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Le Tour Ultimé 2006 | Ein Radteam im Höhenrausch!

Einen sensationellen Sieg feierte das öster. Team Orthomol Sport powered by Ergomo / R.u.R Völkl bei der diesjährigen 'Le Tour Ultime' - der Tour de France in einer Etappe.

Viele Rennen wurden schon als das härteste und längste Radrennen der Welt bezeichnet. 'Le Tour Ultime' ist zwar nicht das längste, aber es ist mit Sicherheit das härteste Radrennen dieses Planeten. Dies behaupten zwei Sportler, die es wissen müssen. Jure Robic, 'Race Across America' - Solosieger und mehrfacher Weltrekordhalter sowie Reinhard Hörmann, sein Pendant wenn es um die Teambewerbe der Ultralangstrecke geht! Die Angaben des Veranstalters Guus Moonen waren schon vor dem Start der Stoff aus dem die Alpträume sind, was die Fahrer dann wirklich zu absolvieren hatten, das schlug alles bisher da gewesene um Welten. Knapp 80 000 (!!) Höhenmeter kamen auf eine Streckenlänge von 4069 Kilometern. Ganze 30 000 Höhenmeter mehr, als es in der offiziellen Ausschreibung stand. 10 Tage Karenzzeit hatten die Organisatoren den Einzelfahrern gegeben, 8 Tage bekamen die Teams zugestanden und es reichte nur für ganz wenige. Zu groß waren die Alpenriesen, zu steil die Pyrenäenpässe, zu stark der Gegenwind in der Champagne, zu giftig die Anstiege der belgischen Ardennen. Vorweg, die Karenzzeit wurde verlängert - Renndirektor Moonen hatte ein Einsehen und gab den Rittern der Landstraße eine Verlängerung von 24 Stunden.

Der Start zur 'Tortur der Leiden' erfolgte für die Solisten am 1. September in Oisterwijk/ Holland, am 03.09. folgten die Teams. Der Slowene Jure Robic schockte seine Konkurrenz schon in den ersten 36 Stunden, denn die fuhr er durch, ohne auch nur einmal vom Rad zu steigen. Bei den Teambewerben hatte das öst. Team Orthomol harte Konkurrenz aus Australien und Amerika. Speziell das Team von RAAM Finisherin Shanna 'Banana' Armstrong war als sehr starker Gegner erwartet worden. Viele der Teams starteten in das ultra lange Rennen mit gleich vier Fahrern auf einmal, die Österreicher begnügten sich vorerst mit zwei Athleten, um nicht führzeitig wichtige Kraft zu vergeuden. Anfangs noch Kopf an Kopf, zeigte die heimische Mixedstaffel schnell, dass sie sowohl fahrerisch, als auch logistisch zu den besten der Welt zählt, in diesem Genre.

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Artikel vom 25.09.2006

 

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