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Paez und Morath sind die strahlenden Sieger des Dolomiti Superbike

Fast 3000 BikerInnen aus 41 Nationen in der Dolomitenregion 3 Zinnen: Der Vorjahressieger aus Kolumbien und die Europameisterin aus Deutschland haben am 8. Juli 2023 bei Kaiserwetter den 28. Dolomiti Superbike gewonnen. Die Südtiroler Fabian Rabensteiner und Agnes Tschurtschenthaler belegten jeweils den 2. Platz.

Sieger 123 km Leonardo Paez holt sich den fünften Triumph in Niederdorf (Foto: Wisthaler)

Sieger 123 km Leonardo Paez holt sich den fünften Triumph in Niederdorf (Foto: Wisthaler)

Leonardo Paez und der Dolomiti Superbike – das ist eine von Erfolg gekrönte Legendengeschichte. Zum fünften Mal triumphierte der Kolumbianer, der dieser Tage seinen 41. Geburtstag feiern wird, beim Marathon-Klassiker in der Dolomitenregion 3 Zinnen. Dabei lagen zunächst andere Rennfahrer auf der 123 Kilometer langen Distanz mit 3400 Höhenmetern vorne. Bei knapp Hälfte der Strecke befand sich der Südamerikaner auf Rang sechs und hatte zwei Minuten Rückstand auf Juri Ragnoli aus Brescia.

Am Haunold und somit nach einer Renndauer von drei Stunden hatte Paez den Rückstand halbiert und fuhr in einer starken Verfolgergruppe, der unter anderen Martin Stosek aus Tschechien, sowie die „Azzurri“ Diego Rosa, Fabian Rabensteiner und Lorenzo Samparisi angehörten. Die Würfel fielen, wie schon so oft beim Dolomiti Superbike, auf den Plätzwiesen, wo Paez die entscheidende Attacke setzte und fast eine Minute auf die Verfolgergruppe herausholen konnte. Diesen Vorsprung verteidigte er in der Folge und überquerte nach 4:37.39 Stunden als Sieger die Ziellinie. Den Sprint um den zweiten Rang entschied Fabian Rabensteiner für sich, der Martin Stosek knapp das Nachsehen gab. Der Villanderer setzte auf der letzten Abfahrt alles auf eine Karte und gewann schlussendlich mit hauchdünnem Vorsprung.

Sieger Leonardo Paez: „Es ist immer wieder etwas Besonderes den Dolomiti Superbike zu bestreiten und es freut mich sehr, dass ich gewonnen habe. Komplimente an meine Gegner, die am Anfang ein sehr hohes Tempo gegangen sind und ich hatte Mühe, ihnen zu folgen. Mit Fortdauer des Rennens bin ich ihnen dann immer näher gekommen und am Ende konnte ich sie auf den Plätzwiesen abhängen. Danke an die Veranstalter, an mein Team und meine Familie, die mich immer sehr unterstützt.“

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Top5 Podium Men Elite (Foto: Jens Voegele)

Adelheid Morath feiert einen Start-Ziel-Sieg
Bei den Frauen setzte sich in der Eliteklasse, die auf der mittleren Distanz mit einer Länge von 85 km mit 2360 Höhenmetern unterwegs war, Adelheid Morath durch. Die 38-Jährige aus Stegen im Schwarzwald ging volles Risiko und machte an der Spitze ordentlich Dampf. Die amtierende Europameisterin baute ihren Vorsprung sukzessive aus und gewann die 28. Ausgabe des Südtiroler Klassikers mit einer Zeit von 3:46.04 Stunden. Überraschend auf den zweiten Platz fuhr Agnes Tschurtschenthaler vor. Die Sextnerin war nicht mit den Elitefahrerinnen gestartet, sondern zehn Minuten später mit dem Feld. Mit einer Nettozeit von 3:52.39 Stunden stach die ehemalige Weltklasse-Leichtathletin die Top-Bikerinnen aus und profitierte auch von einem „Umweg“, den die Verfolgerinnen von Morath fahren mussten, weil sie eine Abzweigung verpasst hatten. Platz drei ging an Costanza Fasolis aus Turin, die ebenfalls nach vorne preschte, weil Athletinnen wie Vorjahressiegerin Claudia Peretti einmal falsch abgebogen waren. Fasolis „finishte“ in 3:53.02 Stunden.

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Siegerin 85km Adelheid Morath (Foto: Wisthaler)

Statement der Gewinnerin: „Nach dem zweiten Rang im Vorjahr hatte ich mit dem Dolomiti Superbike noch eine Rechnung offen. Ich hatte sehr gute Beine und habe voll riskiert, alles auf eine Karte gesetzt und bin allein mein Tempo gegangen. Am Ende hat es sich voll ausgezahlt und ich freue mich natürlich, dass ich diesen Klassiker in den Dolomiten auf Platz eins beendet habe.“

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Top5 Podium Women Elite (Foto: Jens Voegele)

Bei den Männern heißt der Sieger auf den 85 km Lorenzo Trincheri. Der U23-Fahrer aus Ligurien gewann mit einer Zeit von 3:17.32 Stunden und verwies Christian Cominelli (Brescia/3:18.47 Stunden) und den in Antholz lebenden Belgier Roel Paulissen (3:20.26) auf die Ehrenplätze.

