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Der Giro delle Dolomiti wird auch bei seiner 44. Ausgabe begeistern

Zahlreiche Neuigkeiten zeichnen die Dolomiten-Radrundfahrt 2020 aus, die in acht Monaten - vom 19. bis zum 25. Juli 2020 - stattfinden wird. Neben einer Etappe, die gänzlich im Trentino in den Brentner Dolomiten gefahren wird, stellen die neu eingeführten Giro Sprints die größte Neuheit dar.

Binnen einer Woche legen die Radler 660 Kilometer mit nahezu 12.000 Höhenmetern zurück (Foto: hkMedia)

Binnen einer Woche legen die Radler 660 Kilometer mit nahezu 12.000 Höhenmetern zurück (Foto: hkMedia)

Bozen, 21. November 2019 - Auf diesen insgesamt vier zusätzlichen zeitgestoppten und spritzigen Passagen, die maximal 2 Kilometer lang sind und etwas flacher als die Bergzeitfahren ausfallen, wird das Gesamtklassement mit Sicherheit gehörig durcheinandergeschüttelt. Am Donnerstag stellten OK-Präsident Simon Kofler und sein Stellvertreter Luca Gransinigh den Giro delle Dolomiti 2020 in Bozen vor.

Die jeweils 600 Teilnehmer, die an den einzelnen Etappen pro Tag teilnehmen können, dürfen sich im Sommer 2020 auf einen Giro delle Dolomiti der Extraklasse freuen. Einen Giro, der den Radsportlerinnen und -sportlern aus den erwarteten 30 verschiedenen Nationen einen tiefen Einblick in die nördlichste Region Italiens bieten, ihnen dabei aber gleichzeitig alles abverlangen wird.

Denn binnen einer Woche legen die Radler 660 Kilometer mit nahezu 12.000 Höhenmetern zurück. „Im Vergleich zum Vorjahr ist die Gesamt-Streckenlänge fast gleichgeblieben, allerdings werden die Teilnehmer rund 2000 Höhenmeter mehr herunterspulen müssen“, sagte OK-Präsident Simon Kofler. Damit reagieren die Veranstalter auf eine groß angelegte Umfrage mit 435 Teilnehmern, die sie vor wenigen Wochen durchgeführt haben. Eine der Erkenntnisse war, dass das konditionelle Niveau der Athletinnen und Athleten überdurchschnittlich gut ist.

Giro-Start am Sonntag, 19. Juli 2020
Der Giro delle Dolomiti 2020 beginnt am Sonntag, 19. Juli mit der ersten Etappe ins Mendelparadies. Von Bozen geht es für die Radlerinnen und Radler über den Mendelpass nach Sarnonico, Fondo und Unsere Liebe Frau im Walde über den Gampenpass und Lana durch das Etschtal zurück nach Bozen. Am zweiten Giro-Tag heißt es: „Auf zur Seiser Alm!“ Dieses Teilstück findet sich zum dritten Mal in Folge im Programm, allerdings wird die größte Hochalm Europas dieses Mal von Gröden aus angefahren.

Die dritte Etappe am Dienstag, 21. Juli führt die Teilnehmer in die Brentner Dolomiten. Ausgangspunkt ist für einmal nicht Bozen, sondern Mezzocorona. „In unserer 43-jährigen Geschichte geht es erstmals in diese Gegend, wo wir etwa am Molveno See vorbei und später durch Madonna di Campiglio fahren. Es ist also eine gänzlich neue Etappe, mit der wir die Schönheit der ‚Dolomiti del Brenta‘ würdigen möchten. Ich bin mir sicher, dass sie bei den Teilnehmern sehr gut ankommen wird“, erklärte Luca Gransinigh, der das Teilstück vor kurzem selbst begeistert mit dem Rennrad abgefahren ist. Auf Teilen dieser Etappe werden im Mai 2020 auch die Radprofis unterwegs sein, die den Giro d’Italia bestreiten.

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Die atemberaubende Strecke führt die Teilnehmer auch auf die Seiser Alm (Foto: hkMedia)

Die Umrundung des Sellastocks ist die Königsetappe
Doch zurück zum Giro delle Dolomiti: Nach einem Ruhetag am Mittwoch, 22. Juli wartet am Donnerstag die Königsetappe auf das internationale Starterfeld. Dann geht es auf der längsten Distanz von 160,3 Kilometern mit den meisten Höhenmetern (3303) um den legendären Sella-Stock. „Diese Etappe müssten wir aufgrund ihrer Schönheit eigentlich jedes Jahr im Programm haben. 2020 ist es wieder soweit und allein schon das ist für viele Radlerinnen und Radler mit Sicherheit ein Grund, warum sie den 44. Giro delle Dolomiti nicht auslassen werden“, fuhr Simon Kofler beim Medientermin in Bozen fort. Im Rahmen dieser Etappe wird es übrigens zwei Bergzeitfahren geben.

Das vorletzte Teilstück führt den Giro-Tross am Freitag, 24. Juli ins Rosengarten-Gebiet, zunächst über die Völser Straße weiter nach Tiers, über den Niger-Pass weiter nach Welschnofen und über Gummer mit seinen neun rhythmischen Kehren und Steinegg zurück nach Bozen. Abgeschlossen wird die Dolomiten-Radrundfahrt 2020 am Samstag, 25. Juli mit dem mittlerweile zur Tradition gewordenen Mannschaftszeitfahren im Unterland. „Ich denke, dass uns wieder ein toller Etappen-Mix gelungen ist, sei es, was die landschaftlichen Unterschiede angeht, sei es, was die technischen Schwierigkeiten betrifft“, zeigte sich Luca Gransinigh überzeugt.

