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Salzkammergut MTB Trophy

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Valentin Zeller Vize-WM beim Glockner Man

Nach 38 Stunden und 16 Minuten kommt Zeller als Zweiter ins Ziel. Regen war ständiger Begleiter beim 11. Glockner Man, der 4. Ultra Radmarathon Weltmeisterschaft.

Egal ob Tag oder Nacht – beim Glockner Man gibt’s keine Pause (Fotoquelle: Regina Stanger)

Egal ob Tag oder Nacht – beim Glockner Man gibt’s keine Pause (Fotoquelle: Regina Stanger)

1025 km und 15.743 Höhenmeter – das sind die Eckdaten der 4. Ultra Radmarathon Weltmeisterschaft beim 11. Glockner Man. Gestartet wurde am 5. Juni um 12 Uhr im Schwarzl Freizeitzentrum in Graz. 23 Einzelstarter (und 3 Teams) nahmen die Ultra-Strecke in Angriff – darunter gleich drei Weltmeister: der Bad Ischler Valentin Zeller (2004: 37 Stunden und 45 Minuten), der Schweizer Daniel Wyss (2005: 36 Stunden 23 Minuten) der Steirer Christoph Strasser (2007: 36 Stunden und 19 Minuten).

Glockner Man kennt keine Gnade: viel Regen, enormer Wettkampfgeist
Gleich zu Beginn setzte sich Valentin Zeller gemeinsam mit dem Schweizer Daniel Wyss und dem Deutschen Bernhard Steinberger an die Spitze. „Es wurde von Anfang an Gas gegeben – jeder wollte schauen, was der andere draufhat“ erzählt Valentin, der 30-jährige Bad Ischler. Speziell Zeller und Wyss haben hier Tempo gemacht. Die Strecke führte über die Soboth nach Kärnten. Bis zum Großglockner, sprich dem Hochtor (mit 2503 Metern Seehöhe der höchste Punkt der Durchzugsstraße an der Grenze von Kärnten zu Salzburg) hat es durchgehend geregnet! Bis dorthin waren es für Valentin immerhin 16 Stunden!

Aus 3 mach 3 x 1
Viele Stunden fuhr das Dreiergespann Zeller, Wyss und Steinberger gemeinsam an der Spitze, doch beim Anstieg zum Hochtor fiel die erste Vorentscheidung. Dort konnte sich Wyss von Zeller und Steinberger absetzen. Doch auch Steinberger musste sich eine kurze Pause gönnen und so fuhr ab diesem Zeitpunkt jeder für sich.

Der Dauerregen zehrte an der Substanz. Zeller gönnte sich dennoch keine Pause, außer einen schneller Kleiderwechsel. In der Nacht stellte sich kurzzeitig zwischen 2 und 4 Uhr wieder die „typische“ Müdigkeit ein, doch an Schlaf war selbstverständlich nicht zu denken. Im Laufe des nächsten Tages wurde der Regen etwas seltener.

Kampf gegen die Höhenmeter
Im späteren Rennverlauf war die Windische Höhe in Kärnten ein schwieriger und steiler Streckenabschnitt – doch auch diese bewältigte Zeller am Nachmittag des 6. Juni nach etwas mehr als 28 Stunden um 16:25 Uhr. Auch die Soboth verlangte dem Extremradler noch einmal alles ab – hier ging es rund 10 km bergauf – mit Steigungen zwischen 10 und 15 %. Um 2.16 Uhr, nach 38 Stunden und 16 Minuten, fährt Zeller am Zielort, dem Schwarzl Freizeitzentrum bei Graz, ein. Betreut wurde Valentin von einem 3-köpfigen Team, das den Extremradfahrer Nonstop begleitet hat. Am 20./21. Juni wartet noch das Race Across The Alps mit rund 525 km und mehr als 12.000 Höhenmetern.

Die Platzierung
1. Platz: Daniel Wyss (Schweiz): 37 Stunden 4 Minuten
2. Platz: Valentin Zeller (AUT): 38 Stunden 16 Minuten
3. Platz: Bernhard Steinberger (D): 40 Stunden 10 Minuten
Der weitere Favorit Christoph Strasser musste das Rennen vorzeitig aus gesundheitlichen Gründen beenden.

Artikel vom 10.06.2008

 

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