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Salzkammergut Trophy Individuell

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Hochkarätiges Rekord-Starterfeld bei Österreichischer Meisterschaft beim RAN

Nach der Corona-bedingten Verschiebung geht es von 18./19. September 2020 nicht nur um den Gesamtsieg, sondern auch um die österreichischen Meistertitel auf der Ultradistanz. 30 Stunden Livestream des Rennens mit bis zu sechs Kameras. Ältestes Team Crataegutt Seniors: Rennrad statt Rollstuhl!

600 km mit 6.000 hm entlang der Grenzen des größten Österreichischen Bundeslandes (Foto: RAN/Steiger)

600 km mit 6.000 hm entlang der Grenzen des größten Österreichischen Bundeslandes (Foto: RAN/Steiger)

600 Kilometer mit 6.000 atem(be)raubenden Höhenmetern sind vom 18. auf den 19. September wieder für Solostarter, 2er- und 3er-Teams mit dem Rad zu bezwingen. Was, wie bei der fulminanten Premiere im Vorjahr, als Saisonauftakt geplant war, wird nun Corona-bedingt im September stattfinden. „Die Situation war nicht leicht, die Planungen für den ursprünglichen Termin waren bereits weit vorangeschritten, doch dann kam das Coronavirus. Wir haben alle Optionen durchgespielt und in Abstimmung mit allen Partnern und Sponsoren haben wir uns dann dazu entschlossen es im Herbst nochmals zu probieren“, so die beiden Organisatoren Georg Franschitz und Christian Troll.

Christoph Strasser an der Spitze des hochkarätigen Starterfeldes
Die Mühen haben sich für das eingespielte Team gelohnt: Über 100 Athleten werden am mittelalterlichen Stadtplatz der Kuenringerstadt erwartet. Rekord! Mit dem sechsfachen Race Across America-Sieger Christoph Strasser steht der aktuell beste „Weitradlfahrer“ der Welt auf der Startliste. Vor wenigen Wochen pulverisierte er seinen eigenen Rekord rund um Österreich (3 Tage, 11 Stunden und 26 Minuten) und beim RAN will er neben dem Gesamtsieg auch den Österreichischen Meistertitel zurückerobern. Verzichten muss der Steirer dabei auf seinen langjährigen Betreuer Florian Kraschitzer. Dieser hat nämlich selbst gemeldet und startet knapp 2:30 h vor ihm. Konkurrenz um den Gesamtsieg wird Österreichs Aushängeschild vor allem mit Robert Müller aus Bayern bekommen. Nach dem Race Around Austria (RAA) bläst der Deutsche zur Revanche. Ein packendes Duell ist hier zu erwarten. Nicht außer Acht lassen darf man aber die weiteren Österreicher Manuel Geyer, Manuel Dickbauer, Philipp Kaider und Dominik Meierhofer. Zudem sind mit den beiden Lokalmatadoren Jürgen Hahn und Georg Prinz sowie Leo Berger und Richard Kuchar vier Top 10-Finisher des Vorjahres am Start.

Auch bei den Damen ist ein spannendes Duell zu erwarten. Anna Kofler, die im August das Rennen um Oberösterreich eindrucksvoll für sich entscheiden konnte, trifft auf Bianca Bischof. Bischof meisterte im Team mit ihrem Lebensgefährten das Abenteuer rund um Österreich bravourös in knapp über drei Tagen. Apropos 2er-Team: Mit dem CLR Sauwald Cofain 699 stehen auch die Sieger der diesjährigen 2er-Teamwertung des RAA in Niederösterreich am Start.

Ältestes Team Crataegutt Seniors: "Rennrad statt Rollstuhl!"
Neben vielen Locals wie beispielsweise dem Chili Fitness Team, die sich im 3er-Team an das Abenteuer RAN wagen, wird mit Spannung der Auftritt der „Crataegutt Seniors 80+“ erwartet. Herbert Lackner, Josef Bichl und Norbert Hager bringen es auf ein unglaubliches Durchschnittsalter von 78 Jahren. Sie werden für die Xundheitswelt ins Rennen gehen und die zweite Auflage am Freitag den 18. September um 16:00 Uhr eröffnen.

Herbert Lackner: "Wir, die Crataegutt Seniors, werden als bei weitem ältestes Team mit dabei sein. Wir sind vor wenigen Tagen zwar jünger geworden, da unser Oldie, Toni Gierer (84), aus privaten Gründen ausfällt. Als Ersatz haben wir den 74jährigen Pepi Bichl aus Ottnang ins Boot geholt. Dadurch sinkt unser Altersschnitt auf nunmehr 78 Jahre. Trotzdem gehören wir der Großvatergeneration an und können nicht um den Sieg mitfahren. Unser Ziel ist es das Rennen zu finishen und das in einer guten Zeit. Vor allem wollen wir eines erreichen, dass wir Vorbildwirkung für alle Senioren erzielen. Wir wollen zeigen, dass man auch in fortgeschrittenem Alter noch Ziele und Visionen haben kann und dass man in der Lage ist diese auch umzusetzen. “Rennrad statt Rollstuhl“ ist unser Motto!

