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Race Across Austria feiert Premiere - Christoph Strasser am Start

Mehr als 120 Teilnehmer:innen werden zwischen 28. Mai und 1. Juni 2024 die Erstausgabe des selbstunterstützten Ultra-Distanz-Radrennens bestreiten. Die Strecke des RACA East to West durchquert Österreich von Ost nach West. Harte Konkurrenz für den frischgebackenen Europameister. Live Tracking.

Christoph Strasser bei seinem Projekt Trans Austria im Vorjahr (Foto: Christoph Strasser)

Christoph Strasser bei seinem Projekt Trans Austria im Vorjahr (Foto: Christoph Strasser)

Ultra Distanz Rennen boomen immer mehr. Nun gibt es auch erstmals in Österreich ein derartiges Event. Die Teilnehmer:innen sind während des gesamten Rennens auf sich allein gestellt. Ohne Betreuung bzw. Betreuerfahrzeug. Schlaf- und Ernährungsmöglichkeiten müssen von den Athlet:innen selbst besorgt werden.

RACA East to West - Distanzen über 1.050 Kilometer bzw. 500 Kilometer
Beim RACA können die Teilnehmer:innen aus zwei vorgegebenen Strecken wählen. Der Start beim RACA 1000 erfolgt in Nickelsdorf (Burgenland) und endet nach 1.050 Kilometer in Feldkirch Vorarlberg. Beim RACA500 wird in Kötschach-Mauthen gestartet und endet ebenfalls in Feldkirch. Insgesamt sind 16.000 bzw. 8.000 Höhenmeter zu bezwingen.

Viele Höhenmeter über viele Pässe
Die beiden Strecken bieten alles, was ein Ultra Radsportler sich wünscht. Die Strecke #RACA1000 führt vom östlichsten Punkt Österreichs Nickelsdorf ins Ziel nach Feldkirch im unsupported-Modus - dh. ohne Betreuung von außen - über 1.050 Kilometer und 16.000 Höhenmeter. Es geht durch die Bundesländer Burgenland, Niederösterreich, Steiermark, Kärnten, Osttirol, Salzbug, Tirol und Vorarlberg. Zahlreiche Bergmassive warten auf die rund 120 Teilnehmer:innen: Über den Semmering, Sölkpass die Turracher Höhe verläuft die Route auf den Kartitscher Sattel, gefolgt vom Iselsberg, Großglockner, den Gerlospass, das Kühtai und im Finale warten noch das Hahntennjoch, der Hochtannberg und Faschina, ehe das Ziel in Feldkirch in Vorarlberg erreicht wird.

Am Start sind Solofahrer:innen und Duos. Gestartet wird am 28. Mai in Nickelsdorf in 2 Blöcken: Ab 08:00 in Abständen von 2 Minuten die Kategorie "Adventure" mit einem Zeitlimit von 112 Stunden, ab 20:00 ebenfalls im 2-Minutenintervall die Kategorie "Race" mit einem Zeitlimit von 88 Stunden.

Die Strecke #RACA500 führt vom "halfway point" Kötschach-Mauthen ins Ziel nach Feldkirch.

Die schnellsten Athleten werden am 30. Mai abends in Feldkirch eintreffen.

Live Tracking
www.followmychallenge.com/live/race-across-austria-2024

Der Beste ist am Start – Christoph Strasser
Eine besondere Aufwertung erhält das RACA gleich bei seiner Premiere. Denn mit Christoph Strasser ist der weltweit erfolgreichste Ultra Radsportler am Start. 6 Mal hat Strasser gemeinsam mit seiner Betreuercrew das Race Across America gewonnen. Seit 2 Jahren ist er auch immer wieder bei unsupported Rennen dabei. Und er ist auch hier kaum zu schlagen. Gerade vor wenigen Tagen hat er sich in Italien den EM Titel geholt. Beim RACA trifft er auf starke Konkurrenz. Die Deutschen Robert Müller und Adam Bialek gehören auch international zu den Topathleten.

Harte Konkurrenz aus Deutschland
„Es wird für mich ein schweres Rennen. Gerade über die Pässe schätze ich die beiden Deutschen ganz stark ein. Trotzdem werde ich alles geben, um möglichst schnell nach Feldkirch zu kommen.“ Freut sich Strasser auf die Premiere. Robert Müller besiegte Christoph im Vorjahr in Bosnien und bescherte dem Steirer eine "seltene" Niederlage. "Dass er in Top-Form ist, hat er vor zwei Wochen mit seinem Sieg beim Race through Slovakia gezeigt. Auch ganz oben auf meiner Favoritenliste habe ich seinen Landsmann Adam Bialek. Er hat bisher die meisten unsupported Rennen - wie Race Across Poland, Transiberica, Three Peaks Bike Race - gewonnen. Beide sind Leichtgewichte und kommen sehr gut über die hohen Berge. Das ist sicher ein Nachteil für mich. Die Frage ist, wie jeder von uns die Kälte verkraften wird."

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Christoph Strasser bei Trans Austria am Hahntenjoch (Foto: Luka Zavodnik)

Premiere könnte zur Wetterschlacht werden
Wovor Christoph Strasser aber bei der Premiere des RACA am meisten Respekt hat, ist leicht erklärt: "Das Wetter soll miserabel werden, Minusgrade mit viel Regen und Schnee in den Bergen. Das wird die große Herausforderung. Der Start fällt gegen 21 Uhr und ich muss mindestens zwei Nächte durchfahren. Schlafmöglichkeiten Outdoor wird es nicht geben, deshalb werde ich mir für zwei bis drei Stunden ein Hotelzimmer buchen müssen. Zum Glück gibt es beim RACA drei Checkpoints, wo man Bekleidung, Essen, Getränke und Akkus hinterlegen kann. Gerade für das prognostizierte Wetter ist das enorm wichtig", erläutert Strasser.

www.christophstrasser.at

Mehrere Damen am Start
Das Abenteuer RACA werden auch mehrere Damen in Angriff nehmen. Mit Elena Roch startet beim RACA1000 auch eine der erfahrensten heimischen Ultra Radfahrerinnen. So wurde Roch u.a. auch Ultracycling Staatsmeisterin.

Bewährtes Veranstalter Duo
Organisiert wird das RACA unter der Leitung von Steff Wagner & Anke Heinicke. Beide sind schon lange im Ultra Radsport unterwegs und kennen die Szene bestens. „Wir freuen uns sehr, dass wir bei der Österreich Premiere über 120 TeilnehmerInnen am Start haben“, so die Organisatoren.

Sicherheit und Betreuung durch Veranstalter
Alle Teilnehmer:innen werden mit GPS Tracker und GPX Track ausgestattet. „Wir wissen vom Start weg wo die Athlet:innen unterwegs sind. Zudem gibt es auf der Strecke Basecamps in Irdning, Kötschach-Mauthen und Mutters, sodass Alle unterwegs die dementsprechenden Anlaufstellen haben.“, so Organisator Steff Wagner.

#RACAGRAVELDAY
Im Rahmen der Zielankünfte wird auch das regionale Event #RACAGRAVELDAY durchgeführt. Dabei hat man 100 Kilometer und 2.000 Höhenmeter quer durch Vorarlberg zu bewältigen.

RACA EAST TO WEST – 28.05.-01.06.2024
GRAVELDAY Vorarlberg – 01.06.2024

www.raceacrossaustria.com

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Das Race Across Austria ist ein Event für alle, die das Radfahren lieben und eine Herausforderung suchen

Text: PM/Martin Roseneder

Artikel vom 24.05.2024

 

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