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RAAM-Abflug: Christoph Strasser will in die Geschichtsbücher

Am 16. Juni 2015 startet mit dem Race Across America das mit 4.860 km längste und härteste Radrennen der Welt. Christoph Strasser, Severin Zotter, Gerhard Gulewicz, Franz Preihs, Thomas Jaklitsch.

Christoph Strasser 2014 auf dem Weg zum Streckenrekord (Foto: Karelly | lupispuma.com)

Christoph Strasser 2014 auf dem Weg zum Streckenrekord (Foto: Karelly | lupispuma.com)

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www.raceacrossamerica.org

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Gestartet wird die heurige Ausgabe des wohl härtesten Ausdauerwettkampfes am Pier von Oceanside (CA). Ziel ist nach 5.000 km, 45.000 Höhenmetern, 9-10 Tage später, nach Durchquerung von 4 Zeitzonen und 12 Bundesstaaten Annapolis (Maryland). Rekordhalter ist Christoph Strasser mit seiner 2014 erzielten Zeit von 7 Tagen, 15 Stunden und 56 Minuten. Die härteste Ausdauerchallenge wartet auch heuer wieder mit starker österreichischer Beteiligung auf.

Christoph Strasser will in die Geschichtsbücher
Der Steirer will bei seinem sechsten Start sporthistorisches schaffen: Als erster Teilnehmer will er drei Mal en suite gewinnen - und das im Idealfall mit einer Fahrzeit von erneut unter acht Tagen!

Drei Siege, ein zweiter Platz und eine Aufgabe bei seinem ersten RAAM-Start 2009. Das ist ein Teil der Statistik. Die weitere seiner bisher fünf Starts beim RAAM sieht so aus: Im vergangenen Jahr stellte Christoph Strasser mit 7d 15h 56m einen neuen Streckenrekord auf, zum zweiten Mal blieb er damit als einziger Starter unter der 8-Tage-Marke. Er hält mit 26,43 km/h die bisher höchste Durchschnittsgeschwindigkeit und er hält den Rekord mit dem größtem Vorsprung auf den Zweitplatzierten mit 34:54 Stunden. Last but not least war er 2011 der jüngste Sieger beim RAAM.

Der Slowene Jure Robic führt mit fünf Triumphen die Bestenliste an, gefolgt von den beiden Steirern Wolfgang Fasching und Christoph Strasser mit jeweils drei Siegen. "Der vierte Sieg beim RAAM wäre ein Traum, ebenso wie der dritte Erfolg in Serie, was bisher noch kein anderer Athlet geschafft hat. Auch eine Verbesserung des Streckenrekordes ist möglich, das hängt aber stark von den Witterungsbedingungen ab", beschreibt der Kraubather seine Ziele.

Frisch gebackener Weltrekordhalter
Am 2. Juni fliegt Strasser in die Vereinigten Staaten, wo die unmittelbaren Vorbereitungen auf das RAAM beginnen. Die Saison des 32-Jährigen läuft im Vergleich zu den letzten Jahren schon relativ lange. "Wegen des erfolgreichen 24h-Weltrekordes in Berlin Ende März, wo ich mit 896,173 Kilometern eine neue Bestmarke aufgestellt habe, hat sich natürlich auch die Vorbereitung auf das RAAM geändert. Meine Grundlagenausdauer ist Top, in den letzten Wochen habe ich vornehmlich kürzere, härtere Einheiten durchgezogen - üblicherweise drei bis vier Stunden am Tag mit Intervallen an der Leistungsschwelle. In den letzten beiden Wochen vor dem Abflug beginnt der Feinschliff, und dann vor allem in den Vereinigten Staaten", sagt Strasser.

