KUOTA Duke of Trash - Mist, Mountainbiker!
Eine ehemalige Mülldeponie als Rennstrecke - Umweltstadträtin Ulli Sima und mehr als 200 Teilnehmer zeigten sich von Idee und Location des Mountainbike-Rennens Duke of Trash begeistert.
Spannende Rennverläufe mit Unterstützung der MA 48 Abfallwirtschaft (Foto: nyx.at | Erwin Haiden)
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Ulli Sima kam, sah und staunte: 'Ich hätte mir nicht gedacht, dass sich hier ein so spektakulärer Kurs realisieren lassen würde. Meine Hochachtung vor allen, die da rauf und runter fahren. Ich würde mich das nicht trauen', zollte die Wiener Umweltstadträtin (SPÖ) den Fahrern Respekt. Und fügte an: 'Es ist schön, dass dieses Gelände einmal einem ganz anderen Zweck gewidmet wird.'
Dieses Gelände, das war die stillgelegte Deponie Eisenbahndreieck in Gerasdorf bei Wien. Und der andere Zweck, das war ein Mountainbike-Rennen für Profis, Amateure und Nachwuchsfahrer, abgehalten am 20.3. von den 2RadChaoten.com.
Der Unterstützung der MA 48 für Abfallwirtschaft ist es zu verdanken, dass der Wiener Radverein sein traditionelles Saisoneröffnungsrennen an dieser - so die einhellige Meinung der Teilnehmer - 'besten Location ever' durchführen konnte. Als 'Duke of Lake' und dann 'Duke im Park' seit 2002 im Rennkalender der Mountainbiker etabliert, bot auch der nunmehrige 'Duke of Trash' die bereits legendäre Mischung aus Sport und Unterhaltung: Harte Anstiege, steile Abfahrten und äußerst holprige Bodenverhältnisse kennzeichneten den anspruchsvollen, zwei Kilometer langen Rundkurs, ein professioneller Moderator sorgte für Überblick im Renngeschehen, ein DJ für den passenden Sound. Bereits am Vormittag hatten die Nachwuchs-Biker bei den Fun- und Mini-Bewerben ihren großen Auftritt, bei Snacks und Drinks konnten sie sich anschließend wieder stärken.
Neben 200 begeisterten Hobby-Bikern aus ganz Österreich und den Nachbarländern lockte die neunte und wie immer letzte Auflage des MTB-Rennens auch mehrere Staatsmeister, Weltmeister und Weltcup-Fahrer in die Bundeshauptstadt. Sie waren es auch, die den Rennen der Erwachsenen ihre Stempel aufdrückten: Die Kärntner Brüder Alexander und Robert Gehbauer enteilten im einstündigen Hero-Bewerb schon nach kurzer Zeit ihren von Landsmann Robert Kircher angeführten Verfolgern, KTM-Markenkollegin Steffie Wiedner komplettierte auf der etwas kürzeren 'Softegg'-Distanz in nicht minder souveräner Manier den Triumph der auch international erfolgreichen Südösterreicher. Die Sportklasse ging mit der Vorarlbergerin Ruth Hagen an den Veranstalter-Verein, bei den Herren siegte Michael Millerferli aus Hagenbrunn (NÖ).
Artikel vom 25.03.2010



















