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Christoph Strasser pulverisiert Australien-Rekord UPDATE

Christoph Strasser hat mit dem Projekt „Weltrekord Down Under powered by owayo“ nach 3.950 Kilometern mit einer offiziellen Fahrzeit von 6 Tagen, 10 Stunden und 58 Minuten einen neuen Rekord fixiert.

„Weltrekord Down Under powered by owayo“ - Es ist vollbracht (Bild: Manuel Hausdorfer/limeART)

„Weltrekord Down Under powered by owayo“ - Es ist vollbracht (Bild: Manuel Hausdorfer/limeART)

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www.christophstrasser.at

Update 16.1.2017:
Christoph Strasser pulverisiert Australien-Rekord


Christoph Strasser hat einen neuen Rekord fixiert: Mit dem Projekt „Weltrekord Down Under powered by owayo“ pulverisierte er nach 3.950 Kilometern die alte Bestmarke um rund 490 Kilometer! Nach einer offiziellen Fahrzeit von 6 Tagen, 10 Stunden und 58 Minuten stellte er von Perth nach Sydney klar einen neuen Streckenrekord auf. Damit ist ihm ein Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde sicher!

Nach je drei Triumphen beim Race Across America und Race Around Austria, dem 24h Weltmeistertitel im Einzelzeitfahren, dem 24h Weltrekord Outdoor und vielen weiteren Erfolgen darf sich Christoph Strasser ab heute auch australischer Rekordhalter nennen! Der Kraubather bewältige die Australien-Durchquerung von Perth nach Sydney in nur 6 Tage, 10 Stunden und 58 Minuten und blieb damit klar unter seinem Ziel von maximal sieben Tagen Fahrzeit. Im Jahr 1988 stellte Wolfgang Fasching mit 7 Tagen, 19 Stunden eine erste Bestmarke auf, die 2007 von Gerhard Gulewicz auf 7 Tagen, 8 Stunden verbessert wurde. „Das ist ein großartiger Erfolg für mich. Die letzte Woche hatte es in sich, vor allem was das Wetter betrifft: Von zehn bis 44 Grad Celsius, von Hitze bis Dauerregen und von Gegen- und Rückenwind war alles dabei“, jubelte der Steirer im Ziel. „Leider hatte ich nur eine Garnitur Regensachen dabei, daher musste ich auch schon mal mit Jacken meiner tollen Crew radeln.“

Mit lediglich 5:45h Schlaf zum Erfolg
Am vergangenen Dienstag begann um 7:00 Uhr früh das Abenteuer „Weltrekord Down Under powered by owayo“. Nachdem Christoph die ersten 36 Stunden ohne Schlaf nonstop absolviert hatte, legte er eine erste 45-minütige Schlafpause ein. Danach folgten nur noch vier 45-minütige Pausen, was in Summe in einer knappen Woche nur 5:45 Stunden Gesamtschlafzeit ergab. „Dieser Wert ist auch rekordverdächtig. Viel Motivation in den schweren Stunden der Müdigkeit brachte wieder das perfekt eingespielte Team. Die ganze Crew hat fantastisch gearbeitet und mich unglaublich motiviert“, streute Christoph Rosen.

Nur ein Defekt und viele tote Tiere
Im Laufe seiner Rekordfahrt blieb der Kontakt mit der giftigen australischen Tierwelt zum Glück erspart. Zwei Mal wurde Christoph von über die Straße hoppelnden Kängurus erschrocken und gestern staunten riesige Emus über den Strasser-Express. „Sonst sah ich fast nur tote Kadaver am Straßenrand und einige Kakerlaken machten meiner Crew im Begleitwagen das Leben zur Hölle“, schmunzelte Christoph. Verschont blieb auch sein perfektes Material und seine Specialized-Räder von Defekten. Den einzigen Platten gab es nach 3.600 Kilometern, bei der Abfahrt vom Roubaix. Aber zum Glück ist nichts passiert!