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(Foto: hkMedia)

Sportlichen Charakter mit den Giro Sprints stärken
Größte Neuigkeit des Giro delle Dolomiti 2020 sind die bereits eingangs erwähnten Giro Sprints, womit die Veranstalter ebenfalls auf die Erkenntnisse der groß angelegten Umfrage reagieren. „Zusätzlich zu den Bergzeitfahren werden wir auf vier Etappen kürzere zeitgestoppte Passagen einbauen. Diese sind zwei Kilometer lang, das Gefälle ist nicht sehr steil. Dadurch möchten wir den sportlichen Charakter unserer Rundfahrt stärken und gleichzeitig jenen Fahrern ein bisschen entgegenkommen, die sich im Gelände vielleicht schwerer tun. Wir sind überzeugt, dass der Giro delle Dolomiti mit den Giro Sprints an Spannung dazugewinnen wird“, so Kofler und Gransinigh unisono.

Als weitere Neuheit präsentierten die Bozner Veranstalter eine Zusammenarbeit mit der internationalen Hilfsorganisation World Bicycle Relief. „Diese Organisation hat bis heute zirka eine halbe Million Fahrräder nach Afrika, Südamerika und Südost-Asien ausgeliefert und über 2.200 Fahrradmechaniker ausgebildet, um den Menschen in ländlichen Entwicklungsländern mit Fahrrädern eine größere Mobilität zu ermöglichen. Wir beliefern World Bicycle Relief mit Bekleidung und werden zudem einen Teil unserer Einschreibegebühr zur Verfügung stellen. Ich bin sehr stolz auf diese Kooperation, denn eine bessere Charity-Organisation hätte es für ein Rad-Event wie das unsere nicht geben können“, zeigte sich OK-Präsident Simon Kofler begeistert.

Nach wie vor großen Wert legt das umtriebige Organisationskomitee auf das Thema Umweltschutz. So wurde die Broschüre deutlich abgespeckt, dafür besticht diese in Sachen Design. Zudem haben sich die Giro-Macher vorgenommen, an den Verpflegungsstellen keine Plastiktüten, bzw. -verpackung zu verwenden.

Die Einschreibungen sind geöffnet – Anmeldegebühr bleibt unverändert
Das „Basislager“ des Giro delle Dolomiti bleibt auch in diesem Jahr die Messe Bozen. „Für unsere Bedürfnisse und was die Logistik angeht, ist die Messe Bozen nach wie vor perfekt. Sie ist seit vielen Jahren unser Partner und die Zusammenarbeit hat sich sehr bewährt. Eine Neuigkeit in Hinblick auf den nächsten Giro ist, dass wir allen Teilnehmern ein Frühstück in der Messe Bozen anbieten werden. Solche Initiativen, die unsere familienfreundliche Atmosphäre weiter stärken, zeichnen uns aus und unterscheiden uns von anderen Events. Sie sind auch ein Grund, warum zahlreiche Teilnehmer jedes Jahr aufs Neue dabei sind“, führte Simon Kofler an und erläuterte abschließend die Teilnahmegebühren des 44. Giro delle Dolomiti. Diese – und das dürfte alle Interessierten freuen – bleibt gleich. So kostet das Wochenticket für sechs Etappen 330 Euro, Tagestickets für einzelne Etappen hingegen 70 Euro.

Anmeldungen sind ab sofort auf der offiziellen Webseite der Veranstaltung www.girodolomiti.com möglich. „Abschließend möchte ich mich noch bei allen Partnern und den lokalen Ortsverwaltungen, sowie den Ordnungshütern bedanken. Ohne ihre wertvolle Unterstützung könnten wir eine hochklassige Veranstaltung wie den Giro delle Dolomiti nicht organisieren“, so Kofler.

44. Giro delle Dolomiti – die Etappen:

Etappe 1 - Mendelparadies powered by Marlene (Sonntag, 19. Juli)
Länge: 90,8 km
Höhendifferenz: 1659 m
Zeitgestoppter Abschnitt: 11,7 km/523 hm

Etappe 2 - Seiser Alm powered by Seiser Alm (Montag, 20. Juli)
Länge: 88,8 km
Höhendifferenz: 1768 m
Zeitgestoppter Abschnitt: 5,5 km/391 hm
Giro Sprint: 1,9 km/162 hm

Etappe 3 - Dolomiti del Brenta powered by Sportler (Dienstag, 21. Juli)
Länge: 145,4 km
Höhendifferenz: 2521 m
Zeitgestoppter Abschnitt: 8,3 km/456 hm
Giro Sprint: 2,0 km/124 hm

Etappe 4 - Sellaronda powered by Q36.5 (Donnerstag, 23. Juli)
Länge: 160,3 km
Höhendifferenz: 3303 m
Zeitgestoppter Abschnitt 1: 5,5 km/236 hm
Zeitgestoppter Abschnitt 2: 4,4 km/269 hm

Etappe 5 - Rosengarten powered by Cofidis (Freitag, 24. Juli)
Länge: 89,6 km
Höhendifferenz: 2173 m
Zeitgestoppter Abschnitt: 13,2 km/625 hm
Giro Sprint: 2 km/184 hm

Etappe 6 - Team Crono Unterland powered by Alperia (Samstag, 25. Juli)
Länge: 85,7 km
Höhendifferenz: 402 m
Zeitgestoppter Abschnitt: 15,7 km/22 hm
Giro Sprint: 2 km/121 hm

Gesamtkilometer: 660,6 km/11.826 hm
Gesamtkilometer Bergzeitfahren: 64,3 km/2522 hm
Gesamtkilometer Giro Sprint: 7,9 km/591 hm

Artikel vom 26.11.2019

 

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Official aftermovie 42° Giro delle Dolomiti 2018
28.07.2018

 

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