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Österreichisches Quartett beim Race Across America

Das RAAM startet heute am 13. Juni in Oceanside, Kalifornien. Christoph Strasser will bei seiner siebenten Teilnahme trotz starker Konkurrenz den vierten Sieg holen. Patric Grüner und – als erste österreichische Solo-Teilnehmerin - Alexandra Meixner – feiern Premiere, Gerhard Gulewicz startet bereits zum 12. Mal.

Christoph Strasser gut gelaunt durch die Wüste (Foto: Manuel Hausdorfer | lime-art.at)

Christoph Strasser gut gelaunt durch die Wüste (Foto: Manuel Hausdorfer | lime-art.at)

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www.raceacrossamerica.org

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Die Strecke führt von der Westküste über 4.940 Kilometer und 35.000 Höhenmeter quer durch die Vereinigten Staaten von Amerika durch zwölf Bundesstaaten an die Ostküste nach Annapolis in Maryland. Durch einen neuen Abschnitt in Arizona ist die Strecke heuer 79 Kilometer länger als in den Vorjahren. Titelverteidiger Pierre Bischoff, der das RAAM 2016 als erster Deutscher gewann, ist diesmal nicht am Start.

RAAM Live Tracking
www.raceacrossamerica.org/live-tracking.html

Video Race Across America - from Up High
vimeo.com/172347179

RAAM#7: Christoph Strasser will in die RAAM-Geschichtsbücher
Einige Rekorde hat der 34-jährige Kraubather bereits aufgestellt. Bei seinem vorletzten Sieg 2013 knackte er als Erster die 8-Tages-Marke. Im darauffolgenden Jahr unterbot er diese Spitzenleistung erneut und hält seither den Streckenrekord mit 7 Tagen 15 Stunden und 56 Minuten. 2014 stellte er mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 26,41 km/h auch eine neue Bestmarke auf, damals betrug sein gesamtes Schlafpensum während der knappen acht Tagen nur 5:30 Stunden.

Seit dem RAAM-Erfolg 2014 gab es einige Hochs und Tiefs. Die Auflage 2015 hatte Christoph gesundheitsbedingt abbrechen müssen, nach einem Trainingsunfall musste er das RAAM 2016 auslassen. Trotzdem hat er sich immer wieder nach oben gekämpft, andere Ziele verfolgt und viele Erfolge gefeiert: Er stellte einen neuen 24h-Weltrekord auf, wurde 24h Weltmeister im Einzelzeitfahren, gewann drei Mal das Race Around Austria und ist Rekordhalter bei Quer durch Australien. „Jetzt wird es Zeit, zu meinem Lieblingsrennen zurückzukehren“, sagt Strasser, der gemeinsam mit Wolfgang Fasching und Rob Kish bei drei Siegen hält. Der bereits verstorbene Jure Robic führt hier mit fünf Triumphen.

Längere Vorbereitung in den USA
Bereits Ende Mai flog Christoph Strasser nach Colorado, wo er eine Woche ein Trainingscamp aufgeschlagen hat. „In den letzten Jahren hatte ich immer wieder Probleme mit der Höhe, deshalb steht heuer die Akklimatisation in den Rocky Mountains im Vordergrund. Das hat auch schon vor dem letzten Race Around Austria sehr gut funktioniert und darin sehe ich den Schlüssel zum Erfolg. Täglich sind wir mit dem Camper in die Höhe gefahren“, beschreibt Strasser. Der zweite Faktor ist natürlich die Hitze, die Witterungsbedingungen: „Die Vorbereitung auf die Hitze absolviere ich wie gewohnt in Borrego Springs, nach dem Trainingslager in der Höhe und der Besichtigung der neuen Route in Arizona. Dann sollte ich fit sein für das RAAM#7 und den angepeilten Erfolg!“ Hilfreich wird Christoph auch sein neuer Premium-Partner „Fever-Tree“, Spezialist für Premium-Mixers, sein.

Starke Konkurrenz für Strasser
„Ich fühle mich sehr gut, die letzten Trainingswochen sind sehr gut gelaufen. Endlich beginnt mein siebentes RAAM“, freut sich der Kraubather. Top vorbereitet muss er auch sein, ist in diesem Jahr die Konkurrenz besonders stark. „Ganz oben auf meiner Liste habe ich den Tiroler Patric Grüner, der bei den letzten drei Auflagen des Race Around Austria immer Zweiter hinter mir wurde. Es ist heuer sein erstes Race Across America und er ist voll motiviert“, beschreibt der Steirer. Vorsicht ist auch beim Slowenen Marko Baloh, 24h-Bahn-Weltrekordhalter, geboten. Marko ist fünffacher RAAM-Finisher. Aus Amerika ist der vielfache Starter Mark Pattinson, der schon drei Mal auf den zweiten Platz fuhr, zu beachten.