Australische Medien stehen Kopf
Abseits des derzeit in Australien kursierenden Tennis-Fiebers staunten australische Medien nicht schlecht über die Rekordfahrt des Österreichers. „Wurde die Aktion zu Beginn noch mit einem Lächeln aufgenommen, fiel vielen Journalisten bald das „Ladl runter“, was da in ihrer Heimat abgeht“, beschrieb Juliane Wisata, mit ihrer Agentur http://www.rockytrailentertainment.com/communication verantwortlich für die Medienarbeit in Australien. Landesweit wurden TV-Beiträge und Printartikel über Christophs Rekordfahrt verfasst.

Live-GPS-Tracking: live.tractalis.com/cs2017
Facebook: www.facebook.com/christophstrasser.at

Eckdaten zu Strassers Australien-Rekord - Bis 12.000 Kalorien pro Tag
Während der Australien-Durchquerung war er innerhalb der knapp 6,5 Tage insgesamt zehn Stunden nicht am Rad (Schlafpausen von 5:45h, Umziehen, Toilette). Die Netto-Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 27,24 km/h, inklusive Stehzeiten 25,48 km/h. „Pro Tag wurde ich mit Flüssignahrung und insgesamt 10.000 bis 12.000 Kalorien „gefüttert“. Ich hatte oft Durstgefühl am Rad, doch mein Sportarzt hat die Flüssigkeitszufuhr streng kontrolliert. Denn zu viel Flüssigkeit überlastet die Niere. Daher bekam ich auch an heißen Tagen nicht mehr als einen Liter pro Stunde“, beschreibt Christoph.

Offizieller Empfang in Sydney
Drei Tage nach der Rekordfahrt wurden Christoph und das gesamte Team von Frau Shanay Hubmann (österreichische Außenwirtschaft) und Jana Monevska von der Lyoness Child & Family Foundation empfangen. „Frau Hubmann unterstützte uns im Vorfeld bei der Organisation, stellte uns wichtige Kontakte zur Verfügung und holte Film-Drehgenehmigungen für uns ein. Mein Charity Partner "Child & Family Foundation" wird in den nächsten Wochen das Rekord-Rad für den guten Zweck versteigern. Gemeinsam gab es ein feierliches Abendessen in Sydney“, so Strasser.

Nächstes Highlight: RAAM 2017
In den nächsten Wochen steht Regeneration im Vordergrund. „Nach der Heimkehr werde ich nur noch ein paar Tage frei nehmen und in knappen zwei Wochen wieder mit lockeren Training beginnen. Der Marschplan Richtung Race Across America, das Anfang Juni startet, ist gut: Bei der Tour durch Australien haben wir neue Techniken gegen die Hitze ausprobiert, das Sprühsystem war genial. Und ich habe Mitte Jänner schon 4.000 Trainingskilometer am Tacho - das ist ein sehr guter Trainingsstand“, schmunzelt Christoph.

Update 12.1.2017:
Strasser in Australien auf Rekordkurs!

Christoph Strasser hat nach 2 Tagen rund 1.400 der insgesamt 3.950 km absolviert. Er will den Australien-Rekord Perth-Sydney brechen und als erster Mensch auf einer Strecke von 3.950 km unter einer Woche bleiben.

Christoph Strasser liegt nach mehr als zwei Tagen seines Projektes „Weltrekord Down Under powered by owayo“ in Australien auf Rekordkurs. Derzeit hat der Kraubather rund 1.400 der insgesamt 3.950 Kilometer langen Distanz von Perth nach Sydney absolviert. Christoph befindet sich im tiefsten Outback Australiens. „Hier haben wir nur minimalen Handyempfang und das Internet geht so gut wie gar nicht. Aber so ist der Outback“, beschreibt TV-Produzent Jürgen Gruber. Der Strasser-Tross befindet sich kurz vor Eucla an der Großen Australischen Bucht.

