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St. Pöltner Radmarathon

Hermann Pernsteiner gewinnt VAUDE Trans Schwarzwald

Premierensieg beim MTB-Etappenrennen, Christoph Soukup am Podest. Damensiegerin Elisabeth Brandau. Alexander Gehbauer gewinnt die 1. Etappe und ist für die Olympischen Spiele in Rio vorbereitet.

Alexander Gehbauer beim Zieleinlauf der ersten Etappe (Foto: Ralf Pfründer/Sauser)

Alexander Gehbauer beim Zieleinlauf der ersten Etappe (Foto: Ralf Pfründer/Sauser)

Auf der letzten Etappe ließ Hermann Pernsteiner (Team Centurion VAUDE) bei den Herren ebenso wenig anbrennen wie Elisabeth Brandau (EBE Radon Racing Team) bei den Damen, die damit beide ihre Premierensiege bei der VAUDE Trans Schwarzwald feierten.

Strahlender Sonnenschein und viele Zuschauer empfingen am Sonntagmittag die Finisher der elften VAUDE Trans Schwarzwald auf dem höchsten Punkt des Schwarzwalds, dem Feldberg. Schnellster von ihnen war nach fünf harten Renntagen, 412 Kilometern und 11.800 Höhenmetern auf dem Weg von Offenburg in den Hochschwarzwald der mitfavorisierte Hermann Pernsteiner, der bereits vor drei Wochen die Bike Transalp für sich entschieden hat und seine bestechende Form bis zu diesem Rennen erfolgreich Form konservieren konnte. Dem jungen Österreicher vom Team Centurion VAUDE reichte auf der letzten Etappe von Murg hinauf auf den Feldberg der dritte Platz in der Tageswertung, um sein Führungstrikot erfolgreich zu verteidigen. Seine Fahrzeit betrug für die gesamte Distanz 16:54:44 Stunden und er hatte damit einen Vorsprung von 3:40 Minuten auf seine Verfolger. Seinen ersten ersehnten Etappensieg bei der diesjährigen VAUDE Trans Schwarzwald sicherte sich Simon Stiebjahn vom Team Bulls in 2:37:30 Stunden, womit er sich in der Gesamtwertung noch auf den zweiten Platz nach vorne schieben konnte, da der bisherige Gesamtzweite Christoph Soukup (Team Texpa-Simplon) als Tagesvierter wertvolle Sekunden auf der Finaletappe einbüßte. Etappenzweiter auf dem Feldberg wurde der im Verlauf der Woche immer besser in Tritt kommende Schweizer Fabian Giger (Kross Racing Team), der damit knapp hinter dem Vorjahressieger Markus Kaufmann (Team Centurion VAUDE) auf dem fünften Gesamtrang landete.

Bei den Frauen gelang es Elisabeth Brandau vom EBE Radon Racing Team souverän ihre Gesamtführung zu verteidigen und hat mit vier von fünf möglichen Etappensiegen ihre Dominanz bei der VAUDE Trans Schwarzwald 2016 eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dem Etappensieg auf der prestigeträchtigen Finaletappe hinauf auf den Feldberg musste sie allerdings Jacqueline Dietrich vom Team Stuttgart überlassen, die von Beginn an das Rennen dominierte und in 3:18:16 Stunden mit 4:18 Minuten Vorsprung ihren ersten Etappensieg feiern durfte. Auf dem dritten Tagesrang brachte Hielke Elferink (Team Craft Rocky Mountains) ihren zweiten Platz in der Gesamtwertung sicher unter Dach und Fach. Mit einem Rückstand von über 38 Minuten auf Brandau lag Elferink am Ende weitere 41 Minuten vor der Gesamtdritten Andrea Waldis (Luna Pro Team) aus der Schweiz.

Damit geht nach fünf Renntagen und traumhaften äußeren Bedingungen das spektakuläre Mountainbike-Etappenrennen VAUDE Trans Schwarzwald zu Ende. Von den ursprünglich 413 in Offenburg gestarteten Bikerinnen und Bikern aus der ganzen Welt konnten letztendlich 380 ihr wohl verdientes Finishershirt auf dem Feldberg in Empfang nehmen.

