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Eduard Fuchs: Mit letzter Kraft zum ersehnten Podiumsplatz

Der Extremradfahrer konnte beim Race Across Pohorje, einem der härtesten Tages(ultra)radrennen, den dritten Platz belegen und die Vormachtstellung der heimischen Starter an der Spitze durchbrechen.

Im August wartet als Saisonhöhepunkt das Race Around Austria (Foto: Eduard Fuchs)

Im August wartet als Saisonhöhepunkt das Race Around Austria (Foto: Eduard Fuchs)

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Die zweite Austragung des Race Across Pohorje ist Geschichte. Und für den Grazer Eduard Fuchs endete das extrem anspruchsvolle Rennen mit einem Happy End: er belegte nach beherzten Schlusssprint den dritten Rang und konnte sich über das nächste Spitzenresultat der Saison freuen.

Doch bis er sich im Ziel freuen konnte, war ein langer Weg zurück zu legen. Das Rennen führte über 320 Kilometer und bis zum Ziel in Maribor waren beinahe 7000 Höhenmeter zu bewältigen. Das Rennen wurde als Ultramarathon ausgetragen. Das bedeutet, dass ein gemeinsamer Start erfolgte und dass Windschatten fahren erlaubt war.

Als wäre die Topografie des Rennens nicht schon Herausforderung genug, erschwerte das Wetter den Teilnehmern die Fahrt noch zusätzlich. Die ersten Stunden waren von Regenschauern geprägt. Probleme bereitete vor allem die Kälte in den Abfahrten.

Bereits nach 35 Kilometern übernahm Edi Fuchs trotz Schlechtwetters die Initiative. Sein Angriff sprengte das Feld und eine sechs Mann starke Spitzengruppe konnte sich heraus kristallisieren. Am dritten von sechs langen Anstiegen verloren zwei weitere Fahrer den Anschluss an die Gruppe.

Die Vierergruppe fuhr bis zum vorletzten Anstieg geschlossen dem Ziel entgegen. Doch an genau diesem Berg merkte Fuchs, dass das harte Race Around Slovenia ihm noch immer in den Knochen steckte. Kein Wunder, ist es doch schließlich erst vor drei Wochen über die Bühne gegangen. So musste Edi Fuchs seine drei Konkurrenten ziehen lassen und den Gutteil der letzten drei Stunden alleine zurücklegen.

Den ersten Platz fuhren gleich zwei Athleten ein: die beiden Slowenen Tadje Blatnik und Uros Komac fuhren bereits das Race Around Slovenia als Zweierteam. Das eingespielte Team fuhr Rad an Rad in Maribor über die Ziellinie.

Am Fuße des letzten Berges betrug Fuchs Rückstand auf den Drittplatzierten Mitja Rok bereits zwei Minuten. Doch mit letzter Kraft konnte er bis zum Gipfel an den Slowenen heran arbeiten. So musste ein Zielsprint nach über 300 Kilometern über den letzten verbleibenden Podiumsplatz entscheiden. Fuchs mobilisierte die letzten Reserven und konnte mit einem 500 Meter langen Zielsprint Rok auf Distanz halten.

Mit dem dritten Platz konnte Fuchs das Optimum aus diesem Rennen herausholen. Dementsprechend zufrieden zog er nach dem Race Across Pohorje Bilanz: „Der dritte Platz ist wie ein Sieg für mich. Aber dieses Rennen war definitiv eines der härtesten, die ich in meiner Karriere bisher bestritten habe.“, so ein erschöpfter Fuchs.

Nun gibt es für den Steirer eine kurze Trainingspause, bevor er sich auf den Saisonhöhepunkt im August vorbereitet: die Titelverteidigung beim Race Around Austria.

Artikel vom 04.06.2012

 

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