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Großartige Stimmung bei der Jubiläumsauflage 30. Austria Triathlon in Podersdorf

Tschechischer Gesamtsieg von Tomas Renc, die Österreichischen Staatsmeistertitel 2017 über die Ironman-Langdistanz für Andreas Fuchs und Kamila Polak, ein sensationelles Comeback von Georg Swoboda und ein Weltrekord von Paraathlet Thomas Frühwirth.

Sieger Langdistanz Tomas Renc (Foto: Markus Kreiner/fairplayfoto)

Sieger Langdistanz Tomas Renc (Foto: Markus Kreiner/fairplayfoto)

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www.austria-triathlon.at

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2481 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 29 (!) Nationen bedeuteten einen neuen Teilnehmerrekord beim AUSTRIA TRIATHLON in Podersdorf am Wochenende 1. bis 3. September 2017. Der traditionsreichste Triathlon in Österreich feierte seine 30. Auflage also standesgemäß und spannte den Bogen wie gewohnt vom Kids Aquathlon am Freitag, die Bewerbe über Lang- & Halb-Distanz am Samstag bis zu den sonntäglichen Rennen über die Sprint- und Olympische Distanz.

Los ging es am Samstag bei schwierigen, weil windigen Bedingungen im welligen Neusiedler See. Am Ende lachte die Sonne und die 30. Auflage des traditionsreichsten Triathlons des Landes hatte etliche sportliche Highlights und eine großartige Kulisse am Streckenrand zu bieten!

Gesamtsieg von Tomas Renc
Der Tscheche sicherte sich mit der ausgeglichensten Leistung im Feld den Sieg über die Ironman-/Langdistanz (3,8km Schwimmen, 180km Radfahren, 42km Laufen) in Podersdorf. Als Dritter nach dem Schwimmen musste er zwar auf der Radstrecke die Österreicher Andreas Fuchs und Georg Swoboda passieren lassen, doch auf der Laufstrecke zog er wieder am heimischen Duo vorbei und triumphierte schließlich in 8:19:08 erstmals beim AUSTRIA TRIATHLON.

Andreas Fuchs ist Triathlon-Staatsmeister 2017
Von 2009 bis 2011 hat er drei Mal in Folge die Langdistanz in Podersdorf für sich entschieden. 2017 reichte es zwar nicht zum vierten Gesamtsieg, doch Platz zwei und der damit verbundene Staatsmeistertitel über die Ironman-/ Langdistanz als bester Österreicher waren allemal große Gründe zur Freude! Dementsprechend euphorisch war er im Ziel: „Ich möchte diesen Sieg meiner Mutter widmen, die es nicht immer leicht mit mir hatte, mich auch heute wieder sensationell unterstützt hat. Außerdem geht mein Dank an alle Helfer und das tolle Publikum an der Strecke.“

Tolles Swoboda-Comeback endet auf Platz drei
Eine sensationelle Leistung zeigte auch Georg Swoboda. Der Podersdorf- Sieger der Jahre 2012-2014 war 2015 nach seinem vierten Staatsmeistertitel zurückgetreten, gab aber für die 30. Auflage des AUSTRIA TRIATHLON ein einmaliges Comeback, nachdem er dem im Vorjahr verstorbenen AUSTRIA TRIATHON-Gründer Kurt Mitschko schon vor Jahren versprochen hatte, beim Jubiläumsrennen jedenfalls anzutreten. Georg Swoboda: „Das Schwimmen war heute sehr schwierig, aber trotzdem bin ich damit und mit meiner Leistung am Rad zufrieden. Beim Lauf ist mir dann etwas die Kraft ausgegangen. Glückwunsch an Andi Fuchs zum Staatsmeistertitel, er hat verdient gewonnen.“

Kamila Polak bei den Damen vorn & Staatsmeisterin
Eine „Doppelerfolg“ gab es bei den Damen. Denn die Österreicherin Kamila Polak gewann nicht nur den Staatsmeistertitel über die Langdistanz 2017, sondern war überhaupt die schnellste Dame im Feld. Die Niederösterreicherin siegte in einer Zeit von 9:32:56 vor der Vorjahressiegerin Maja Urban aus Kroatien. Das internationale Podest komplettierte die Tschechin Michaela Gerychová.