Großer Vorsprung auf Streckenrekord
Am Dienstag 7:00 Uhr morgens startete Christoph Strasser die Australien-Durchquerung. Da die Crew in den letzten 24 Stunden so gut wie kein Internet und Telefonempfang hatte, können Daten nur vereinzelt nach Europa überspielt werden. Aber gestern Früh lag Christoph nach 760 Kilometern rund neun Stunden vor dem angepeilten Ziel von sieben Tage Fahrzeit. „Und er ist nicht langsamer geworden, ganz im Gegenteil. Zum Glück ist es derzeit auch nicht mehr so heiß wie am ersten Tag. Die Bedingungen kommen Christoph entgegen“, ergänzt Gruber. Die erste große Schlafpause legte Christoph nach ziemlich genau 48 Stunden ein.

Die Krux mit dem Internet
Australien ist anders - zumindest was die öffentliche Abdeckung des Internets betrifft. „Wir haben schon vorab anhand der Telstra Coverage Map gewusst, dass es bis Kilometer 2.000 bei G3/G4-Signalen zu Connectivity-Problemen kommen wird. Das Mobilfunknetz benötigen wir für die Daten-Kommunikation nach Europa“, beschreibt Günter Wagner vom Livetracking-Service Tractalis. Seine Firma hat Christoph eine eigene Tracking-App gebaut, womit die Daten der Australien-Durchquerung mittels deren Smartphones zuerst gespeichert und dann übermittelt werden, sobald wieder ein Netz vorhanden ist. „Das hilft dann dem Team, um die Daten auch der „Guinness World Records“-Organisation im Nachhinein aufzuzeigen.“

Update 9.1.2017:
Morgen beginnt Strassers Australien-Abenteuer


Seit Anfang des neuen Jahres bereitet sich Christoph Strasser mit seiner Crew in Perth auf den morgen beginnenden Weltrekordversuch in Down Under vor. „Die Akklimatisation an die Hitze verlief zufriedenstellend. Wobei das Wetter derzeit stark schwankt: Kürzlich hatten wir einen Tag mit 43 Grad Celsius unter der aggressiven australischen Sonne. Es fühlte sich viel heißer als beim Race Across America an. Am nächsten Tag hatten wir dann nur 23 Grad und es war stark bewölkt und windig. Ich hoffe, dass ich in der kommenden Woche auch solche Temperaturwechsel erlebe. Denn sieben Tage bei über 40 Grad sind schwer erträglich. Und hoffentlich ist auch der Wind auf meiner Seite ist“, sagt Strasser.

Neues Sprühsystem im Einsatz
Die letzten Trainings verliefen sehr gut und nach einer leichten Verkühlung zu Silvester nimmt er morgen top-vorbereitet das Abenteuer in Angriff. „In den letzten Tagen haben wir alles vorbereitet: die Technik an den Autos, die Räder und das Material abgestimmt“, beschreibt Strasser, der bei der Nonstop-Tour „Weltrekord Down Under“ auch ein neues Sprühsystem ausprobiert: „Wir haben getüftelt, wie wir uns noch besser gegen die große Hitze stemmen können. Dann hatten wir die Idee, eine Sprühflasche auf dem Zeitfahrlenker zu montieren und mit dem im Rahmen integrierten Wassertank zu verbinden. Das klappt sehr gut und wird sich auch in Bezug aufs Munterbleiben bewähren. Wenn ich eine Müdigkeitsphase habe, spritze ich mir einfach mit Wasser ins Gesicht. Insgesamt werde ich ähnlich wie beim RAAM nur etwa eine Stunde pro Tag schlafen.“

Verabschiedung mit Ziehharmonika
Die Aufregung vor dem Start steigt. Ablenkung fanden Christoph und seine Teammitglieder zum Beispiel beim Hopman Cup in Perth, „wo ein Bubentraum wahr wurde: Roger Federer live zu erleben!“. Und die Steirer haben auch jede Menge Österreicher in Perth kennengelernt: „Über die Außenhandelsstelle der Wirtschaftskammer, die uns wirklich toll unterstützt, lernten wir den Österreicher-Stammtisch in Perth kennen. Die Auslandsösterreicher kommen mit der Ziehharmonika und werden uns gebührend verabschieden. Die Außenhandelsstelle sowie die Botschaft werden auch eine Welcome-Party in Sydney organisieren und haben uns bei behördlichen Dingen tatkräftig unterstützt. Jetzt heißt es noch einmal gut schlafen und dann beginnt endlich das Abenteuer in Australien!“

