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Christoph Strasser will RAAM-Sieg 2014 verteidigen

Bei seinem fünften Race Across America Start im Juni möchte der Steirer Geschichte schreiben. Im August ist der Start beim Race around Austria geplant.

2013 gewann Strasser zum zweiten Mal das RAAM und blieb als erster Solofahrer unter 8 Tagen

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Im Rahmen der Vortragsreihe "Race Across America 7d22h11min" in Wien präsentierte der steirische Extremradfahrer Christoph Strasser seine Ziele für 2014: Dabei hat sein fünfter Start beim Race Across America, dem längsten und härtesten Radrennen der Welt, klare Priorität.

Mit seinen erst 31 Jahren zählt der gebürtige Leobener Christoph Strasser schon jetzt zu den besten Extremsportlern der Welt. Im Laufe seiner vier Teilnahmen beim Race Across America stellte er schon einige Rekorde auf: 2011 war er der jüngste Sieger aller Zeiten und 2013 demolierte er mit seinem zweiten Sieg den bisherigen Streckenrekord und unterbot die scheinbar unüberwindbare Marke von acht Tagen. Nach insgesamt nur rund zehn Stunden Ruhepause stellte er mit 7 Tagen, 22 Stunden und 11 Minuten einen fantastischen neuen Rekord auf.

Im Zuge des Vortrages gab Strasser seine Beweggründe für den neuerlichen Start beim RAAM, das am 10. Juni 2014 beginnt, bekannt: "Titelverteidiger zu sein ist ein Auftrag. Und die Titelverteidigung ist mein klares Ziel. Das haben erst vier Fahrer in der Geschichte des RAAM überhaupt geschafft. Sollte mir das gelingen, könnte ich auch Wolfgang Faschings drei Siege einstellen. Er ist ja der erfolgreichste Österreicher beim RAAM."

Der Steirer will nichts dem Zufall überlassen. Derzeit sitzt er stundenlang am Ergometer, um sich für die neue Saison in Form zu bringen. "Technisch möchte ich noch besser werden, mit neuem Rad und einer ausgefeilteren Aerodynamik. Wir haben noch Potentiale gefunden, um vor allem im Bereich der Technik alles auszuschöpfen. Vom Training her läuft alles wie in den letzten Jahren ab. Ich bin ein überzeugter Indoor-Trainierer im Winter. Tägliche kurze, aber schnelle Einheiten - wobei kurz so rund sechs Stunden bedeuten - sitze ich am Ergometer. Das ist für mich die beste mentale Vorbereitung auf die Monotonie und das strapaziöse RAAM."

"Ich kann noch schneller sein"
Was das Potential beim RAAM betrifft, glaubt Christoph Strasser fest daran, dass "es noch schneller geht. Ich kann meine Bestmarke sicher noch um einige Stunden unterbieten. Allerdings muss dann alles zusammenpassen. Die Situation beim heurigen RAAM war durch den Zweikampf mit dem Schweizer Schoch angeheizt. Schoch hat ja seinen Rücktritt erklärt und wird 2014 nicht beim RAAM starten - das heißt, mein größter Konkurrent fehlt. Aber jedes Jahr kommen neue Gegner. Ich will gesund und erfolgreich an der Ostküste der Vereinigten Staaten ankommen und dann im Ziel schauen, welche Zeit auf der Tafel steht."

Die weiteren Renneinsätze
Neben dem RAAM wird Christoph, der 2002 mit dem Extremradfahren begann, auch das Race around Austria am 13. August bestreiten. "Das Heimrennen ist perfekt organisiert und eine tolle, herausfordernde Veranstaltung. Das darf man als Österreicher eigentlich nicht versäumen. Die Regenerationszeit nach dem RAAM ist relativ kurz. Ich hoffe aber, dass ich so fit wie möglich beim Heimrennen starten werde."

Christoph Strassers größte Erfolge:

2013
1. Platz RAAM (Race Across America), Streckenrekord in 7 Tagen, 22 Stunden und 11 Minuten
1. Platz Race Around Ireland, Streckenrekord
1. Platz Race Across Italy

2012
2. Platz RAAM
1. Platz Race Around Slovenia

2011
1. Platz RAAM - jüngster Sieger aller Zeiten
3. Platz Race Around Slovenia

2010
1. Platz Glocknerman - Weltmeisterschaft Ultra Radmarathon
2. Platz Race Around Slovenia

2009
2. Platz 24h Rennen Le Mans

2008
Rekord Rund um Österreich
2. Platz Race Around Slovenia - Europameisterschaft Ultra Radmarathon

2007
2. Platz Race across the Alps
1. Platz Glocknerman - WM Ultra Radmarathon, Streckenrekord und jüngster Ultra Weltmeister
3. Platz Race Around Slovenia - EM Ultra Marathon

Artikel vom 07.01.2014

 

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