Weltrekord von Paraathlet Thomas Frühwirth
Eine sensationelle Leistung lieferte Thomas Frühwirth ab! Der 36-jährige Österreicher pulverisierte seinen eigenen, 2012 ebenfalls in Podersdorf aufgestellten, Weltrekord und erreichte nach nur 7 Stunden 48 Minuten und 36 Sekunden völlig erschöpft am Handbike das Ziel. Doch schon ein paar Minuten später hatte er eine überzeugende Erklärung für seinen Weltrekord parat: „Ich habe heute beim Schwimmen aufgrund der Wellen so viel Wasser geschluckt, das hat mir anscheinend gut getan“, grinste der neue und alte Weltrekordhalter zufrieden.

Halbdistanz: Österreichischer Triple-Sieg & slowakische Siegerin
Über die Halbdistanz setzte sich der Österreicher Christian Birngruber in 3:51:20 souverän vor Landsmann Peter Müllner (4:02:55) durch. Birngruber übernahm auf der Radstrecke die Führung und baute diese bis ins Ziel sukzessive aus. Den heimischen Dreifacherfolg komplettierte Christophe Sauseng, der sich mit Müllner bis zum Schluss um Platz zwei duellierte und am Ende nur wenige Sekunden nach ihm ins Ziel kam.

Bei den Damen setzte sich Kristina Nec-Lapinova in 4:26:33 durch. Die Slowakin, die im vergangenen Jahr noch den zweiten Platz belegte hatte, ließ diesmal der Konkurrenz keine Chance und distanzierte die Österreicherinnen Isabella Windhager und Michaela Rudolf nach 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und 21km Laufen auf die Plätze zwei und drei.

Neuseeländer Gordon sprintet zum Sieg
Als die Teilnehmer Sonntag früh über die Sprint-Distanz (750m Schwimmen / 20km Radfahren / 5km Laufen) um 8.30 Uhr in den Neusiedler See stiegen, schlugen ihnen Wind und Wellen entgegen. Doch Triathleten sind hart im nehmen, ließen sich nichts anhaben und so wechselten die schnellste Schwimmer angeführt von Moritz Hosnedl bereits nach etwas mehr als zehn Minuten aufs Rad. Auf der Radstrecke war es dann der Österreicher Mark Capek, der die Spitze übernahm und erst auf der Laufstrecke wieder abgeben musste. Und zwar an Max Gordon: Der Neuseeländer zeigte auf allen drei Abschnitten die konstateste Leistung im Feld (3. Schwimmen / 5. Rad / 4. Lauf) und setzte sich am Ende in 59:11 knapp vor Mark Cepek (59:22) durch. Den dritten Platz holte Andreas Kröner im Zielsprint-Duell gegen seinen österreichischen Landsmann Martin Hren.

Ivett Nagy gewinnt bei den Frauen
Ein in Podersdorf bestens bekanntes Gesicht setzte sich bei den Damen durch. Die Ungarin Ivett Nagy war schon nach der Schwimmstrecke nur wenige Sekunden zurück, war schnell in der Wechselzone und übernahm auf der Radstrecke die Führung, die sie auf der Laufstrecke noch ausbaute. Nagy, die bereits 2015 über die Sprint-Distanz in Podersdorf gewonnen hatte, siegte schließlich in 1:08:04 vor der Österreicherin Anita Schoderbeck. Mit Anna Weinhardt auf Platz drei schaffte eine zweite Ungarin den Sprung aufs Stockerl.

