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Eva Wutti und Jan Frodeno siegen in Klagenfurt

Beim 19. IRONMAN Austria-Kärnten feierte die Kärntnerin Wutti ihren zweiten Heimsieg. Bei den Herren lässt Weltmeister Frodeno der Konkurrenz keine Chance. Bedauerlicherweise ist ein Teilnehmer während des Radfahrens verstorben.

Eva Wutti feierte ihren zweiten Heimsieg beim IRONMAN Austria (Foto: Getty Images for IRONMAN)

Eva Wutti feierte ihren zweiten Heimsieg beim IRONMAN Austria (Foto: Getty Images for IRONMAN)

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www.ironmanklagenfurt.com

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Eva Wutti darf bei ihrem Langdistanz Comeback über einen Heimsieg jubeln. Mit einem kleinen Rückstand auf die schnellste Schwimmerin ging es für Wutti auf die 180 Kilometer Radstrecke durch ihre Heimat. Zu diesem Zeitpunkt rechnete die Kärntnerin bereits nicht mehr mit einem Sieg: "Es war mein härtester Tag und das brutalste Rennen, das ich je absolviert habe. An einen Sieg hatte ich eigentlich nie geglaubt. Ich wollte nur mehr nach Hause zu meiner Tochter." Erst auf dem abschliessenden Marathon konnte Wutti ihre Stärke ausspielen. Kurz vor der Halbmarathonmarke übernahm sie die Führung von der Dänin Michelle Vesterby. Von hinten kam Corinne Abraham (GBR) angeflogen und konnte Vesterby bei Kilometer 25 überholen. Hinter der Kärntnerin Eva Wutti belegten Corinne Abraham und Michelle Vesterby die Ränge zwei und drei.

Frodeno dominiert
Einen Start - Ziel Sieg feierte Jan Frodeno. Der deutsche zweifache IRONMAN World Champion und Olympiasieger setzte sich bereits im Wasser an die Spitze des Feldes und ließ keine Zweifel an seinem Sieg aufkommen. "Das Publikum und die Stimmung in Klagenfurt sind Weltklasse. Ich habe mich selten so wohl gefühlt wie hier. Ich werde wiederkommen und den Streckenrekord attackieren," kündigte Frodeno ein baldiges Comeback in Klagenfurt an. Ivan Rana hatte "einen harten Bürotag". Nach dem Schwimmen noch an den Füssen von Jan Frodeno, musste er den Deutschen schnell ziehen lassen und konnte dem Tempo nicht folgen. Hinter Frodeno bildete sich eine Verfolgergruppe mit dem jungen Österreicher Paul Ruttmann, der kurzfristig bis auf Rang zwei nach vorne fuhr. Ein Materialdefekt zwang den Oberösterreicher zur vorzeitigen Aufgabe. Mit Respektabstand lief der Spanier Eneko Llanos auf Rang zwei über die Ziellinie gefolgt von IRONMAN Austria-Klagenfurt Urgestein Victor Zyemtsev aus der Ukraine.

Bester Österreicher wurde Michael Weiss auf Rang 5.

Top 5 Frauen
1. Wutti, Eva AUT 00:58:23 05:04:39 02:57:43 09:06:25
2. Abraham, Corinne GBR 00:59:44 05:00:12 03:03:14 09:08:03
3. Vesterby, Michelle DEN 00:53:52 05:00:11 03:17:19 09:16:44
4. Steurer, Bianca AUT 00:57:27 05:10:41 03:19:14 09:33:00
5. Fillnow, Kelly USA 01:06:13 05:16:02 03:27:00 09:49:15

Top 5 Männer
1. Frodeno, Jan GER 00:46:29 04:19:45 02:46:09 07:57:20
2. Llanos, Eneko ESP 00:50:37 04:28:58 02:47:52 08:12:43
3. Zyemtsev, Viktor UKR 00:53:06 04:31:16 02:47:57 08:17:05
4. Plese, David SLO 00:52:56 04:30:49 02:50:04 08:19:13
5. Weiss, Michael AUT 00:57:08 04:27:53 02:51:23 08:22:42

Alle Ergebnisse
eu.ironman.com/triathlon/coverage/detail.aspx?race=austria&y=2017#axzz4lh0Nibtx

Bei einer Außentemperatur von 13 Grad und einer Wassertemperatur von 23,4 Grad konnten die Athleten mit Neoprenanzug die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke in Angriff nehmen.

Zanardi begeistert
Alexander Zanardi inspirierte tausende Zuseher entlang der Strecke und zeigte sich im Anschluss an seinen Wettkampf von der Streckenführung begeistert. "Die Radstrecke des IRONMAN Austria-Kärnten zählt zu den eindrucksvollsten und schönsten Radstrecken, die ich jemals gesehen habe. Die Zuschauer entlang der Strecke sind fantastisch! Danke Klagenfurt, Danke Kärnten!" Mit 9:08:38 Stunden stellte Zanardi bei seinem dritten IRONMAN einen neuen persönlichen Rekord auf.

Todesfall beim IRONMAN Austria
Ein 58-jähriger Teilnehmer aus Niederösterreich ist beim Ironman Austria in Klagenfurt am Sonntag beim Radfahren verstorben. Er hatte einen medizinischen Notfall erlitten. Bei einem Unfall gab es außerdem zwei schwer verletzte Radfahrer.

Statement des Veranstalters IRONMAN: "Wir bedauern zutiefst, den Tod eines Athleten im Rahmen des IRONMAN Austria mitteilen zu müssen. Der Athlet wurde auf der Radstrecke medizinisch versorgt und anschließend per Hubschrauber in ein Krankenhaus transportiert. Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Freunden des Verstorbenen, denen wir unsere vollste Unterstützung zugesichert haben."

Artikel vom 03.07.2017

 

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