Neues Outfit von Owayo
In den USA wird sich Christoph speziell auf die Hitze vorbereiten, denn gerade in den ersten beiden Tagen nach dem Start, wenn es durch Wüstenabschnitte geht, sind Temperaturen von über 40 Grad Celsius normal. "Ich bin kein Hitzefahrer und leide darunter mehr als unter Kälte. Mein Ausstatter Owayo hat mir für das RAAM gerade für die extrem heißen Tage ein neues Trikot angefertigt, mit kühlenden Eigenschaften", beschreibt der Steirer. Bezüglich Sportgerät verlässt er sich auf sein Top-Material vom 24h-Weltrekord: "Ich werde mit der Zeitfahrmaschine von Berlin fahren und habe natürlich mein normales Straßenrad im Gepäck. Aber beim Zeitfahrrad muss ich die Sitzposition entschärfen. Ich muss beim RAAM acht Tage schmerzfrei am Rad sitzen und nicht nur 24 Stunden."

www.christophstrasser.at
www.facebook.com/christophstrasser.at

Severin Zotter - Konkurrent aus dem eigenen Lager
Das RAAM ist ein unberechenbares Rennen. Jahr für Jahr versuchen sich die besten Ultra-Radfahrer beim härtesten Radrennen der Welt. "Zwei Amerikaner habe ich heuer stark auf der Rechnung, einer davon ist Aberto Blanco, der 2011 "Rookie of the year" wurde. Aber wen ich sehr stark einschätze ist Freund und Trainingspartner Severin Zotter, der sein erstes RAAM bestreitet. Er hat letztes Jahr die Tortour in der Schweiz über 1.000 Kilometer nonstop gewonnen und ist sehr gut in Form. Das RAAM bringt immer neue Stars hervor", beschreibt Christoph die Konkurrenzsituation.

www.severinzotter.at
www.facebook.com/severinzotter.at

Gerhard Gulewicz - 10. Race Across America Teilnahme
Der unverwüstliche oberösterreichische Extremsportler tritt heuer bereits zum zehnten Mal hintereinander beim Race Across America in die Pedale! Nach seiner Aufgabe im Vorjahr wegen Nackenproblemen und mit einer Bilanz von insgesamt 2 zweiten und 2 dritten Plätzen möchte er heuer die Ziellinie in Annapolis wieder erfolgreich überqueren.

www.gulewicz.net
www.facebook.com/gerhard.gulewicz

Race Across America Nummer 4 für Franz Preihs
Nach 2 x knapp über 10 Tagen (2008 und 2013) und einem DNF (2009) ist der in Graz und Mürzzuschlag lebende Langstreckenspezialist heiss auf Race Across America Nummer 4 und würde sich über eine Zeit unter 10 Tagen freuen. Aber das wichtigste sei es - so Preihs - das Ziel gesund zu erreichen und auch in den letzten Tagen noch ein wenig Spass am Radfahren zu haben.

www.franzpreihs.at
www.facebook.com/FranzPreihsCycling

Race Across The West für Thomas Jaklitsch
Nach seinem Sieg beim Race Across Germany 2014 (1.150km) in Streckenrekord geht es für Thomas Jaklitsch in die USA! Ab 8. Juni 2015 geht es für Ihn mit der gemeinsamen Teamvorbereitung in Borrego Springs, ebenfalls mit RAAM Rekordmann Christoph Strasser los. Während sein Mentalschützling Christoph am 16.6. erneut beim beim RAAM startet um seinen 4. Sieg anzupeilen, radelt Thomas Jaklitsch als sein Mentalcoach auf selber Strecke, durch Wüste und Rocky Mountains, bis nach Durango-Colorado beim "kleinem Bruder" des RAAMs, beim Race across the West,- kurz RAW! Im traditionellen Nonstop Style, 860 Meilen,- also 1.400 Kilometer mit 13.000 Höhenmetern! Die Durchqerung von 4 Bundestaaten, die Hitze der Wüste, die Seeehöhe der Rockymountains und die Länge machen das RAW zum zweitlängsten Extremradradrennen der USA.

www.sportcoaching.net/de/extremradsport/race-across-the-west-2015
www.facebook.com/thomas.jaklitsch.5

Artikel vom 02.06.2015

 

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