12.12.2016:
Strasser will Australien-Rekord Perth-Sydney brechen


Das erste Highlight in der Saison 2017 ist für Christoph Strasser nicht das Race Across America, sondern die Durchquerung Australiens. Er will als erster Mensch auf einer Strecke von 3.950 km unter einer Woche bleiben.

Am 31. Dezember fliegt Christoph Strasser mit seinem achtköpfigen Team an die australische Westküste, wo er sich für die Kontinental-Durchquerung akklimatisieren wird. Der Start der Nonstop-Tour fällt dann am 10. Jänner 2017 am Cottesloe-Strand in Perth. Die Strecke bis zur weltberühmten Oper in Sydney beträgt 3.950 Kilometer und weist 16.000 Höhenmeter auf. „Im Vergleich zum RAAM warten die Hälfte der Höhenmeter auf ähnlicher Distanz. So liegt die höchste Erhebung beim Weltrekordversuch in Australien nur auf 700 Metern. Die große Herausforderung wird aber das Wetter werden. Ich starte im australischen Hochsommer und es wird vor allem durch das Outback konstant heiß und trocken sein“, sagt der Kraubather.

Auf den Spuren von Wolfgang Fasching und Gerhard Gulewicz
Der ehemalige Extremradfahrer und RAAM-Gewinner Wolfgang Fasching hat die Durchquerung Australiens in Österreich bekannt gemacht. Im Jahr 1998 absolvierte der Steirer die Strecke Perth-Sydney in 7 Tagen und 19 Stunden. Damals hat er den Rekord des Deutschen Hubert Schwarz unterboten. Die nächste Bestleistung gelang Gerhard Gulewicz im Jahr 2007, der den "fünften" Kontinent noch schneller hinter sich bringen konnte und trotz eines schweren Sturzes am letzten Tag nur 7 Tage und 8 Stunden benötigte. „Ich wünsche Christoph alles Gute und hoffe, dass er den Rekord wieder nach Österreich bringt. Ich traue ihm eine deutlich bessere Zeit zu, bei gutem Wetter ist der Rekord für ihn in 6,5 Tagen machbar“, sagt Gulewicz, der Christoph in der Vorbereitung mit Tipps und Details zur Routenplanung unterstützt.

Zielzeit unter einer Woche
Das Ziel von Christoph Strasser ist aber etwas demütiger, er will die Strecke unter einer Woche schaffen. Ein Eintrag im Buch der Rekorde wäre ihm mit dem „Weltrekord Down Under“ sicher. „Diese Tour ist für mein Team und mich ein neues Abenteuer, wir freuen uns auf die faszinierende Kulisse im australischen Outback. Besonders aufregend wird einerseits die Tier- und Pflanzenwelt, die wir vom Straßenrand aus sehen werden, und andererseits die längste gerade Straße der Welt in der Nullarbor-Ebene. Ein Teil des Nullarbor Highways ist mit 146,6 km die längste völlig gerade befestigte Straße der Welt“, beschreibt Christoph. Auf die Frage, warum er den Rekordversuch gerade im Hochsommer ins Visier nimmt und nicht in einem kühleren Monat? „Ich will in erster Linie neue Kühl-Techniken bei großer Hitze ausprobieren und sehe das auch als eine Generalprobe für das Race Across America. 2015 litt ich brutal unter der Hitze und konnte das RAAM nicht beenden. 2016 musste ich wegen eines Autounfalls auf die Teilnahme verzichten und freue mich schon jetzt auf meinen siebenten Start beim RAAM im Juni 2017.“

Die Route
im Detail: www.gpsies.com/map.do?fileId=yxcpfehexctvunpg

Artikel vom 16.01.2017

 

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