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Lisi Osl mit bestem Weltcupergebnis dieser Saison

Lenzerheide in der Schweiz war am Wochenende Schauplatz für den UCI Mountainbike Worldcup. Das GHOST Factory Racing Trio Malene Degn, Anne Terpstra und Lisi Osl konnten mit den Plätzen sieben, 17 und 21 an die super Ergebnisse der Vorwoche, wo der Weltcup in Andorra Station machte, anknüpfen.

Lisi Osl unterwegs in Lenzerheide, mit Teamkollegin Terpstra (Foto: ©EGO-Promotion / Kuestenbrueck)

Lisi Osl unterwegs in Lenzerheide, mit Teamkollegin Terpstra (Foto: ©EGO-Promotion / Kuestenbrueck)

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2018 wird in der Lenzerheide die Mountainbike Weltmeisterschaft stattfinden. Grund genug, den Weltcup in der Schweiz als Generalprobe zu sehen. Weltmeisterschaftswürdig ist die 4,2 km lange Strecke auf jeden Fall: Technisch sehr anspruchsvolle Downhills, viele Steine und Wurzelteppiche und ein alles einfordernder 600m langer Anstieg. Diese Strecke verlangt den Fahrern wirklich alles ab. Wenn dann noch – wie dieses Wochenende – Regen aufzieht, verwandelt sich die Strecke in ein Ungetüm, das den Fahrern keinen Fehler verzeiht.

Nicht in das Renngeschehen in der Lenzerheide eingreifen konnte Alexandra Engen. Sie entschied sich das Weltcup Wochenende aus gesundheitlichen Gründen auszulassen. Diese Entscheidung fiel ihr nicht leicht, aber für ihre Gesundheit war es das einzige Richtige.

Lisi Osl kam am besten mit der technisch sehr anspruchsvolle Strecke zurecht. Während den ersten vier von sechs zu fahrenden Runden hielt sich Lisi in den Top20 des Damenfeldes. Im Vergleich zu ihrer Konkurrenz hatte Lisi kein Sturzpech und teilte sich ihr Rennen sehr gut ein. Erst in der letzten Runde musste sie noch einige Konkurrentinnen passieren lassen. „Mit meinem Rennen bin ich sehr zufrieden, ich habe alles gegeben und freue mich über meinen 21. Platz.“

U23-Fahrerin Malene Degn freute sich nach ihrem starken 6. Platz in Andorra auf das Rennen. Sie fühlte sich auf dem technisch sehr anspruchsvollen Kurs sehr wohl, allerdings änderte sich die Beschaffenheit der Strecke auf Grund des Regens am Renntag sehr. „Der Kurs wurde sehr rutschig und ich hatte nicht die Chance vor meinem Start ihn noch einmal zu begutachten, deshalb stand ich sehr nervös an der Startlinie.“ Schon nach fünf Minuten Renndauer kam Malene in einem neuen Streckenabschnitt das erste Mal zu Fall und verlor wertvolle Sekunden. „In der ersten Runde ist es sehr ungünstig zu stürzen, das Fahrerfeld ist noch sehr eng und so fahren sofort viele Konkurrentinnen an dir vorbei und du verlierst viele Plätze.“ Malene gab nicht auf und kämpfte sich im Verlauf des Rennens immer weiter nach vorne. „Ich fühlte mich gut und ohne Stürze wäre vermutlich mehr drin gewesen, aber auch mit Platz sieben kann ich sehr zufrieden sein.“

Das Rennen von Anne Terpstra ähnelte dem von Malene, auch sie hatte viel Pech auf der sehr rutschigen Strecke und stürzte oft. „Ich bin auf einer guten Position in den ersten Downhill gefahren, allerdings war es dort so eng und rutschig, dass ich das erste Mal stürzte.“ Durch den Sturz verlor auch Anne gleich zu Beginn einige wertvolle Plätze und reihte sich auf Platz 30 wieder ins Rennen ein. Auch während der nächsten Runden konnte sich nicht richtig ins Rennen finden und stürzte noch einige Male. Erst zur Mitte des Rennens, als das Rennen von sieben auf sechs Runden verkürzt wurde, fand Anne ihren Tritt und machte Platz für Platz gut. Sie beendete ihr Rennen am Ende auf Platz 17. „Ich denke, angesichts des Rennverlaufs, kann ich mit diesem Rennen auch wieder mehr als zufrieden sein und es ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.“

Malene Degn auf Rang sechs in Andorra mit bestem WC Ergebnis
Das GHOST Factory Racing Team konnte eine Woche zuvor beim dritten Weltcup im Skigebiet Vallnord das nahezu beste Rennen der Saison einfahren. Malene Degn konnte mit dem sechsten Rang ihr bisher bestes Ergebnis erkämpfen. Dem taten es im Anschluss ihre Teamkolleginnen im Eliterennen gleich. Lisi Osl zeigte ihre bis zu diesem Zeitpunkt beste Saisonleistung auf Rang 22 und Anne Terpstra konnte sich wieder in den TOP20 platzieren.

Die zwei Weltcuprennen in zwei Wochen haben viel Kraft gekostet, deshalb steht aktuell erst einmal eine kurze Regeneration auf dem Plan, bevor es am Wochenende für einige Fahrerinnen zu den nationalen Meisterschaften geht.

Der UCI Mountainbike Worldcup geht im August mit den Rennen in Mont-Sainte-Anne (CAN) und Val di Sole (ITA) weiter. Von 5. bis 10. September finden im australischen Cairns die Weltmeisterschaften 2017 statt.

Artikel vom 12.07.2017

 

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