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Lakata und Osl triumphieren beim Roc d'Azur

Österreichische Erfolge beim legendären Event an der Mittelmeerküste: Alban Lakata gewinnt den Marathon vor Jaroslav Kulhavy und WM Christoph Sauser. Lisi Osl holt sich den Sieg im Cross-Country.

Der Albanator im Ziel in Frejus (Bild: Topeak-Ergon Racing Team)

Der Albanator im Ziel in Frejus (Bild: Topeak-Ergon Racing Team)

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Doppelsieg beim Roc d’Azur für das Topeak-Ergon Racing Team: Alban Lakata und Sally Bigham gewinnen den Marathon beim Roc d'Azur 2013 während Robert Mennen und Nadine Rieder im Cross-Country-Rennen jeweils den 5. Platz belegen.

Wer gedacht hatte die Profis vom Topeak-Ergon Racing Team ließen die Saison nach den ganzen Erfolgen geschmeidig ausklingen, hatte sich getäuscht. Beim Saison-Finale in Fréjus an der französischen Mittelmeerküste, der 30. Auflage des Roc d’Azur, räumte das Team vom Koblenzer Rennstall noch mal richtig ab. Allen voran Alban Lakata und Sally Bigham, die jeweils den Marathon der UCI World Series für sich entscheiden konnten.

Im Herren-Rennen über 83 Kilometer (2700 Höhenmeter) kam es wie so oft in dieser Saison zum Duell zwischen Europameister Alban Lakata und Weltmeister Christoph Sauser und wieder einmal hatte der Albanator die Nase vorn. Nach 3:43:03 Stunden rollte der Österreicher mit vier Sekunden Vorsprung auf Jaroslav Kulhavy und 7 Sekunden auf den Drittplatzierten Sauser durchs Ziel.

Erfahrungsgemäß bildet sich die Spitzengruppe beim Roc-Marathon, unmittelbar nach dem längsten Anstieg im technischen Downhill - auch diesmal war das der Fall. Rund 500 Meter vor dem Ziel ging es dann auf eine große Wiesenfläche, wo Alban seine bekannte Stärke in den Flachpassagen voll ausspielen konnte. Der Osttiroler setzte sich an die Spitze und zog einen langen Sprint an, dem keiner seiner hochkarätigen Kontrahenten folgen konnte.

Perfekter Saison-Ausklang
Im Ziel hatte Alban dann auch eine plausible Erklärung parat: „Meine Beine waren vom Start weg super und ich hatte zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Probleme.” Beeindruckend, wenn man bedenkt, dass ihm zudem noch eine wilde Aufholjagd bis zirka zwei Kilometer vor dem Ziel in den Knochen steckte.

„Perfekter könnte eine Saison nicht ausklingen”, freute sich Alban hinterher. „Den Marathon beim Roc d’Azur habe ich noch nie gewinnen können, nur schon mal das Cross-Country-Rennen.” Umso besser weil dieses Rennen auch zur UCI Marathon World Series gehört.

Jetzt geht es für den Weltmeister von 2010 erstmal in den verdienten Urlaub, jedoch nicht ohne schon wieder die nächsten Aufgaben zu definieren: „Ein klares Ziel für nächstes Jahr ist das Cape Epic und natürlich zählt auch die Marathon-WM in Südafrika, sowie die Verteidigung meines Europameistertitels in Irland.”

Unglaubliche Bilanz von Sally Bigham
16 Siege, drei zweite Platzierungen und das ganze in zehn verschiedenen Ländern - das ist die stolze Saison-Bilanz von Sally Bigham. Kein Wunder, dass die 35-jährige Britin auch das Saisonfinale beim Roc-Marathon in 04:41:07 Stunden gewonnen hat - und das bereits zum vierten Mal hintereinander. Da macht sich selbst bei einer selbstkritischen Sally Bigham Zufriedenheit breit: „Eigentlich wollte ich dieses Jahr beim Roc d’Azur einfach nur Spaß haben und die Trails genießen”, verriet die Marathon-Spezialistin vom Topeak-Ergon Racing Team. „Aber zum vierten Mal nacheinander den Marathon hier zu gewinnen ist schon etwas ganz Besonderes und einfach nur der perfekte Ausklang einer fantastischen Saison.” Und Sally weiß auch schon genau wie sie diese lange und erfolgreiche Saison feiern wird: „Jetzt werde ich erst mal Urlaub machen, das Bike gegen den Bikini und die Energy-Drinks gegen ein paar Pina Coladas tauschen …”