Olympische Distanz: Wihlidal gelingt Titelverteidigung
Auch im Bewerb über die Olympische Distanz forderte der Neusiedler See den Athletinnen und Athleten auf 1,5km ordentlich was ab. Als Viertbester meisterte Nikolaus Wihlidal diese Aufgabe und verschaffte sich somit eine gute Ausgangsposition für die Radstrecke. Dort zeigte der Österreicher, trotz eines technischen Defekts ("Die letzten Kilometer bin ich auf der Felge gefahren"), seine gute Form und stellte das Rad wieder als erster in der Wechselzone ab. In seiner Paradedisziplin erlief er sich schließlich die beste Teilzeit und feierte am Ende in 1:58:34 wie schon im Vorjahr den Sieg über die Olympische Distanz. Den zweiten Platz belegte Levente Berekméri aus Ungarn vor Daniel Müller (Österreich).
Nikolaus Wihlidal: "Das war heute ein Kampf gegen das Wetter. Und auch gegen den ‚Patschn', den ich auf der Radstrecke hatte. Ich glaube, die letzten 20km bin ich auf der Felge gefahren. Ich hab schon überlegt aufzugeben, aber da mir das Rennen hier in Podersdorf so wichtig ist, habe ich es durchgezogen. Umso schöner natürlich, dass ich am Ende dann den Vorjahreserfolg verteidigen konnte."

Rot-weiss-roter Dreifacherfolg bei den Damen
Für den krönenden Abschluss aus heimischer Sicht sorgten schließlich die Frauen über die Olympische Distanz. Ursula Kirchberger legte mit der mit Abstand schnellsten Radzeit im Feld den Grundstein zu ihrem am Ende ungefährdeten Erfolg (in 2:17:15). Den zweiten Platz holte sich mit Anja Weilguni, die auf der Laufstrecke an diesem Tag die schnellste Dame war, ebenfalls eine Österreicherin. Das rein rot-weiß-rote Podium machte schließlich Daniela Dihsmaier perfekt, die als Dritte ins Ziel kam.

Alle Ergebnisse
und alle Teilzeiten während des Renn-Wochenendes:

Lang-/Halbdistanz:
http://classic.pentek-timing.at/results/show_results.php?v=13071

Olympische-/Sprintdistanz:
http://classic.pentek-timing.at/results/show_results.php?v=13070

Fotos
www.austria-triathlon.at/de/fotosvideos
event.fairplayfoto.net

Eine sehr positive Bilanz zieht Organisator Daniel Döller:
„Das war ein typisches Podersdorf-Wochenende. Mit Wind, mit Wellen, mit Sonnenschein, mit strahlenden Siegern, großartigen Leistungen, einem Weltrekord und vielen sehr emotionalen Momenten. Also absolut passend zu unserem Leitspruch FAST. HARD. LEGENDARY. und zu unserem 30. Jubiläum. Das wichtigste war natürlich, dass wir alle 2.481 unfallfrei und gesund ins Ziel gebracht haben. Diesbezüglich mein großer Dank an das gesamte Team, das auch heuer wieder phantastisch zusammengearbeitet hat und so diese Veranstaltung immer größer werden lässt, ohne dabei das familiäre Flair zu verlieren.“

Und befragt nach seiner Gefühlslage: „Ehrlich gesagt bin ich hundemüde! Gleichzeitig aber auch sehr stolz, dankbar und glücklich. Das war wirklich ein besonderes Wochenende mit vielen legendären Momenten. So durften wir allein zwei Heiratsanträge im Ziel oder auch den tollen Weltrekord von Thomas Frühwirth bejubeln. Aber eigentlich ist jede einzelne Zielankunft etwas besonderes und für uns alle bewegend. Für meine Brüder (Anm. Max und Tim Mitschko sind für den Kids Aquathlon verantwortlich) war natürlich die Einweihung der Gedenktafel für unseren Vater Kurt Mitschko besonders emotional. Der 30. AUSTRIA TRIATHLON wird uns sicher immer in Erinnerung bleiben.“

Weltpremiere X Cross Triathlon
Schon am kommenden Sonntag 10.9.2017 findet in Podersdorf eine Weltpremiere statt: Der erste X Cross Triathlon. Alle Infos unter www.austria-triathlon.at/de/xcross.

Termin 2018
Der 31. AUSTRIA TRIATHLON 2018 in Podersdorf findet von 31. August bis 2. September 2018 statt. Die Anmeldung ist bereits möglich: anmeldung.austria-triathlon.at.

Artikel vom 04.09.2017

 

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