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Cape Epic Update - 4. Etappe

Die Sonne Südafrikas brennt zwar runter, scheint aber nicht für die beiden Österreicher vom Team Adidas-Kuota-Mauna Loa! Andreas und Martin weiterhin nicht gerade vom Glück verfolgt.

Traumhaftes Wetter, Blick auf den Tafelberg (Fotos: Heinz Hörhager)

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Nach dem tollen Start am letzten Samstag mit dem 6. Etappenrang und als bestes Europäisches Team scheint den Teambikern Andreas Kienast und Martin Hornegger an der Südspitze von Afrika das Glück weiterhin nicht unbedingt hold zu sein.
Auch auf der 4. Etappe der CAPE-EPIC über 73km von Viiliersdorp nach Greyton hatten die beiden Ausdauersportler einen empfindlichen Rückschlag zu verbuchen.

Dabei hat heute alles bestens begonnen. Auf den ersten beiden langen Anstiegen mit mehr als 1.000 Höhenmetern konnten Kienast und Hornegger gut mithalten.
Kurz nach Hälfte der Distanz jedoch passierte dann das entscheidende Missgeschick. An Horneggers Bike verfing sich ein Ast, der ihm in weiterer Folge das Schaltauge zertrümmerte.
„Ich habe das bei einer schnellen Abfahrt nicht bemerkt und relativ voll durch getreten. Da hat es auch schon gekracht“ war der Annaberger im Ziel richtig verzweifelt.

Teamkollege Andreas Kienast konnte zwar noch die Kette kürzen und zusammen nieten. Die letzten 30km bis in den Zielort Greyton musste Martin Hornegger jedoch mit einem einzigen Gang am mittleren Kranz fertig fahren!!
„Es ist echt schön langsam zum Verzweifeln. Wir hatten heute gute Beine und haben vor allem auf einem sehr langen Tragestück viele Teams überholen können. Ich bin natürlich jetzt relativ kaputt, da ich Martin nach seinem Missgeschick bis ins Ziel teilweise anschieben musste“ war der Bad Ischler nach der Zielankunft enttäuscht.

In der Tageswertung schaffte die Paarung aus der Dachstein-Region dennoch den 17.Rang. Was wäre da ohne den technischen Defekt heute möglich gewesen….
Morgen steht das 5. und auch längste Teilstück mit gleich 114km auf dem Programm. Dann geht es mit Start und Ziel in Greyton in Richtung Indischer Ozean und durch die malerische, grüne Sommerlandschaft über die Berge am West Cape weiter. Obwohl es für die Fahrer von Adidas-Kuota-MaunaLoa bisher nicht ganz nach Wunsch lief, sind beide Burschen weiterhin topmotiviert. Da sollte bis zum Finale am kommenden Samstag doch noch die eine oder andere gute Etappen-Platzierung drinnen sein.

Update 2. Etappe: Afrika ist wirklich anders
Nach dem Prolog in Kapstadt stand die erste richtige Herausforderung beim Cape-Epic 2009 auf dem Programm. Kienast und Hornegger nach "Wildnisabenteuer" fast aus dem Rennen.

Über insgesamt 112km und unglaubliche 2.769 Höhenmeter waren die Athleten bei hochsommerlichen Bedingungen und Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius am Bike unterwegs.

Dabei mussten die beiden Ausdauersportler Andreas Kienast und Martin Hornegger im wahrsten Sinn des Wortes durch die „Gluthölle von Afrika“.
Nachdem die beiden abermals in Richtung Spitzenplatzierung in der Masters-Wertung unterwegs waren, kam nach Halbzeit der Etappe der große „Hammer“.
„Wir sind von einer schnellen Gruppe kurz abgerissen und darauf hin in auf einem Pfad in ein falsches Tal abgebogen. Leider haben wir erst nach einer rasanten Abfahrt an der Talsohle unseren Irrtum erkannt. Es ist wirklich zu dumm, aber wir waren völlig selber schuld. Heute haben wir nicht Minuten, sondern Stunden verloren“ meinte Andi Kienast mit schmerzverzerrtem Gesicht nach der Zieleinfahrt.

Wer einmal am Mountainbike in der Hitze ohne Flüssigkeit unterwegs war, kann sich vorstellen, wovon Kienast redet.
Die beiden Teambiker hatten knappe drei !!! Stunden nichts zu trinken.
„Ich habe schon einiges erlebt und mache seit Jahrzehnten viele Wettkämpfe. Aber momentan kann ich meine Beine kaum noch bewegen“ sagte ein völlig geschaffter Martin Hornegger im Ziel in Villiersdorp. Er musste praktisch vom Bike gehoben werden.
Auf den letzten flachen 3km durch das Gelände waren Kienast und Hornegger über 20 Minuten unterwegs!

