Doppelter Streckenrekord beim Kitzbüheler Radmarathon
1.800 Nennungen, strahlender Sonnenschein und zwei neue Bestzeiten bei der sechsten Auflage des Kitzbüheler Radmarathons am 6. September 2026. Miguel Brugger und Janine Meyer schreiben Geschichte.
Beste äußeren Bedingungen bei der sechsten Auflage des KRM (Fotos: Floobe Medienproduktion)
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Die sechste Auflage des Kitzbüheler Radmarathons präsentierte sich bei besten äußeren Bedingungen. Strahlender Sonnenschein begleitete die Teilnehmer:innen auf ihrem Weg durch die Tiroler Bergwelt und sorgte entlang der Strecke sowie im Zielbereich für eine besondere Atmosphäre.
Sonnenschein und 1.800 Nennungen
Nach 216 Kilometern und rund 4.600 Höhenmetern über Pass Thurn, Gerlos und Kerschbaumer Sattel wartete zum Abschluss noch einmal die härteste Prüfung des Tages. Der rund sieben Kilometer lange Schlussanstieg auf das Kitzbüheler Horn mit Steigungen von bis zu 22 Prozent verlangte den Fahrer die letzten Reserven ab, bevor sie das Ziel beim Alpenhaus erreichten.
Ergänzend zum Finish am Kitzbüheler Horn gab es ein zweites Finish in der Kitzbüheler Vorderstadt. Die Strecke für die Teilnehmer:innen des „KRM Kitz“ führte über 209 Kilometer/3.800 Höhenmeter.
Mit 1.800 Nennungen war das Rennen bereits im Vorfeld vollständig ausverkauft. Die große Nachfrage unterstreicht die Entwicklung des Kitzbüheler Radmarathons, der sich seit seiner ersten Austragung zu einem international beachteten Radsportevent im Alpenraum entwickelt hat.
„KRM Klassik“ (216 km, 4.600 hm)
Miguel Brugger sorgt für neuen Streckenrekord
Bei den Herren schrieb Miguel Brugger am Kitzbüheler Horn ein neues Kapitel in der Geschichte des Kitzbüheler Radmarathons. Nach 6:07:18,2 Stunden erreichte der Tiroler das Ziel beim Alpenhaus und blieb damit um 6:27,1 Minuten unter der bisherigen Rekordmarke von Jack Burke aus dem Vorjahr.
Der Sieger aus Sautens im Ötztal bringt dabei eine besondere sportliche Geschichte mit. Bevor er sich dem Radsport verschrieb, war Brugger über Jahre erfolgreich als Naturbahnrodler im Weltcup unterwegs.

Das große Finale bildete der Anstieg auf das Kitzbüheler Horn mit dem Ziel beim Alpenhaus
Hinter Brugger fiel die Entscheidung um die weiteren Podestplätze denkbar knapp. Rene Pammer erreichte das Ziel nach 6:08:44,0 Stunden und belegte Rang zwei. Nur eine halbe Sekunde später folgte Teamkollege Christian Oberngruber in 6:08:44,5 Stunden auf Rang drei. Beide blieben ebenfalls unter dem alten Streckenrekord und sorgten für einen österreichischen Dreifacherfolg.
Top3 Herren:
1. Miguel Brugger (AUT) 6:07:18,2 Stunden, neuer Streckenrekord
2. Rene Pammer (AUT) 6:08:44,0
3. Christian Oberngruber (AUT) 6:08:44,5

Podium Klassik Herren: 2. Rene Pammer, 1. Miguel Brugger, 3. Christian Oberngruber
Janine Meyer feiert vierten Sieg und verbessert eigenen Rekord
Auch bei den Damen gab es eine neue Bestzeit. Janine Meyer bestätigte einmal mehr ihre besondere Stärke beim Kitzbüheler Radmarathon. Die Deutsche, die in der Vorwoche beim Ötztaler RM triumphierte, erreichte das Alpenhaus nach 6:35:30,0 Stunden (Streckenrekord um 7:48,5 Minuten unterboten) und gewann damit nach 2021, 2024 und 2025 bereits zum vierten Mal.
Für einen deutschen Doppelerfolg sorgte Meyers Teamkollegin Julia Jedelhauser, die das Ziel in 6:49:05,4 Stunden erreichte und Rang zwei belegte. Julia Tanner aus Österreich komplettierte das Damenpodium mit einer Endzeit von 7:31:07,4 Stunden.
Top3 Damen:
1. Janine Meyer (GER) 6:35:30,0 Stunden, neuer Streckenrekord
2. Julia Jedelhauser (GER) 6:49:05,4
3. Julia Tanner (AUT) 7:31:07,4

Podium Klassik Damen: 2. Julia Jedelhauser, 1. Janine Meyer, 3. Julia Tanner
Teamwertung:
1. Kaiserschmarrn Jäger (Rene Pammer, Christian Oberngruber, Simon Oppel) 18:29:39,9 Stunden

Die Strecke führte durch die Tiroler Bergwelt
„KRM Kitz“ (209 km, 3.800 hm)
Top3 Herren:
1. Günther Flatscher (AUT) 5:52:35,6 Stunden
2. Christoph Eberharter (AUT) 6:10:05,4
3. Markus Burkhardt (GER) 6:19:34,6
Top3 Damen:
1. Clara Hetzner (GER) 6:55:26,4 Stunden
2. Britta Heidecke (GER) 7:42:49,3
3. Lena Haberfellner (AUT) 7:47:28,0
Teamwertung:
1. FSPV Erste Bank (Rupert Rieder, Tudor Georgescu, Rupert Rieder) 26:20:36,6 Stunden
Alle Ergebnisse auf events.racetime.pro/event/1400/results.

Start in der Kitzbüheler Vorderstadt
Text: PM KRM/Bianca Riegel
Artikel vom 07.09.2026
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6.9.2026
Podium Klassik Herren: 2. Rene Pammer, 1. Miguel Brugger, 3. Christian Oberngruber (Foto: Floobe Medienproduktion)
6.9.2026
Podium Klassik Damen: 2. Julia Jedelhauser, 1. Janine Meyer, 3. Julia Tanner (Foto: Floobe Medienproduktion)
6.9.2026
Schlussanstieg auf das Kitzbüheler Horn (Foto: Floobe Medienproduktion)
6.9.2026
Die Strecke führte durch die Tiroler Bergwelt (Foto: Floobe Medienproduktion)
6.9.2026
Beste äußeren Bedingungen bei der sechsten Auflage des KRM (Foto: Floobe Medienproduktion)
6.9.2026
Start in der Kitzbüheler Vorderstadt (Foto: Floobe Medienproduktion)
7.9.2025
Lukas Kaufmann (Foto: Sportograf)
7.9.2025
Sieger KRM2025: Die Titelverteidiger Janine Meyer und Jack Burke (Foto: EXPA/Reinhard Eisenbauer)
7.9.2025
Sieger Jack Burke war zum zweiten Mal der Schnellste (Foto: EXPA/Reinhard Eisenbauer)
7.9.2025
Siegerin Janine Meyer triumphierte zum dritten Mal beim KRM (Foto: EXPA/Reinhard Eisenbauer)
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