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Race Around Austria: Die Ultracycling-Weltmeisterschaft ist gestartet

Am 11. August 2025 um 20:30 Uhr gingen die ersten Fahrer:innen von der Startrampe in St. Georgen im Attergau ins Rennen. Bei der Umfahrung Österreichs im Uhrzeigersinn - gleichzeitig 1. Ultra-WM in Österreich - stehen nicht weniger als 2.200 Kilometer und 30.000 Höhenmeter am Programm.

Elena Roch fährt von der Startrampe (Foto: RAA/Martin Granadia)

Elena Roch fährt von der Startrampe (Foto: RAA/Martin Granadia)

Bei den Damen zählt die in Innsbruck lebende Niederösterreicherin Elena Roch, im Vorjahr auch RAA-Gesamtsiegerin, zu den großen Medaillenhoffnungen. Zusätzliche Motivation brachte der Start Montag Abend, als sie ihren 32. Geburtstag feierte. "Die Vorbereitungen sind sehr gut gelaufen. Ich bin heuer schon tolle Rennen gefahren, das Highlight bisher war sicher der EM-Titel beim Race Around Niederösterreich. Dass wir erstmals in Österreich eine Ultracycling-WM haben ist für mich eine super Möglichkeit. Ich werde von sechs Betreuern in den nächsten Tagen unterstützt und will mein Bestes geben. Aber die Konkurrenz bei den Damen ist heuer sehr stark", sagt amtierende Europameisterin aus Niederösterreich, die angesprochen auf die tropische Hitze in den nächsten Tagen meint: "Ich kann mit kühleren Temperaturen sicher besser umgehen. Aber im Vorjahr war es auch extrem heiß. Wir alle müssen die Bedingungen so nehmen, wie sie nun mal sind."

Für Spannung im Damenfeld ist gesorgt - es kommt zu einer Neuauflage des Damenduells von 2024: Die Deutsche Tina Büttner finishte das RAA im Vorjahr nur eine knappe halbe Stunde hinter Roch als Zweite. Damit konnte auch sie, heuer bereits Siegerin des Race Across The Alps, die schnellste Herrenzeit unterbieten. "Das wird heuer wieder ein heißes Duell", freut sich Elena Roch.

Ebenfalls bereits auf der Strecke ist die Innsbruckerin Alexandra Podpeskar, heuer beim Race Across The Alps hinter Büttner Zweite.

LIVE-TRACKING:
race.perfect-tracking.com/race/raa2025/live

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Mitfavoritin Tina Büttner fährt in die erste Nacht (Foto: RAA/Anze Furlan)

AUT vs GER
Österreich gegen Deutschland - der Klassiker bahnt sich auch im Herrenfeld an. Ein Lokalmatador aus dem Mühlviertel und der amtierende Salzburger Europameister sind die großen rot-weiß-roten Hoffnungen für die Ultracycling-WM. Michael Hofer und Dominik Meierhofer sollen gegen die "deutsche Übermacht" in Form von Rainer Steinberger und Sebastian Mayr die Kohlen aus dem Feuer holen.

Die rot-weiß-roten WM-Favoriten
Der 42-jährige Julbacher Michael Hofer zählt zu den besten "Weitradlfahrern" in Österreich. "Die Weltmeisterschaft im eigen Bundesland zu haben ist ein Traum und eine Bereicherung für die Veranstaltung. Das RAA bietet immer eine tolle Stimmung, coole Leute und ein Erlebnis für alle Aktive und Betreuer", sagt Michael. In diesem Jahr fuhr er zwei Rennen: Beim Race Around Niederösterreich gewann er die unsupported-Wertung und das 24h-Rennen in Grieskirchen beendete er ebenso als Sieger. Am 12.8. um 8:30 Uhr ging Hofer im zweiten Startblocks ins Rennen.

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Michael Hofer vor dem RAA (Foto: sportshot.de)

Dienstag Abend um 20:30 Uhr folgt der letzte WM-Startblock, u.a. mit Dominik Meierhofer, Frederic Pasqualini, Rainer Steinberger und Sebastian Mayr.