Ein Südtiroler Sieg über 60 Kilometer
Zur Austragung kam beim 28. Dolomiti Superbike auch die klassische Distanz über 60 Kilometer und 1570 Höhenmeter. Hier triumphierte bei den Männern Klaus Fontana aus Olang, für den die Stoppuhr nach 2:21.07 Stunden stehenblieb. Der zweite Platz ging an einen österreichischen Biker, und zwar an Daniel Webhofer aus Strassen, während sich der Gsieser Benjamin Schwingshackl über den dritten Rang freuen durfte (2:22.28). Bei den Frauen wiederholte die Polin Anna Urban ihren Vorjahressieg. Dieses Mal setzte sich die 43-Jährige aus Lodz in 2:59.09 Stunden durch und blieb knapp unter der magischen 3-Stunden-Marke. Zwei Südtirolerinnen, nämlich Daniela Brugger (Toblach) und Hannah Wiesthaler (Innichen) komplettierten das Stockerl. Als Siegerin der 123-km-Distanz der Frauen trug sich Greta Recchia aus Fondi in die Annalen des 28. Dolomiti Superbike ein.

Ergebnisse
123 km Overall Elite Men
1. Leon Hector Leonardo Paez 4:37:39,6 (COL)
2. Fabian Rabensteiner 4:38.34,5 (ITA)
3. Martin Stosek 4:38:34,6 (CZ)
4. Lorenzo Samparisi 4:38.35,5 (ITA)
5. Diego Rosa 4:38:41,7 (ITA)

85 km Overall Elite Women
1. Adelheid Morath 3:46:04,1 (GER)
2. Agnes Tschurtschenthaler 3:52:39,2 (ITA)
3. Costanza Fasolis 3:53:02,4 (ITA)
4. Irina Luetzelschwab 3:54:20,4 (CH)
5. Sandra Mairhofer3:54:20,7 (ITA)

85 km Overall Elite Men
1. Lorenzo Trincheri 3:17:32,5 (ITA)
2. Cristian Cominelli 3:18:47,9 (ITA)
3. Roel Paulissen 3:20.26 (BEL)
4. Andrea Candeago 3:21:18,1 (ITA)
5. Michele Guadagnini 3:22.12 (ITA)

60 km Overall Men
1. Klaus Fontana 2:21:07,7 (ITA – Torpado Südtirol)
2. Daniel Webhofer 2:21:34,9 (ITA – dolomite.bike)
3. Benjamin Schwingshackl 2:22:28,1 (ITA)
4. Philipp Plunger 2:23:42,4 (ITA – Martini Team)
5. Alberto Magnani 2:23:44,2 (ITA)

60 km Overall Women
1. Anna Urban 2:59:09,6 (POL)
2. Daniela Brugger 3:05:34,3 (ITA)
3. Hannah Wiesthaler 3:08:56,4 (ITA – Team Eirisch Grill)
4. Andrea Brugger 3:14:50,3 (ITA)
5. Sophie Auer 3:15:18,5 (ITA)

In der Gravelbike-Wertung holte sich der Österreicher Christoph Soukup auf der 123km-Distanz in 5:13.21 Stunden überlegen den Sieg.

Alle Ergebnisse auf
www.datasport.com/
live/ranking/?racenr=25301


Junior Trophy als Schlussakt
Über 250 Kinder und Jugendliche haben am Sonntag an der Junior Trophy auf einem Rundkurs in Niederdorf teilgenommen, die traditionsgemäß den Dolomiti Superbike abschließt.

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Junior Trophy (Foto: YAK Agency)

Termin 2024
„Wir haben zwei tolle Tage im Zeichen des MTB-Sports erleben dürfen mit sportlichen Top-Leistungen. Es dürfen sich jedoch alle als Sieger fühlen, die die Strapazen dieses Rennens auf sich nehmen und erfolgreich beenden. Wir möchten uns bei allen bedanken, die dieses Event möglich machen – zum einen unsere Partner und Sponsoren, zum anderen die vielen, vielen Helferinnen und Helfer. Sie sind das Herzstück unserer beliebten Veranstaltung, die sich langsam, aber sicher dem 30er nähert. Leider gab es heuer einen schweren Sturz. Wir wünschen dem Verunglückten, dass er sich rasch erholt und alles erdenklich Gute“, sagten die Veranstalter abschließend. Der 29. Dolomiti Superbike findet am Samstag, 13. Juli statt.

Text: PM/Sportissimus

Artikel vom 10.07.2023

 

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