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Herbert Lackner beim Streckenstudium in der Kalten Kuchl (Foto: Herbert Lackner)

Wer uns darüber hinaus noch eine kleine Freude machen möchte, unterstützt unsere Charity Aktion, die wir zu Gunsten von World Bicycle Relief durchführen. Diese Organisation versorgt afrikanische Kinder und Schüler mit Fahrrädern, die in der Region hergestellt werden und die den Kids den oft sehr langen und mühsamen Schulweg verkürzen!"

Nähere Infos unter www.crataeguttseniors-80plus.at.

RAN setzt mit Livestream neue Maßstäbe
Die Coronavirus-Pandemie und die derzeitige Situation änderte zwar nichts am Rennmodus (Einzelstart – alle zwei Minuten geht ein Teilnehmer ins Rennen), sehr wohl aber an der Abwicklung. Während das Racebriefing online stattfindet, Abstandsregeln und teilweise Schutzmaskenpflicht bei Check-In und technischer Abnahme der Räder und Begleitfahrzeuge bestehen, wird es am Veranstaltungsgelände keine Zuschauerflächen geben. „Wir möchten hier zum Schutz der Teilnehmer, Mitarbeiter und Zuseher kein Risiko eingehen. Wir werden aber die Bühne um 90° Richtung Stadttor drehen, sodass aus den Schanigärten der ansässigen Gastronomie wie dem Brauhotel Weitra die Möglichkeit besteht die Starts und Zielankünfte zu verfolgen“, so die beiden Veranstalter.

Das Rennen kann aber dennoch live verfolgt werden, denn in Kooperation mit dem Sportland Niederösterreich setzen die Veranstalter neue Maßstäbe: Erstmals wird ein derartiges Rennen live im Internet übertragen. „Die Herausforderung bei so einem langen Rennen ist mit Sicherheit, viele attraktive Inhalte zu präsentieren. Wir haben hier keine Mühen gescheut und werden neben Livebilder vom Start- und Zielort in Weitra und vom Hotspot Semmering mit drei mobilen Kameras das Renngeschehen auf den 600 Kilometern begleiten. Interessante Studiogäste wie z.B. Alexandra Meixner, die während des Rennens Einblicke in die Welt des Ultrasports geben wird, bieten den Zusehern interessante Hintergrundinfos in den 30 Stunden Sendezeit. Natürlich wird es auch heuer wieder die Möglichkeit geben, alle StarterInnen interaktiv mittels Live-GPS-Tracking zu verfolgen. Alle Infos dazu gibt es dann ab nächster Woche auf unserer Website www.ran-bike.at bzw. auf Facebook und Instagram“, so Georg Franschitz.

Das mit Highlights bepackte Race Around Niederösterreich ist somit 2020 eines der wenigen Radsportveranstaltungen in diesem Jahr überhaupt! „Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir mit der Stadtgemeinde Weitra, der Xundheitswelt mit all ihren Betrieben wie z.B. dem Brauhotel Weitra und Raiffeisen Partner an unserer Seite haben, die seit der ersten Stunde an unser Vorhaben geglaubt haben. Das RAN ist ein großes Abenteuer und wir freuen uns, auf eine großartige zweite Auflage,“ so Christian Troll abschließend.

Zeitplan 2. Race Around Niederösterreich

Freitag, 18.09.2020
15:45 Uhr Beginn Liveübertragung
16:00 Uhr Start Einzelfahrer Gruppe 1 (ab 24,5 h geschätzter Rennzeit)
18:00 Uhr Start Einzelfahrer Gruppe 2 (bis 24 h geschätzter Rennzeit)
20:00 Uhr Start 2er-Teams
21:00 Uhr Start 3er-Teams

Samstag, 19.09.2020
ab 12:00 Uhr Zielankünfte
22:00 Uhr Zielschluss
anschl. Siegerehrungen

Zahlen, Daten und Fakten RAN im Überblick
Race Around Niederösterreich (RAN)
Start-/Zielort: Weitra, im Herzen der Xundheitswelt
Datum: 18./19. September 2020
600 km mit 6.000 Höhenmeter nonstop im Uhrzeigersinn rund um Niederösterreich

Artikel vom 12.09.2020

 

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Race Around Niederösterreich, Highlights ORF Sport Plus
04.05.2019

 

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