Für Dominik Meierhofer, im Vorjahr Dritter beim Race Across America, verlief die bisherige Saison perfekt: Bei einem Start - bei der Europameisterschaft im Zuge des Race Around Niederösterreich - holte er einen prestigeträchtigen Sieg. "Ich würde sagen, die Saison ist bisher sehr gut gelaufen. Jetzt freue ich mich riesig auf das RAA und die Weltmeisterschaft. Ich habe sehr gut trainiert und bin heiß auf das Rennen", sagt der Salzburger. An das RAA hat er sehr gute Erinnerungen: 2019 gewann er das RAA 1500, 2022 wurde er Dritter beim RAA Extreme über rund 2.200 Kilometer und 30.000 Höhenmeter rund um Österreich und 2023 gewann er auch die RAA Challenge, die 560 Kilometer rund um Oberösterreich führt. "Somit fehlt mir eigentlich nur noch der Sieg beim RAA Extreme und damit der Weltmeistertitel", sagt Dominik, der vor allem in seiner Heimat Kuchl, wo auch die Strecke durchführt, auf viele Fans hofft.

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Dominik Meierhofer am Weg zum EM-Titel 2025 (Foto: RAN/Martin Steiger)

Nicht zu unterschätzen ist auch der Tiroler Frederic Pasqualini, bereits dreimal am Podium des Race Across The Alps und 2022 Staatsmeister im Ultracycling.

Der Deutsche Rainer Steinberger zählt ebenfalls zu den großen Gold-Favoriten. Im Vorjahr holte er sich beim Race Around Poland über 3.600 Kilometer mit neuem Streckenrekord seinen ersten Weltmeistertitel. 2021 kürte er sich bereits zum Ultracycling-Europameister und gewann im selben Jahr auch das Race Around Austria. "Das RAA ist heuer mein absoluter Saisonhöhepunkt. Logisch bin ich da etwas angespannt, denn 2.200 Kilometer und 30.000 Höhenmeter fährt man nicht jeden Tag. Mein Team und ich freuen uns riesig auf das Rennen", sagt der 49-jährige aus der Oberpfalz. Was die Konkurrenz betrifft, meint er: "Die Gegner kann ich nicht beeinflussen und ich kehre lieber vor meiner eigenen Tür. Denn beim Ultracycling ist man selbst sein größter Konkurrent. Deshalb ist es auch mein Ziel, gemeinsam mit meinem Team das Beste zu geben und wenn möglich meine Bestzeit hier zu unterbieten."

Steinbergers Landsmann Sebastian Mayr (Vorjahressieger) gilt ebenfalls als Medaillenkandidat.

Deutscher Priester mit "Einradeln" zum Papst
Der katholische Priester Pawel Nowak aus Bremen - Fan von Tagej Pogacar mit Original-Rennrad des Slowenen - startete im rosa Giro-Outfit in sein erstes Race Around Austria. Noch letzte Woche sorgte der 39-Jährige für Schlagzeilen, als er nach einer 1.600 Kilometer langen Radfahrt von Deutschland bis Rom über 6.000 Euro für einen wohltätigen Zweck für ein Kinderhospiz sammelte. Vergangenen Mittwoch wurde der "Rennrad-Priester" schließlich von Papst Leo zu einer Generalaudienz begrüßt.

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Der radelnde Priester Pawel Nowak (Foto: Martin Granadia)

Am 13.8. wird es dann für die ersten Starter des RAA 1.500 sowie für die Damen der Challenge rund um Oberösterreich sowie die Teams des RAA Extreme ernst. Dabei starten auch zwei Race Across America-erprobte Radfahrer im Zweierteam: der zweifache RAAM-Zweite Lukas Kaufmann und der Steirer Markus Brandl. "Markus hat mich vor kurzem angerufen und gefragt, ob ich mit ihm fahren will. Ich habe sofort zugesagt. Im nächsten Jahr möchte ich unbedingt beim RAA und der Weltmeisterschaft als Solo-Fahrer mitfahren. Da passt es super, dass ich nach 2020 und 2021 erneut die schönste Strecke der Welt besichtigen kann", freut sich Kaufmann.

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Jeder Finisher wird in St. Georgen im Attergau wie ein Sieger gefeiert (Foto: Martin Granadia)

Race Around Austria 2025
Die 17. Auflage des Race Around Austria läuft von 11. bis 17. August 2025. Mehr als 150 Teilnehmer:innen haben sich für die verschiedensten Bewerbe angemeldet: für die 560 Kilometer lange CHALLENGE rund um Oberösterreich, wo es auch eine unsupported-Wertung gibt, und natürlich für das klassische Race Around Austria, das im Uhrzeigersinn rund um Österreich verläuft. Auf einer Streckenklänge von 2.200 Kilometern warten auf die Starter:innen 30.000 Höhenmeter, gleichzeitig wird auf der Extremstrecke die 1. Ultracycling-Weltmeisterschaft in Österreich ausgetragen.

www.racearoundaustria.at

Text: RAA Medienservice/Martin Roseneder/radmarathon.at

Artikel vom 12.08.2025

 

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