Alle Ergebnisse
auf www.abavent.de/anmeldeservice/vaudetransschwarzwald2016/ergebnisse.

Fotos und Videos
auf de.trans-schwarzwald.de/presse-mediathek.

Soukup auf dem Podest bei der Vaude Trans Schwarzwald
Früher als ein eher familiäres nationales Etappenrennen bekannt, entwickelte sich die Vaude Trans Schwarzwald in den letzten Jahren vor allem auf sportlicher Ebene zu einer internationalen und extrem gut besetzten Veranstaltung. Das Team TEXPA-SIMPLON ging mit vier Fahrern an den Start, um sich auf den fünf Etappen von Offenburg bis auf den Feldberg mit der starken Konkurrenz zu messen.

Für Christoph Soukup verlief die erste Etappe nicht ganz nach Wunsch. Zwar war der neunte Platz ein gutes Resultat, aber noch nicht ganz das, was man ihm im Vorfeld zugetraut hatte. Am nächsten Tag zeigte er jedoch seine Klasse und fuhr mit Rang drei gleich aufs Podest. Mit den Plätzen vier und drei und den beiden folgenden Etappen bestätigter seine Form und lag nun sogar in der Gesamtwertung auf Rang zwei, aber mit nur eine Sekunde Vorsprung auf Simon Stiebjahn auf Platz drei. Auf der finalen Etappe mit Zielankunft auf dem Feldberg schien dann der erhoffte Podestplatz zwischenzeitlich in Gefahr, als er am Hinterrad Luft verlor. Glücklicherweise war zu diesem Zeitpunkt Uwe Hardter ebenfalls vorne dabei und konnte sofort aushelfen. So verlor Soukup relativ wenig Zeit, musste aber dennoch eine Lücke von knapp einer Minute nach vorne alleine zufahren. Dies gelang ihm auch, jedoch fehlten ihm dadurch wohl die entscheidenden Körner, um auf den letzten Kilometern nochmal in dem Kampf um den Tagessieg eingreifen zu können. Mit Platz vier in der Tageswertung sicherte er sich aber den dritten Platz in der Gesamtwertung und konnte so einen der größten Erfolge der Saison einfahren.

Alexander Gehbauer siegt auf der 1. Etappe des Trans Schwarzwald Etappenrennen
Alexander bestritt dieses international sehr gut besetzte Etappenrennen (Kagetorie S 2) als letzte Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Rio unmittelbar nach der Rückkehr von seinem Höhentrainingslager am Teide auf Teneriffa.

Alexander in seiner Analyse des Rennens: “Es ist sehr positiv, wenn sich das gute subjektive Gefühl auch in der Auseinandersetzung mit anderen Weltklasseathleten bestätigt und in einem Ergebnis Ausdruck findet. Ich habe jetzt Fakten und weiß wo ich stehe – das erleichtert ungemein und nimmt viel Druck weg! Ich habe am Teide sehr hart gearbeitet und habe in den 3 Wochen knapp 60.000 Höhenmeter absolviert. Mit meinem Vater habe ich dort auch unvorstellbar harte Einheiten am Berg beim Nachfahren hinter dem Auto absolviert. Ich bin absolut an meine Grenzen gegangen. Es ist schön zu sehen, dass die Früchte jetzt kommen! Ein so perfektes Trainingslager unter derart idealen Bedingungen habe ich vorher noch nicht absolvieren können.”

Alexander hat noch die 2. Etappe der Trans Schwarzwald bestritten, dann aber frühzeitig den Bewerb verlassen, da er am Freitag bereits mit dem Team nach Rio geflogen ist um sich in Brasilien optimal zu akklimatisieren und für sein Rennen am 21.8. vorzubereiten. In diesem Zusammenhang möchte sich Alexander schon jetzt für die perfekte Vorbereitung und Organisation der Olympiareise bei allen Verantwortlichen und allen Beteiligten bedanken! Ein herzliches “Danke” gilt auch allen Unterstützern und Sponsoren, die das letzte Trainingslager möglich machten und zur Optimierung des Wettkampfmaterials beitrugen! Ohne sie wäre alles nicht möglich!

Artikel vom 15.08.2016

 

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