Lisi Osl gewinnt den Roc d’Azur
Lisi Osl war mit ihrer Saison nicht ausnahmslos glücklich, wenn auch ein kontinuierlicher Aufwärtstrend während des gesamten Jahres sichtbar war. Beim letzten Rennen der Saison zeigte sie jedoch ein starkes und souveränes Rennen und gewann nach 45 km im Zielsprint gegen Tereza Hurikova, Blaza Klemencic kam auf den dritten Rang. Bereits zu Beginn konnten sich Osl und Klemencic vom Rest des Feldes absetzen, jedoch war nach einigen Kilometern die Kirchbergerin allein in Führung. Zur Rennmitte konnte dann die Tschechin Hurikova bis auf wenige Sekunden auf Osl auffahren, doch erst wenige Kilometer vor dem Ziel kam es zum finalen Schlagabtausch. „Ich habe die ganze Zeit mit Tereza gerechnet. Wie schon in Kirchberg kam sie auch dieses Mal auf den letzten Kilometern besonders gut in Schwung. Als sie mich dann erreicht hatte, habe ich die ganze Zeit überlegt, wie ich den Sprint gewinnen könnte. Ich habe wahrscheinlich die schwierigste Alternative gewählt und habe es einfach von vorne versucht – und es hat geklappt“, freut sich die österreichische Staatsmeisterin. Jetzt träumt die vor kurzem ebenfalls frisch gekürte Tiroler Meisterin von einigen beschaulichen Touren in den Kitzbüheler Alpen: „Rennen fahre ich kein mehr. Aber ich habe noch so viel Spaß am Biken, dass ich jetzt endlich wieder ohne Druck und gezieltes Training die Zeit auf dem Rad in der Heimat genießen kann, ehe es in die Winterpause geht“.

Lisis Teamkollegin Katrin Leumann träumte bereits das ganze Jahr von der Teilnahme am Tandemrennen beim Saisonabschluss mit über 200 anderen Tandems – am Ende landete sie als Copilotin von Markus Bless auf dem fünften Gesamtrang und auf dem zweiten Rang in der Mixed Kategorie.

Miguel Martinez siegt zum dritten Mal
Bei den Herren konnte der 37-jährige Franzose, Olympiasieger von Sydney, nach 56 km den Deutschen Moritz Milatz knapp im Sprint distanzieren, Dritter wurde Olympiasieger Jaroslav Kulhavy.

Ergebnisse
Roc Marathon Herren
1. Alban Lakata AUT 3:43:03
2. Jaroslav Kulhavy CZE 3:43:07
3. Christoph Sauser SUI 3:43:10
...
47. Manuel Pliem AUT 4:15:51

Roc Marathon Damen
1. Sally Bigham GBR 4:41:07
2. Helene Marcouyre FRA 4:57:56
3. Alice Pirard BEL 5:03:25
4. Verena Krenslehner AUT 5:19:01

Roc d'Azur Cross-Country Herren
1. Miguel Martinez FRA 2:14:59
2. Moritz Milatz GER 2:14:59
3. Jaroslav Kulhavy CZE 2:16:45

Roc d'Azur Cross-Country Damen
1. Elisabeth Osl AUT 2:08:25
2. Tereza Hurikova CZE 2:08:25
3. Blaza Klemencic SLO 2:12:41

Alle Ergebnisse auf www.rocazur.com/fr/resultats.html
Videos auf www.rocazur.com/us/videos.html
Fotos auf www.rocazur.com/us/photos.html

Text: Topeak-Ergon Racing Team, GHOST Factory Racing Team

Artikel vom 16.10.2013

 

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