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Die Highlander 2018 sind gekürt: Laila Orenos und Mathias Nothegger gewinnen

Punkt sechs Uhr früh machten sich Sonntag, 12. August 2018, über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 19 Nationen in Hohenems auf den Weg, Vorarlberg zur erkunden. Der Highlander-Radmarathon ist die größte Radsportveranstaltung in der Bodensee-Region. Ideale Wetterbedingungen versprachen landschaftlich unvergessliche Eindrücke.

Vorarlberg von der härtesten und schönsten Seite (Foto: Boeckle)

Vorarlberg von der härtesten und schönsten Seite (Foto: Boeckle)

Die Menge war nicht enden wollend und zog sich wie ein breites Band von Dornbirn hinauf auf das Bödele. 187 km und 4.040 Höhenmeter mussten die Teilnehmer bewältigen und das Tempo der Führungsgruppe war ambitioniert. Es ging durch den Bregenzerwald auf den 1.690 m hohen Hochtannberg-Pass. Von dort verlief die Strecke weiter über Lech und den Flexenpass (1.810). Weiter durch das Klostertal nach Bludenz und dann Richtung Faschinajoch (1.513) und das Furkajoch (1.756) zurück nach Hohenems. Auch in diesem Jahr war der Aufstieg ins Großwalserstal die Schlüsselpassage. Der spätere Sieger, der Bregenzer Mathias Nothegger, verschärfte das Tempo und setzte sich deutlich ab. Er überquerte die Ziellinie nach 5:11:51 Stunden. Neben dem Highlander-Titel sicherte er sich auch den Vorarlberger Radmarathon-Landesmeister. Zweiter wurde Florian Vrecko (GER, 5:17:40) vor Andreas Lenz (GER, 5:19:54)

Bei den Damen sicherte sich die Schweizerin Laila Orenos in 5 Stunden 51 Minuten und 39 Sekunden erstmals die begehrte Highlander-Trophäe. Rang zwei ging an Isabell Vogel (GER, 6:24:25) vor Birgit Jehle (GER, 7:03:43).

Erstmalige Straßensperre des Furkajochs wichtig
In Abstimmung mit der Verkehrsrechtsabteilung des Landes, der Bundespolizei und der Gemeinde Laterns wurde der Abschnitt vom Furkajoch bis nach Innerlaterns für andere Verkehrsteilnehmer erstmals gesperrt. Zudem wurde die Zeitnehmung von Innerlaterns bis Ortsanfang Muntlix ausgesetzt und für dieses Teilstück eine Mindestzeit von 14 Minuten vorgeschrieben. „Beide Maßnahmen zusammen haben eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit, sowohl der Teilnehmer des Highlander-Radmarathons als auch der anderen Verkehrsteilnehmer gebracht.“ So OK-Chef Herbert Benzer.

Astrid Schartmüller und Alexander Steffens gewinnen „kleine Tour“
Die „kleine“ Tour Rund um Vorarlberg, sie ist bis zur Abzweigung ins Großwalsertal ident mit dem Highlander, aber mit 146 km und 2.400 Höhenmeter immer noch eine ordentliche Herausforderung, gewann die Deutsche Astrid Schartmüller (4:35:47) nach 2012 zum zweiten Mal. Rang zwei ging an Anna Entleitner (AUT, 4:36:48). Rang drei ging an die Vorarlbergerin Stefanie Frei (4:41:38) – sie kürte sich damit nach 2017 auch in diesem Jahr zur Radmarathon-Landesmeisterin in Vorarlberg. Bei den Herren sicherte sich Alexander Steffens (GER) in starken 4:02:14 den Sieg. Platz zwei ging an Christian Schmitt (AUT, 4:08:47). Rang drei an Johannes Herrmann (GER, 4:08:48).

Detaillierte Ranglisten
auf www.highlander-radmarathon.at.

Fotos
von Sportograf auf www.sportograf.com/de/shop/event/4654-Highlander-Radmarathon-2018.

Artikel vom 15.08.2018

 

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