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Christoph Strasser siegt beim Race Across Italy mit neuem Streckenrekord

Perfekter Auftakt in die Ultracycling-Saison: Der Kraubather holte sich am 23./24. April 2022 trotz wetter- und organisationsbedingter Schwierigkeiten den Sieg beim 775 Kilometer langen RAI mit einer Zeit von 24:28 Stunden. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 31,76 km/h.

Großer Jubel über den ersten Saisonsieg für Christoph Strasser (Fotos: Manuel Hausdorfer)

Großer Jubel über den ersten Saisonsieg für Christoph Strasser (Fotos: Manuel Hausdorfer)

Bei perfekten Bedingungen mit Temperaturen um die 20 Grad startete Strasser am Samstag um 12:24 Uhr in Silvi Marina an der Adriaküste als Letzter der 36 Solo-Athleten der Supported-Kategorie in den Klassiker. Das Wetter sollte aber nicht so schön bleiben. "Er hat sofort seinen Rhythmus gefunden und trotz Regen, Kniezwicken und natürlich Müdigkeit überstand er die Nacht auch sehr gut", beschreibt Teamchef Michael Kogler.

Die klassische RAI-Strecke über 775 Kilometer und 10.500 Höhenmeter führt von der Adria über die Pässe des Apennin zum Tyrrhenischen Meer und auf einer Gegenschleife wieder zurück nach Silvi Marina.

Schweres Finale
Sonntag früh klarte es etwas auf, doch die letzten Stunden auf dem Rad waren richtig hart für den Steirer: "Es lief lange Zeit richtig gut, aber die letzten Stunden des Rennens waren ein Kampf. Es hat geregnet und ich bekam auch gröbere Knieschmerzen. Aber ich freue mich riesig über diesen Sieg mit neuem Streckenrekord. Jetzt freuen wir uns alle auf einen guten Espresso." Die bisherige Bestmarke hielt Ralph "Dizzy" Diseviscourt mit 26:23 Stunden aus dem Jahr 2019.

Dezimiertes Betreuerteam mit vollem Einsatz
Kurz vor dem Start gab es für Christoph eine Hiobsbotschaft: "Mein dritter Betreuer konnte wegen Corona nicht mit. Für mein kleines Team war das ganze Rennen darum sehr herausfordernd. Deshalb hat nicht alles 100%ig geklappt. Wir hatten einige Navigationsfehler. Kogi und Manuel haben voll am Anschlag gearbeitet und tolles geleistet. Deshalb bin ich mit der Zeit auch mehr als zufrieden."

Nach dem erfolgreichen Saisonstart geht die Saison für Christoph Strasser in der Heimat weiter. Am 27. Mai 2022 startet er beim Race Around Niederösterreich.

Unglücksfall überschattet RAI
Wie der Veranstalter mitteilt, ist der 51-jährige polnische Ultracycler Pawel Talaga am Sonntag während des Rennens nach einer Kollision mit einem Auto tödlich verunglückt. Der genaue Unfallhergang ist noch Gegenstand aktueller Ermittlungen. Unser tiefstes Beileid den Angehörigen.

Ergebnisse RAI 2022
Solo-Supported men
1. Christoph Strasser 24 hrs 28 mins
2. Simon Potter 27 hrs 35 mins
3. Simon Ruff 27 hrs 35 mins

Solo-Supported women
1. Isa Pulver 31 hrs 16 mins

Alle Ergebnisse auf www.followmychallenge.com/live/rai775/2022.

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Christoph Strasser startet ins Race Across Italy

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Christoph in einer Waldpassage

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Viel Regen am zweiten Tag


Artikel vom 19.4.2022
Ab nach Italien - Christoph Strassers Saisonstart steht vor der Tür


Der weltbeste Ultraradfahrer startet am 23./24. April 2022 beim Race Across Italy (RAI), im Mai beim Race Around Niederösterreich und wird heuer im weiteren Verlauf der Saison erstmals ein Unsupported-Rennen ohne jegliche Betreuung in Angriff nehmen.

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Über 1.550 km spulte Christoph Strasser im Trainingslager auf Gran Canaria ab (Foto: Privat)

Start und Ziel des Race Across Italy befinden sich in Silvi Marina an der Adriaküste. Die klassische RAI-Strecke über 775 Kilometer und 10.500 Höhenmeter führt von der Adria über die Pässe des Apennin zum Tyrrhenischen Meer und auf einer Gegenschleife wieder zurück. Die TeilnehmerInnen können sich dabei für das Race Across America qualifizieren, gleichzeitig zählt das RAI zum Ultracycling Italia CUP 2022. Teilnehmen können Solo- oder Teamfahrer (2er/4er), alternativ ist eine Teilnahme in der Kategorie "Self Supported Race" (Solo oder Paare) möglich.

