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Salzkammergut MTB Trophy

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Mountainbike Challenge

Bosch eMTB-Challenge supported by Trek und neue Performance Line CX 2020

Die Wettkampfserie, bereits in der dritten Saison, war zum zweiten Mal in Folge bei der Salzkammergut Trophy zu Gast. Beim Mega-Event in Bad Goisern stellte Bosch seine neue Performance Line CX 2020 für eMTBs vor.

Fahrtechnik und Orientierung sind ebenso wichtig wie Kondition (Fotos: Bosch)

Fahrtechnik und Orientierung sind ebenso wichtig wie Kondition (Fotos: Bosch)

Die Bosch eMTB-Challenge supported by Trek tourt 2019 durch sechs europäische Länder und punktet vor allem mit Vielseitigkeit. Rund 35 Kilometer und etwa 1.000 Höhenmeter müssen die Fahrer im Schnitt bewältigen, Fahrtechnik und Orientierung sind dabei ebenso wichtig wie Kondition und ein cleveres Akku-Management. Die sogenannten Stages, eine Mischung aus verschiedenen Uphill- und Downhill-Strecken, werden ohne vorheriges Training auf Zeit gefahren. Auf den Transferstrecken dagegen geht es nicht um Geschwindigkeit, hier ist eine gute Orientierung von Vorteil.

Die Stages der Wertungsklassen „Amateur“ und „Advanced“ richten sich mit teilweise anspruchsvollen Passagen an ambitionierte Hobbyfahrer und bieten auch Profis spannende Herausforderungen. Seit dem vergangenen Jahr ist es darüber hinaus möglich, auch in der Wertungsklasse „Explorer“ zu starten. Dabei nehmen die Fahrer ohne Zeitwertung an der eMTB-Challenge teil: Sie dürfen alle Stages umfahren, müssen stattdessen aber einige zusätzliche Orientierungspunkte passieren. So können sich Familien, Partner oder Gruppen mit unterschiedlichen Leistungsleveln gemeinsam bei der eMTB-Challenge anmelden und die besondere Wettkampfatmosphäre genießen

Mehr Informationen zur Bosch eMTB-Challenge auf www.bosch-ebike.com/emtbchallenge.

Bosch eMTB-Challenge Salzkammergut Trophy 13.7.2019
Bereits zum vierten Mal gab es am Trophy-Wochenende einen Bewerb für eMountainbikes. In den Wertungen „Amateur“ und „Advanced“ mussten innerhalb der ca. 30 km langen Strecke (ca. 1.200 Höhenmeter) sechs bzw. sieben Uphill- und Downhill-Passagen ohne vorheriges Training auf Zeit gefahren werden. Insgesamt 66 BikerInnen ließen sich dabei von Regen und Kälte nicht abschrecken.

Die Sieger:
Advanced: Emanuel Pombo (POR) / Greta Weithaler (ITA)
Amateur: Petr Krepsky (CZE) / Petra Zeller (AUT)

Alle Ergebnisse auf www.salzkammergut-trophy.at/
ergebnisse-pid1996
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Bosch Performance Line CX 2020
Auf Einladung von Bosch bot sich die Gelegenheit, das neue Antriebssystem mit einem KTM Testbike auf einer Ausfahrt auf den Trails rund um Bad Goisern mit Uphill Flow-Experte und Fahrtechniktrainer Stefan Schlie zu testen. Mehrfacher Vizeweltmeister und mehrfacher Deutscher Meister im Trial sowie Erstbefahrer der Zugspitze mit dem Mountainbike, demonstrierte Stefan eindrucksvoll das Potential der Maschine auf als unfahrbar scheinenden Passagen.

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Bosch Upill Flow-Experte und Fahrtechniktrainer Stefan Schlie in Action

Das neue Bosch Antriebssystem wiegt dank Magnesiumgehäuse und einer um fast 50 Prozent reduzierten Baugröße mit 2,9 Kilogramm rund 25 Prozent weniger als ihr Vorgänger. Der kraftvolle Antrieb bietet bis zu 340 Prozent Unterstützung. Im eMTB-Modus passt sich die progressive Motorunterstützung abhängig vom Pedaldruck automatisch der individuellen Fahrweise an. Der Motor beschleunigt extrem druckvoll, reagiert ohne Verzögerung und sorgt für ein dynamisches Fahrverhalten ab dem ersten Tritt. Und falls das Gelände trotzdem zu anspruchsvoll zum Fahren ist, lässt sich auf Knopfdruck eine kraftvolle Schiebehilfe aktivieren. Die neue Software erkennt übrigens, ob eine Manipulation durch Tuning vorliegt und schaltet das eBike gegebenenfalls automatisch in einen Notlaufbetrieb. Die kompakte Drive Unit ermöglicht den Anbau von Kettenblättern per „Direct Mount“.

www.bosch-ebike.com/de

Ein zusätzlicher 12-Volt-Anschluss bietet Drittanbietern die Möglichkeit, ihre Komponenten mit Strom aus der eBike-Batterie zu versorgen. Der neue PowerTube Akku hat einen Energieinhalt von ca. 625 Wattstunden für noch mehr Reichweite und Fahrspaß.

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Die kompakte Größe der Drive Unit ermöglicht es den Fahrradherstellern, das Antriebssystem noch besser zu integrieren und Rahmen mit kürzeren Kettenstreben zu bauen

Persönliches, subjektives Fazit
Für mich, der eMTBs üblicherweise – solange sie einem nicht in die Quere kommen – nicht beachtet, stand das Kennenlernen der Möglichkeiten und des technischen Potentials des eMountainbiking im Fokus. Was mir (ausführliche Tests findest du in den bekannten Bikemagazinen) gefallen hat: Dank kompakter Bauweise wirkt das Bike mit dem neuen Antrieb eleganter als die bisherigen Modelle. Mit dem vom Hersteller entwickelten elektronischen „SchnickSchnack“ lässt es sich entspannt fahren, der eMTB-Modus scheint perfekt geeignet für meine Fahrweise und man kann auch steile Rampen mit wenig Kraftaufwand bezwingen.

Die surrende eMotor-Unterstützung geht bis maximal 25 km/h. Möchte man im Flachen eine höhere Geschwindigkeit fahren, heißt es kräftig treten – hier macht sich, obwohl durch einen Freilauf Motor und Getriebe vollständig entkoppelt werden, das Gesamtgewicht in Form eines doch spürbaren Widerstandes bemerkbar. Vom Feeling her habe ich die Leichtigkeit und Eleganz meines „mit biologischer Kraft angetriebenen“ Mountainbikes vermisst. Ich persönlich möchte die Anstiege aus eigener Kraft befahren und auch nicht von akkubedingten Reichweiten abhängig sein. Und das Argument, mit dem eMTB können schwache Fahrer und sportliche Mountainbiker das gleiche Tempo halten, wird wohl nur teilweise zutreffen: Dank der starken Performance des eMotors fährt der Untrainierte bergauf den versierten Sportlern davon – aber das kann sich bergab wieder relativieren.

Hoffnung: Wenn in Österreich durch die zunehmende Verbreitung der eMTBs die kritische Masse immer grösser wird, besteht die Chance? auf eine positive Entwicklung hinsichtlich des leidigen Themas freies Wegerecht für Biker auf Forststraßen und Wanderwegen.

Artikel vom 31.07.2019

 

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