Strassers Taktik
„Ich hoffe, dass ich gut ins Rennen komme. Ein schneller Start wäre mein Wunsch, aber sicher nicht um jeden Preis. Nur wenn es nicht allzu heiß ist kann ich aufs Gas steigen. Über die Berge im ersten Renndrittel werde ich vorsichtig fahren, auch wenn zuletzt die Akklimatisation in der Höhe sehr gut verlaufen ist. Aber trotzdem, in den Rocky Mountains darf man auf über 3.000 Metern nicht übertreiben. Ab der Rennhälfte in Kansas werde ich meine großen Stärken ausspielen und über die endlos flachen Passagen richtig Gas geben“, analysiert Strasser.

Die Wetterprognose sieht derzeit sehr gut aus: Es ist keine Hitzewelle prognostiziert. „2015 erlebte ich das heißeste RAAM und das war auch ein Mitgrund für meine gesundheitsbedingte Aufgabe. Bei meiner Rekordfahrt 2014 war es deutlich kühler. Für mich sind die Temperaturen in den ersten Tagen wesentlich“, sagt der Steirer.

Neue Teammitglieder
Teamchef in der nächsten Woche ist einmal mehr Michael Kogler. „Michi ist der erfahrenste meiner elfköpfigen Crew. Heuer sind einige neue Mitglieder dabei, aber die meisten konnten in den letzten Jahren schon Erfahrungen bei anderen Fahrern sammeln. Unter anderem sind zwei Ex-Betreuer von Wolfgang Fasching und der Physiotherapeut von Extremsportler Gerald Bauer dabei. Ebenso seine Premiere bei einem Ultraradrennen feiert mein betreuender Arzt Dr. Florian Wimmer. Aber er hat sich sehr genau und penibel vorbereitet und ich bin mir sicher, dass ich unter seiner Aufsicht gesund das Ziel erreichen werde. Alle sind top-motiviert und perfekt vorbereitet. Viel frischer Wind wird für neue Motivation sorgen - in den nächsten sieben bis acht Tagen auf dem Rad!“

www.christophstrasser.at
www.facebook.com/christophstrasser.at

Patric Grüner feiert RAAM-Premiere
Der 31 Jahre alte Tiroler Extremradsportler aus dem Ötztal belegte beim Race Around Austria 2016, 2015 und 2014 jeweils den zweiten Platz, 2015 gewann er die Glocknerman Ultra-Weltmeisterschaft. Ebenso wie die drei anderen österreichischen Teilnehmer absolviert Patrick bereits seit Wochen vor Ort eine gewissenhafte Vorbereitungsphase. Ein heißer Tipp für den „Rookie of the Year“!

www.patric-gruener.at
www.facebook.com/olmvolle

Alexandra Meixner erste RAAM-Teilnehmerin aus Österreich
Die 45-jährige Frauenärztin aus dem Waldviertel erfüllt sich mit ihrer Teilnahme einen Traum und kann bereits eine beeindruckende Erfolgsliste im Ausdauersport aufweisen. 2015 siegte sie beim Race Around Austria. „Xandi“ ist aktuelle Weltrekordhalterin im Double Deca-Ultratriathlon, bei dem an 20 aufeinanderfolgenden Tagen je ein Triathlon über die Ironmandistanz (3,8km Schwimmen, 180km Rad, 42,2km Lauf) pro Tag absolviert wird.

www.frauenxundheit.at
www.facebook.com/xandi.meixner

Gerhard Gulewicz macht das Dutzend voll
Der unverwüstliche oberösterreichische Extremsportler ist bereits zum 12. Mal in Folge am Start. In den letzten Jahren wurde er vom Glück ein wenig verschont: Schwere gesundheitliche Probleme 2013 und 2014, ein schwerer Unfall mit einem Motorrad 2015, im Vorjahr ein vorzeitiger Ausstieg nach einer Zeitstrafe. Heuer möchte der 50-jährige gesund ins Ziel kommen.

www.gulewicz.net
www.facebook.com/gerhard.gulewicz

Artikel vom 13.06.2017

 

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