Der Giro delle Dolomiti nähert sich in großen Schritten seiner 49. Ausgabe
Immer mehr Pedalritter sind auf den Verkehrsrouten Südtirols unterwegs, genießen die steigenden Temperaturen und die angenehme Sonne. In weniger als 100 Tagen, und zwar vom 13. bis 17. Juli 2026, steigt wieder die beliebte Radrundfahrt durch die Dolomiten. Günstige Teilnahmegebühr bis 19. April.
Ein bunt gemischtes Teilnehmerfeld geniesst das Bergpanorama der Dolomiten (Bilder: Giro delle Dolomiti)
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Der Giro delle Dolomiti ist seit Jahrzehnten ein fixer Bestandteil für passionierte Radsportlerinnen und Radsportler aus allen Teilen der Welt. In Hinblick auf den 49. Giro delle Dolomiti haben die Veranstalter vom ASD Giro delle Dolomiti wieder für Abwechslung gesorgt und ein paar neue Etappen in das fünftägige Programm genommen.
So geht es am Montag, den 13. Juli, schon mit einem Newcomer los. Dann führt der Giro delle Dolomiti von Bozen auf den Niger- und Karerpass. Dort warten die imposanten Berghänge des Rosengarten und Latemars sowie der idyllische Karersee auf die Teilnehmer:innen.
Ein Klassiker steht hingegen am Dienstag auf dem Programm, wenn die Sellaronda gegen den Uhrzeigersinn befahren wird. Mit einer Länge von 107 Kilometern und über 3000 Höhenmetern ist sie gleichzeitig die Königsetappe des diesjährigen Giro delle Dolomiti.
Ganz neues Erlebnis am Mittwoch
Eine besondere, weil völlig neue Etappe wird 15. Juli in Angriff genommen, wie GdD-Präsidentin Bettina Ravanelli erklärt: „Es geht von Bozen nach Klobenstein auf den Ritten. Das Besondere ist, dass die Etappe nur knapp 20 Kilometer lang ist. Viele Teilnehmer haben sich in den vergangenen Jahren gewünscht, dass man an einem Tag auch etwas anderes unternehmen kann, Südtirol hat ja so viel zu bieten. Diese Etappe wird schon gegen Mittag zu Ende sein, sodass man am Nachmittag ein eigenes Programm durchführen kann. Wobei wir natürlich mit verschiedensten Empfehlungen zur Seite stehen werden, damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich nicht den Kopf zerbrechen müssen, was man eventuell tun könnte.“
Am Donnerstag gibt es wieder einen üblichen Giro-Tag. Dann übersiedelt die Radrundfahrt in die Nachbarprovinzen Trentino und Belluno. In der Palagruppe, dem größten Bergmassiv der Dolomiten, werden von Predazzo startend bekannte Pässe wie der Passo Rolle, der Passo Valles und der Passo San Pellegrino in Angriff genommen.
Abgeschlossen wird der 49. Giro delle Dolomiti am Freitag, 17. Juli mit der Attacke auf den Salten. Von der Messe Bozen, die einmal mehr das logistische Zentrum des Giro delle Dolomiti bildet, geht es auf den Tschögglberg, ehe nach der Rückkehr in Bozen die Siegerehrung und Abschlussfeier stattfindet.
Radeln in der Gruppe und knackiges Bergzeitfahren
Die Gesamtsieger werden bei jeder Etappe im Rahmen eines Bergzeitfahrens ermittelt. Nur auf diesen Abschnitten, die üblicherweise zwischen sieben und 15 Kilometern lang sind, wird beim Giro delle Dolomiti die Zeit gestoppt. Auf den restlichen Strecken steht gemeinsames Radfahren ohne Stress und Überanstrengung auf dem Programm, damit das atemberaubende Bergpanorama der Dolomiten in vollen Zügen genossen werden kann. Dieser Formel, die besonders bei Radtouristen beliebt ist, bleiben die Veranstalter des Giro delle Dolomiti treu.

49. Giro delle Dolomiti 13. bis 17. Juli 2026
Etappe 1: Tiers - Karerpass 78,3 km | 1.646 Hm
(Crono: St. Zyprian-Nigerpass 6,9 km | 542 Hm)
Etappe 2: Sellaronda 107 km | 3.102 Hm
(Crono: Kolfuschg - Grödnerjoch 6,3 km | 439 Hm)
Etappe 3: Ritten - Renon 20,5 km | 948 Hm
(Crono: Bozen/Rentsch - Weber im Moos 11,5 km | 791 Hm)
Etappe 4: Passo Rolle - San Martino di Castrozza 88,7 km | 2.492 Hm
(Crono: Bellamonte - Passo Rolle 14,8 km | 570 Hm)
Etappe 5: Mölten - Jenesien 51,3 km | 1.336 Hm
(Crono: Terlan - Verschneid 9 km | 789 Hm)
Gesamtstrecke: 345,8 km | 9.524 Höhenmeter
Summe Crono: 48,5 km | 3.131 Höhenmeter

Sparfüchse sollten sich beeilen
Das Organisations-Komitee rund um Präsidentin Ravanelli kümmert sich in den Vorbereitungen derzeit um den reibungslosen Ablauf der Radrundfahrt: „Wir sind wie gewohnt auf einem guten Punkt und arbeiten schon an der Organisation der einzelnen Etappen, damit immer alles nach Plan läuft. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich bislang eingeschrieben haben, kommen jetzt schon aus verschiedensten Kontinenten. Das freut uns sehr, denn es sorgt für ein bunt gemischtes Teilnehmerfeld, wo verschiedene Kulturen und Sprachen aufeinandertreffen.“
Alle leidenschaftlichen Radfahrerinnen und Radfahrer, die das Erlebnis Giro delle Dolomiti aufsaugen und auch ein paar Euro sparen möchten, sollten sich aber beeilen: Bis zum 19. April beträgt die Teilnahmegebühr für den gesamten Giro delle Dolomiti 600 Euro, ab dem 20. April wird sie um 50 Euro angehoben. Für die Teilnahme an einzelnen Etappen sind hingegen 130 Euro fällig.
Im Preis inbegriffen sind wie gewohnt ein reichhaltiges Startpaket, eine Unfallversicherung, die Verpflegungsstationen entlang der Strecke, ein Mittagessen pro Etappe, der Pannenservice, medizinische Betreuung, Begleitschutz und ein Massage Service in der Messe Bozen.
www.girodolomiti.com
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TIPP: Klimafreundliche Anreise ÖBB
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Vom Datum bis zu den Etappen: Viel Neues beim Giro delle Dolomiti 2026
Quelle: PM/Sportissimus
Artikel vom 14.04.2026
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