Das RAI2020 ist ein Unsupported-Race über 2.000 km/19.000 Höhenmetern mit Checkpoints, dazwischen freie Streckenwahl. Die RAI300 Sprint Challenge führt über 300 km und 4.600 Höhenmeter und kann zum "Hineinschnuppern" ins Ultracycling mit oder ohne Support bestritten werden.

Christoph Strasser startet heuer in Italien in seine Saison
Der sechsfache Sieger des Race Across America bestreitet die klassische RAI775-Strecke: "Darauf freue ich mich sehr, denn 2013 habe ich die Erstaustragung gewonnen! Das war ein gutes Omen für mich, denn im gleichen Jahr schaffte ich das Race Across America erstmals unter acht Tagen. Ich bin top-fit und war im Februar auf einem 14-tägigen Trainingslager auf Gran Canaria. Die Bedingungen waren perfekt und ich saß insgesamt 64 Stunden und 1.550 Kilometer auf dem Rad, mit insgesamt 33.000 Höhenmetern", beschreibt Christoph.

Am Start des RAI werden weitere starke Ultracyclingathleten stehen: Der Slowene David Rihtaric (Premierensieger des Race Around Austria 2009) hat ebenso genannt wie der Schweizer Simon Ruff (u.a. 2x Sieger des GlocknerMan). Bei den Damen startet mit der Schweizerin Isa Pulver (Siegerin des RAAM 2015 und des RAA 2014) die aktuelle 24h Outdoor Track Weltrekordinhaberin.

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Christoph Strasser 2013 bei der Erstausgabe des RAI unterwegs zum Sieg (Foto: Harald Tauderer)

Strassers weitere Saison: Heimspiel in Niederösterreich - "Unsupported" Premiere im 2. Halbjahr
Christophs zweites Rennen 2022 folgt dann in der Heimat, beim Race Around Niederösterreich (RAN) ab dem 27. Mai. "Eigentlich wollte ich das Race Around Dänemark bestreiten. Es wäre ein neues Rennen und eine neue Challenge gewesen, aber das RAN ist einfach mittlerweile ein ganz großer Klassiker in unserem Sport und ist immer großartig organisiert. Schon jetzt sind über 75 Solofahrer gemeldet und die besten Fahrer der Szene sind im Startort Weitra im Waldviertel am Start. So zum Beispiel RAAM-Veteran und Ultracycling-Legende Marko Baloh, der Race Around Austria-Challenge Sieger von 2021 Sebastian Michetschläger, der Zweitplatzierte vom RAN 2020 und 2021 Philipp Kaider, der Race Across Germany-Sieger Dominik Meierhofer und viele mehr. Da ich ein absoluter Wettkampf-Typ bin und stark besetzte Rennen liebe, führt am RAN mit seinen 600 Kilometern und 6.000 Höhenmetern kein Weg vorbei!"

Das Race Across America hat Christoph Strasser in diesem jahr nicht auf seinem Rennplan. Denn erstmals bildet in der zweiten Saisonhälfte ein richtiges Radabenteuer seinen Saisonhöhepunkt. "Zum ersten Mal in meiner Karriere fahre ich ein langes "unsupported" Rennen ohne Crew. Auf diese Challenge freue ich mich schon sehr, aber da wartet noch viel Vorbereitung auf mich. Details zum Rennen kommen bald", sagt der Kraubather.

Auch Christophs Vortragstermine nehmen wieder Schwung auf: Neben seinem Online-Shop und dem Podcast "Sitzfleisch" hat sich Strasser auch als Referent und Speaker ein berufliches Standbein aufgebaut. Nach vielen abgesagten Veranstaltungsterminen füllt sich sein Kalender nun wieder mit Firmenevents und öffentlichen Vorträgen.

Die nächsten Termine im April sind:
28.4.: Buchpräsentation in Judenburg/Morawa
30.4.: Multimedia Vortrag "Der Weg ist weiter als das Ziel" in Bad Honnef (Deutschland)
www.christophstrasser.at

Artikel vom 25.04.2022

 

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