die 7. Etappe in Angriff nehmen.

Unglaubliche Spannung herrscht in der Wertung der Profis. So wurde gestern Weltmeister Christoph Sauser aus der Schweiz und seinem südafrikanischen Partner Barry Stander wegen verbotener Hilfeleistung eine Zeitstrafe von 15 Minuten aufgebrummt. U-23 Vizeweltmeister Stander hat unerlaubter Weise nach einem Felgen-Defekt einen neuen Reifen entgegen genommen und an seinem Bike montiert.
Damit ging die Führung an das deutsche Weltcup-Duo Karl Platt/Stefan Sahm über. Stauder/Stander haben zwar die heutige Etappe bei drückender Hitze als Tagessieger beendet, liegen aber zwei Teilstücke vor dem Finale am Samstag noch knappe 15 Minuten hinter dem Leadertrikot.
Somit kann also bis zur letzten Zieleinfahrt am Samstag jede Sekunden entscheidend sein. Und vor Reifenschäden ist hier auf den „Staubpisten“ und extra schmalen „Single-Trails“ sowieso keiner gefeit. Weder ein Weltmeister-Team noch zwei Amateure aus dem Salzkammergut.

Cape Epic Update - 5. Etappe
Kein Defekt, die richtige Strecke erwischt und keine Krämpfe!
Kienast und Hornegger wieder unter den Top-Ten und die besten Europäer!
Nach den Schwierigkeiten der letzten Tage konnten die beiden Teamfahrer Andreas Kienast und Martin Hornegger auf der längsten Etappe der diesjährigen Cape-Epic wieder ihr nahezu volles Potential abrufen.

Über die Distanz von 114km bei etwas mehr als 2.200 Höhenmeter erreichten die zwei Österreicher nach knapp 5:50 Stunden den Zielort Greyton.
Das bedeutet den 8. Rang in der Tageswertung, womit Kienast/Hornegger erstmals seit der Startetappe am letzten Samstag wieder das mit Abstand schnellste rein Europäische Duo waren.
Äußerst positiv sollte diese Leistung auch für die morgige Startaufstellung sein. Mussten die beiden Mountainbiker aufgrund ihrer bis gestern doch mäßigen Gesamtplatzierung äußerst weit hinten im Starterfeld Aufstellung nehmen.
Bei den unzähligen schmalen Single-Trails ein ganz schwieriges Unterfangen, schon am Anfang der Etappe weiter nach vorne zu fahren.
„Es läuft hier etwas anders ab als bei den diversen kleineren Marathons bei uns zu Hause. Wir wollten uns gleich in den ersten Startblock stellen, wurden aber sofort unter Androhung einer hohen Zeitstrafe weggeschickt“ war Andi Kienast auch in diesem Fall von der professionellen Tätigkeit der Organisatoren etwas überrascht.

„Mit der heutigen Etappe können wir sehr zufrieden sein. Wir haben zeitweise richtig andrücken können und sind ohne Defekte durchgekommen“ war der 46-Jährige Bad Ischler nach der Zielankunft bei brütender Mittagshitze sichtlich positiv gestimmt.
Auch Martin Hornegger hat wieder einmal gezeigt, was er drauf hat. „Man ist natürlich nach den Zwischenfällen der letzten Tage völlig verunsichert. Ich konnte es kaum glauben, ohne irgend einen Schaden ins Ziel zu kommen. Dieser Top-Ten-Platz ist bei der enormen Stärke der Teams wirklich super“, so der Routinier aus Annaberg im Lammertal.
Morgen geht die Tour mit der 6. Etappe über 112 km und 2.223 Höhenmeter von Greyton nach Oak Valley weiter. Auch dort ist den beiden Jungs aus der Salzkammergut/Dachstein-Region wieder einiges zuzutrauen.
Nach einem entspannten Nachmittag zur Regeneration und einem guten Abendessen bei angenehmen 20 Grad sollten die Kräfte für die anstehenden Aufgaben wieder gebündelt sein.

Artikel vom 29.03.2009

 

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