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Thomas Stindl bei Paris - Brest - Paris

Der steirische Extrem- Radfahrer "TurboTom" beendete das älteste noch stattfindende Radrennen der Welt, das nur alle 4 Jahre stattfindet, nach 52 Stunden 19 Minuten an 38. Stelle.

1225 km in einem Stück bei mittelprächtigen Witterungsbedingungen (Foto: www.parisbrestparis.tv)

1225 km in einem Stück bei mittelprächtigen Witterungsbedingungen (Foto: www.parisbrestparis.tv)

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members.chello.at/turbotom/paris2007.htm

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Auch diesmal sind wieder 42 Nationen am Start. 4967 Männer und 354 Frauen, gesamt 5321 Teilnehmer. Davon 2 Frauen und 30 Männer aus Österreich. Hier sein Bericht.

"Für mich ist es bereits die zweite Teilnahme. Damit der Start reibungslos klappt, gibt es verschiedene Startgruppen mit verschiedenen Startzeiten. Ich entscheide mich für die 20:00 Uhr Startgruppe, da hier vermutlich die Spitzenfahrer starten werden. 1360 Radfahrer haben sich für diese Startzeit entschieden. Es wird in zwei Startblöcken zu je ca. 700 Radfahrern in einem Abstand von 15 Minuten gestartet. Die Zeit läuft immer erst ab dem wirklichen Start.
Damit ich in den ersten Startblock reinkomme, stelle ich mich bereits um 17:00 Uhr zum Start an. 3 Stunden vor dem Start bin ich aber nicht der Erste, aber sehr weit vorne.

Um 20:00 Uhr wird das Radrennen auf einer 6 Meter breiten Straße gestartet, welche nach ca. 1 Km auf eine Breite von 3 Metern zusammengeht. Jetzt war es nur wichtig nicht zu stürzen und auch nicht aus der Spitzengruppe rauszufallen. Mit sehr hoher Geschwindigkeit jagen wir in die hereinbrechende Nacht hinaus. Immer wieder geht es durch Ortschaften mit Kopfsteinpflaster. Hier fallen Flascherl aus den Halterungen und liegen auf der Straße. Höchste Konzentration ist gefragt, damit nichts passiert. In Mortagne au Perche nach 144 KM gibt es die erste Verpflegungsstelle und ich bin noch in der Spitzengruppe, welche immer kleiner wird. Ca. 100-150 Radfahrer sind noch dabei. Nach 222 KM gibt es in Villanes la Juhel die erste Kontrollstelle. Ich arbeite mich in der Gruppe nach vorne, damit ich beim Abstempeln der Karte keine Zeit verliere und mit der Spitze wieder weiterfahren kann. Auch Hermann Weinberger aus Österreich befindet sich ganz vorne in der Gruppe.

Aber am letzten Hügel vor der Station reißt mir das Schaltseil. Na super. Ich will in der Station auf mein altes Rad wechseln, aber ich muss auch die Lichter ummontieren und das dauert ca. 5 Minuten. Da sehe ich den offiziellen Mechaniker und so ein Schaltseilwechsel dauert bei meinem Mechaniker in Graz maximal 5 Minuten. Also gibt Agi ihm mein Rennrad und ich warte, warte und warte. Nach 20 Minuten ist er noch immer nicht fertig und jetzt zipft mich das aber gehörig an.

Wir montieren nun doch die Lichter auf das alte Rad und nach einer Pause von 25 Minuten fahre ich wieder weiter. In der nächsten Station möchte ich wieder mein neues Rennrad haben. Von der Spitzengruppe ist natürlich keiner mehr hier. Somit befinde ich mich alleine auf der Strecke nach Fougeres, welche ich um 6 Uhr 20 nach 311 KM erreiche. Agi montiert das Licht wieder auf mein neues Rad und ich fahre damit aus der Station. Aber schon nach 500m bemerke ich, dass die Schalteinstellung nicht funktioniert. Also wieder zurück, Licht ummontieren und mit dem alten Rennrad auf die Strecke. In Frankreich ist es um diese Zeit noch immer finster.

Nach 365 Km um 8 Uhr 30 erreiche ich die Kontrollstelle Tinteniac und ich kann nun endlich mit meinem neuen Rennrad weiterfahren. Agi hat es bei einem anderen Mechaniker reparieren lassen. Nun ist es auch endlich hell. Na ja hell schon, aber von einer Sonne ist weit und breit nichts zu sehen.
Wie schon in der Nacht ist auch das Wetter am Tag. Es regnet immer wieder leicht.
Aber das macht mir nicht so viel aus. Schlimm ist der Wind der mir seit dem Start entgegen bläst oder sehr stark von der Seite kommt." ...

Den vollständigen Bericht liest Du auf http://members.chello.at/turbotom/paris2007.htm

Artikel vom 28.08.2007

 

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