Nach einer ersten lokalen Betreuung wurden beide Sportler zur Behandlung in ein nahe gelegenes Hospital gebracht. Dort wurde aber vor wenigen Minuten Entwarnung gegeben.
Der angestrebte Top-Ten Rang in der Gesamtwertung ist somit schon nach zwei Tagen praktisch unerreichbar geworden. Nun liegt man zwischenzeitlich auf dem 40. Rang.
War man gestern noch das beste Europäische Rennteam des gesamten Starterfeldes bei den Masters, so hatte man heute sogar Glück, um überhaupt noch im Bewerb zu sein.

Eine Umstellung steht für Andreas Kienast und Martin Hornegger ab heute zusätzlich auf dem Programm. Wie ein Großteil der knapp 1.200 Teilnehmer werden die Fahrer von ADIDAS-KUOTA-MAUNA LOA nun bis zum Rennende am kommenden Samstag in der jeweils an den Zielorten aufgebauten „Zeltstadt“ die Nächte verbringen. Bei den milden Temperaturen im Spätsommer Südafrikas sollte dies kein gröberes Problem darstellen.

Schenkt man den Einheimischen zur aktuellen Wettersituation Glauben, so sollte es bis Anfang April mit den aktuellen Temperaturen so weiter gehen. Grund dafür ist anscheinend ein Sturm über dem Nachbarstaat Mozambique, der quasi diese warme Luft in Richtung Kap der Guten Hoffnung „schaufelt“.
Morgen Montag steht mit dem Teilstück rund um Villiersdorp die 3. Etappe auf dem Programm. Dann warten weitere 110km bei diesmal „nur“ 1.527 Höhenmeter auf die beiden Herren aus der Dachstein-Region.
Die beiden Athleten sind wieder einiger Maßen körperlich auf der Höhe und möchten morgen wieder angreifen. Hoffentlich auch bis ins Ziel auf der richtigen Strecke….

Überzeugender Rennauftakt beim Cape Epic
Top-Platzierung für die beiden Mountainbiker Andreas Kienast und Martin Hornegger (Team Adidas-Kuota-Mauna Loa) bei der ersten Etappe auf den Tafelberg.

Beim Ritt über die äußerst schwierige Piste hinauf auf den Tafelberg erzielten die zwei Österreicher auf dem 19km langen Rundkurs in exakt 52,33 Minuten die 6. Endzeit aller 140 Masters-Teams.

„Unglaublich wie es hier zu Sache geht. Es war sicher kein Nachteil für uns, als zweites Team ins Rennen zu gehen. Dadurch waren wir der großen Hitze nicht so sehr ausgesetzt. Ich hätte nicht gedacht, dass wir gleich so gut klar kommen. Das Material hat zudem den ersten Härtetest bravourös bestanden, es gibt am Bike nichts auszusetzen“, zeigte sich der Bad Ischler Andreas Kienast vom Rennauftakt begeistert.
Auch sein Teampartner Martin Hornegger aus Annaberg/Lammertal war nach der Ungewissheit der letzten Monate mit ausschließlich Schneetraining im heimischen Österreich und den nunmehr ersten Rennkilometern im Jahr 2009 vollauf zufrieden.

„Zeitweise haben wir richtig Gas gegeben. Aber das Rennen geht ja erst jetzt richtig los. Und bis zum Finish am nächsten Samstag muss man sich die Kraft wirklich gut einteilen. In der Ausschreibung der Etappe stand, man sollte sich nicht schrecken wenn bei der Auffahrt durch die Felsen ab und an eine Cobra am Weg liegt. Glücklicherweise habe ich keine gesehen. Es war noch nicht ganz so heiß wie in den Mittagsstunden der letzten Tage“ war Martin Hornegger vom erfreulichen Ausgang der Auftaktetappe sichtlich positiv überrascht.
Die beiden Athleten nutzen den Rest des Tages zur Regeneration. Am Nachmittag wird man wohl kurz eine Abkühlung in den Fluten des Meeres suchen.

Da in Kapstadt der überaus warme Indische Ozean und der eher kalte Atlantik zusammen treffen, ergibt sich eine „angenehme Wassertemperatur“. Schon gestern am Abend wagten die Athleten und Teambetreuer bei Sonnenuntergang um ca. 19.00 Uhr einen Sprung in die aufschäumenden Fluten. Einhelliger Tenor danach:
Der Hallstättersee ist auch zur Hochsommerzeit kaum einmal wärmer...

Am Sonntag steht nun gemessen an Höhenmetern das längste Teilstück des gesamte n Bewerbes auf dem Programm. Nach dem Start in der Bucht von Gordons Bay in Kapstadt führt die Strecke für die Mountainbiker über insgesamt 112 km und 2.729 Höhenmeter nach Villiersdorp. Gestartet wird wie an fast allen Renntagen bereits um 7.00 Uhr am Morgen.

Artikel vom 24.03.2009

 

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